Referendum
E se invece che con una lunga mediazione politica il problema del monumento alla Vittoria di Bolzano fosse stato affrontato a suon di referendum?
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Sigmund Kripp Lun, 07/04/2016 - 07:44

Sicher ein sehr überlegter und in neuartiger Sichtweise geschriebener Artikel, danke. Allerdings steht das Denkmal immer noch in seiner Pracht und Gewalt auf dem „Siegesplatz“, unübersehbar, dominant. Die in der Krypta versuchte „Depotenzierung“ mag ein erster Ansatz sein; mehr ist sie aber noch nicht!

Die wirkliche Depotenzierung muss auch oberflächlich stattfinden! Für jede/n sichtbar, die/der daran vorbeigeht! Das Denkmal muss seiner Macht und Unantastbarkeit entledigt werden, oberflächlich. Das Foto zeigt den Ansatz: Das Denkmal steht frei und nicht eingezäunt auf dem Platz, für alle zugänglich. So sollte es auch sein, denn der Zaun erhöht seine Machtposition, seine Unantastbarkeit, jene physische wie auch die geistige.

Mein seit langem vorgebrachter Vorschlag wäre daher, den Zaun wegzunehmen und zwischen den Säulen eine Bar einzurichten! Denn die Bar ist in Italien der demokratischste und normalste Ort, den es gibt! Alle haben Zugang, alle können sich das Denkmal anschauen und seine Macht wird durch die Beherbung eines Kaffeesieders ganz banal gebrochen! So möge die neue Bozner Stadtverwaltung den Mut haben, diese ultimative Depotenzierung im Sinne des Volkes durchzuführen!

Lun, 07/04/2016 - 07:44 Collegamento permanente
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Hartmuth Staffler Mar, 07/05/2016 - 15:49

Zum Glück hat Präsident Fischer keine Ahnung von Geschichte. Sonst hätte er angesichts der haarsträubenden, mehrfach dokumentierten historischen Fehler und Unterlassungen im sogenannten Dokumentationszentrum diesen Ort der Geschichtsklitterung fluchtartig verlassen müssen.

Mar, 07/05/2016 - 15:49 Collegamento permanente
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Hartmuth Staffler Gio, 07/07/2016 - 08:16

In risposta a di carlo sperzna

Ich habe schon öfters auf die Fehler und Unterlassungen im sogenannten Dokumentationszentrum hingewiesen. Zuden Fehlern gehören u. a. die vielen Übersetzungesfehler (Tenente=Leutnant anstatt Oberleutnant), oder die Behauptung, dass Battisti von Kaiserjägern festgenommen wurde, obwohl es Landesschützen, namentlich der Landesschütze Bruno Franceschini, waren. Die vielen Fehler sind meistens nicht wesentlich, aber bezeichnend für die Oberflächlichkeit, mit der die Ausstellung gemacht wurde. Viel schlimmer sind die Unterlassungen. So wird z. B. berichtet, dass bei der Einweihung des Denkmals 23 Musikkapellen anwesend waren, aber nicht, dass sie unter Androhung der Auflösung dazu gezwungen wurden. Auch die üble nationalistische Haltung von Bischof Endrici, der Protest des gesamten Südtiroler Klerus und das schweigen des um Hilfe angerufenen Papstes werden nicht erwähnt. Diese Liste ließe sich endlos weiterführen.

Gio, 07/07/2016 - 08:16 Collegamento permanente
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F. T. Gio, 07/07/2016 - 14:47

In risposta a di Hartmuth Staffler

Ist es möglich, dass der Fischer nicht gewusst hat, dass man Tenente nicht mit Leutnant übersetzen kann ? Und dass ein
Landesschütze den Battisti erwischt hat ? Unglaublich. Das wissen doch alle. Und der Verein der Erbsenzähler e.V. hat auch
festgestellt, dass in den Texten 17 (!) Beistriche fehlen. Es gibt eben keine deutsche Genauigkeit mehr. Wo wird es enden ?

