Rechten
Südtiroler Patrioten sind keine Naziidioten?
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Alfonse Zanardi Fr., 09.03.2018 - 21:24

Mit anderen Worten: der „hehre“ Tiroler Antifaschismus soll lediglich dem dumpfen und uralten Italien-Hass einen vermeintlich höherwertigen Anschein geben. Während dessen man behaglich im Kielwasser von AFD und FPÖ mitschwimmt.
Also Bullshit.

Fr., 09.03.2018 - 21:24 Permalink
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Martin B. Sa., 10.03.2018 - 10:18

Tatsächlich begehen Vertreter von STF, SF u.a. Verrat am Tiroler Patriotismus, wenn Sie sich den deutschnationalen geheimen Nazizeitbewundererern an den Hals werfen, nur weil jene sofort das „deutsche Volk“ in Südtirol als kritische Masse für die eigenen Zwecke sehen und gerne allen tirolpatriotischen Wünschen wohlwohlend und unkritisch gegenüberstehen.
Dieser Weg mag zwar „kameradschaftlich einfach“ sein, aber er ist Verrat an den eigenen Zielen und dem harten Demokratiedissens der nur argumentativ und überzeugend vor Ort einen Weg aufzeigen kann.
So nicht Herr Hofer & Co. - Eva Klotz konnte das besser.

Sa., 10.03.2018 - 10:18 Permalink
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Martin B. Sa., 10.03.2018 - 18:40

Bei ihr gab es aber nicht den Eindruck der unterwürfigen Anbiederung inklusive Selfies und anderen stolzem Zeigen der „Freundschaft“. Mag vielleicht auch der modernen Zeit geschuldet sein.

Sa., 10.03.2018 - 18:40 Permalink
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456 123 So., 11.03.2018 - 18:51

Genau hier muss die STF aufpassen. Sie schaffte es bisher die Jugend zu mobilisieren. Patriotisch aber nicht Rasissitisch, nicht Rechtsextrem zu sein, die STF war Patriotisch, für die deutsche Sprache, Heimattreu und für die Selbstbestimmung, dies alles sind legitime Ziele, die nicht nur von Rechten oder Rechtsextremen verfolgt werden. Gerade das machte sie auch bei der Jugend so beliebt, sie machte (oder hielt) den Patriotismus salonfähig. Patriotisch zu sein ist hier zu Lande cool, dank der STF. Dies droht sie in letzter Zeit zu verlieren, immer wieder beziehen sie Stellung zu Flüchtlingen und nehmen nun auch an Veranstaltungen von Rassisten uns Nazis teil. Sie drohen zu einem Abklatsch der Freiheitlichen zu werden. Ich hoffe für die STF dass sie sich wieder ihrer ursprünglichen Ziele widmet. Denn genau das ist es was Südtirol braucht, eine Partei die für die Selbstbestimmung eintritt aber auch von der Mitte gewählt werden kann.

So., 11.03.2018 - 18:51 Permalink
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Hartmuth Staffler So., 11.03.2018 - 22:04

Jeder Südtiroler, der die Geschichte kennt, muss automatisch antifaschistisch und antinationalsozialistisch sein, denn diese beiden menschenverachtenden Ideologien wollten letztendlich Südtirol von der Landkarte ausradieren. Heute befinden wir uns allerdings in der absurden Situation, dass die ärgsten Feinde von einst sich zu unseren besten Freunden gewandelt haben. Wenn man als winzige ;Minderheit in einem fremden, nationalistischen und auch rassistischen Staat, wie es Italien ist, ums Überleben kämpft, dann ist man bei der Wahl der Freunde nicht besonders wählerisch. Man mag das zwar kritisieren, aber man muss es auch zu verstehen versuchen.

So., 11.03.2018 - 22:04 Permalink
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19 amet Mo., 12.03.2018 - 11:56

Antwort auf von Hartmuth Staffler

Nur Fanatiker können glauben dass die Südtiroler ums Überleben kämpfen. Aber welche Argumente hätten denn sonst die rechten Patrioten, die, arme Teufel, sich jetzt sogar mit den Neonazis abgeben müssen. Welch schlimmes Schicksal. Haben diese Parteien in den letzten Jahrzehnten etwas für ihre Mitbürger getan? Wer anders als die SVP hat Südtirol zu dem Vorzeigeland gemacht das es ist ? Wenn ich Geld brauche schliesse ich auch nicht Freundschaft mit einem Verbrecher.

Mo., 12.03.2018 - 11:56 Permalink
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Emil George Ciuffo Mo., 19.03.2018 - 21:47

Antwort auf von Hartmuth Staffler

Staffler, in deinen Argumenten einen Sinn oder eine Logik zu finden ist ein Ding des Unmöglichen.
Du bist ein gutes Beispiel dafür, wie man aus purem Fanatismus Tatsachen verdreht und auf einem Auge (bewusst) völlig blind ist.
So viel Topfen in so wenig Zeilen zu verpacken, das muss man erst mal können ... Glaubst du im Ernst, dass du damit jemanden überzeugen kannst?