Gio, 07/07/2016 - 14:47 Collegamento permanente
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F. T. Ven, 07/08/2016 - 10:44

In risposta a di Hartmuth Staffler

Das ist nicht verwunderlich. Hat doch jahrzehntelang eine gewisse Presse, Politiker, und Gesellschaft die Verbrechen der Nazis in Südtirol, kleingeredet und verheimlicht. Der Lehrer Innerhofer wurde zum Volkshelden stilisiert, die vielen ermordeten Mitbürger kommen erst jetzt, zumindest was die jüdischen betrifft, durch die Stolpersteine ans Tageslicht.
Und die Mitschuld der Südtiroler Nazis an diesen Verbrechen wurde nie offengelegt. Wenn man da unterm Seigesdenkmal
alle Beteiligten und jedes Verbrechen anführen würde, bräuchte es eine Erweiterung.

Ven, 07/08/2016 - 10:44 Collegamento permanente
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carlo sperzna Ven, 07/08/2016 - 19:38

In risposta a di Hartmuth Staffler

Es freut mich das sie die Suedtiroler Verantwortlichen fuer diese barabarische Tat als kriminelle betrachten (hoffe richtig verstanden zu haben, Wandschmiererein werden doch nicht mit Lagerhaft bestraft...) da Sie auch persoenliche Verbindungen zu den Taetern haben oder? Natuerlich vermisse ich Vor und Nach Namen der Verantwortlichen im Museum zu sehen und lesen ! Aber wahrscheinlich zur Geschichtsaufarbeitung braucht es noch Zeit.

Ven, 07/08/2016 - 19:38 Collegamento permanente
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F. T. Mer, 07/06/2016 - 22:38

In risposta a di Hartmuth Staffler

Manche Leute haben eben nur eine einäugige Sicht der Geschichte.Die italienischen Faschisten sind schlecht, die deutschen Nazifaschisten sind inexistent. Die hunderte Südtiroler, die diese ermordet haben, sind für diese Leute inexistent.
Deswegen trauen sie sich auch nicht unter das Siegesdenkmal. Sie müssten den Mördern in die Augen schauen. Dem Fischer
vorzuwerfen er hätte keine Ahnung von Geschichte ist eine Frechheit, die nur Ewiggestrige erfinden können.

Mer, 07/06/2016 - 22:38 Collegamento permanente
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Hartmuth Staffler Gio, 07/07/2016 - 15:36

In risposta a di F. T.

Ich bin tatsächlich der Meinung, dass italienische Faschisten schlecht sind, aber nicht weil sie Italiener sind. sondern weil ihre Ideologie menschenverachtend ist, was durch Millionen Tote eindeutig belegt wird. Ich bin ebenso der Meinung, dass deutscher Nationalsozialismus schlecht ist, weil er menschenverachtend und todbringend ist. Bei meinem auch durch meine Publikationen dokumentierten Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus, Faschismus und Nationalsozialismus interessiert es mich nicht, ob es sich um Italiener oder um Deutsche handelt. Ich verabscheue alle Rassisten und Nationalisten. Wenn es hier Leute gibt, die Faschismus gut finden, weil er italienisch ist, und Nationalsozialismus schlecht, weil er deutsch ist, dann sind das für mich Ewiggestrige, die aus der Geschichte nichts gelernt haben.

Gio, 07/07/2016 - 15:36 Collegamento permanente
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Robert Tam... Gio, 07/07/2016 - 17:45

Dem guten Herrn Fischer konnte man das Märchen vom angeblich „entschärften“ Siegesdenkmal gut erzählen, da er nach einem Kurzbesuch wieder weg ist und somit nicht weiß, dass das Denkmal weiterhin von Neofaschisten für Kranzniederlegungen und Aufmärsche missbraucht wird.

Wer hingegen ein wirklich entschärftes Smbol eines totalitären Regimes sehen möchte, kann sich das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg anschauen - das dortige Dokumentationszentrum verdient sich diesen Namen auch wirklich.

Gio, 07/07/2016 - 17:45 Collegamento permanente

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