Mo., 19.03.2018 - 21:47 Permalink
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Roland Waid Mo., 12.03.2018 - 08:53

Herr Staffler, jeder Südtiroler der die Geschichte kennt sollte auch wissen, dass gerade der Nationalsozialismus seinerzeit einen guten Nährboden in Südtirol gefunden hatte und wie es scheint wird das Gedankengut ausgiebig weitergepflegt. Interessanterweise gerade von Parteien die das Wort „Freiheit“ in ihrem Namen haben ...

Mo., 12.03.2018 - 08:53 Permalink
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Hartmuth Staffler Fr., 16.03.2018 - 21:18

Antwort auf von Roland Waid

Sie sollten sich vielleicht einmal Gedanken darüber machen, warum der verbrecherische Nationalsozialismus in Südtirol einen so guten Nährboden gefunden hat. Wenn man sich nie die Mühe macht, Zusammenhänge zu verstehen, wird man niemals überhaupt etwas verstehen.

Fr., 16.03.2018 - 21:18 Permalink
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Manfred Klotz Sa., 17.03.2018 - 09:34

Antwort auf von Hartmuth Staffler

Herr Staffler ich zitiere; "Wenn man als winzige Minderheit in einem fremden, nationalistischen und auch rassistischen Staat, wie es Italien ist, ums Überleben kämpft, dann ist man bei der Wahl der Freunde nicht besonders wählerisch." Ich denke Sie sollten als erster damit beginnen zu versuchen Zusammenhänge zu verstehen. Das was Sie hier von sich geben ist himmelschreiend.

Sa., 17.03.2018 - 09:34 Permalink
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Hartmuth Staffler Di., 13.03.2018 - 14:36

Es ist zwar nicht meine Partei, aber ich habe volles Verständnis dafür, wenn jemand mit denjenigen politischen Kräften redet, die sich für Minderheiten einsetzen. Ich persönlich habe auch schon sehr fruchtbare Gespräche mit allen politischen Richtungen, auch mit dem (damals noch nicht Ex-) Grünen Alexander van der Bellen geführt, der sich dabei als aufrechter Tiroler präsentiert hat. Und wenn ich z. B. mit FPÖ-Exponenten über den Doppelpass rede, dann setze ich mich selbstverständlich dafür ein, dass auch die Kärntner Slowenen diese erhalten, so wie es für die Slowenen in Friaul ja schon längst möglich ist. Für einfache Gemüter, die hier posten und lediglich eindimensional denken können, ist das alles natürlich etwas zu kompliziert zu verstehen. Ich bin aber der Letzte, der seinen Mitmenschen ihre geistige Beschränkung zum Vorwurf macht.

Di., 13.03.2018 - 14:36 Permalink
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Profil für Benutzer Simon Lanzinger
Simon Lanzinger Di., 13.03.2018 - 22:32

Antwort auf von Hartmuth Staffler

Nunja, die oben genannten Vortragenden als „politische Kräfte, die sich für Minderheiten einsetzen“ zu betiteln, würde insgeheim wohl die Vortragenden selbst vor den Kopf stossen. Ihre komplexen Gedanken bezüglich Ihrer Argumentation und Rechtfertigung werden uns einfachen Lesern wohl ein Rätsel bleiben.

Di., 13.03.2018 - 22:32 Permalink
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19 amet Do., 15.03.2018 - 22:10

Antwort auf von Hartmuth Staffler

Da werden ihre FPÖ Freunde aber in Jubelschreie ausbrechen, wenn Sie ihnen weismachen wollen, dass Sie den „Tschuschen“ einen slowenischen Pass zugestehen sollen, wenn sie ihnen schon regelmässig die paar slowenischen Ortstafeln zerstören. Glauben Sie eigentlich wirklich an das was Sie hier den Leuten erzählen ?

Do., 15.03.2018 - 22:10 Permalink
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Hartmuth Staffler Fr., 16.03.2018 - 21:14

Antwort auf von 19 amet

Ich glaube es, weil das mein Alltag ist. Sie scheinen es nicht zu glauben, weil sie wahrscheinlich der Meinung sind, besser Bescheid zu wissen über meine Gespräche als ich selbst. Übrigens sind die Kärntner Slowenen keine „Tschuschen“, wie sie diese Leute zu beleidigen versuchen. Meine slowenischen Freunde auf beiden Seiten der Karawanken sind übrigens auch meiner Ansicht. Der Doppelpass wäre auch für die Kärntner Slowenen eine sehr gute Sache, so wie er es für die Slowenen in Friaul ist. Aber hier gibt es ja viele Leute, die niemandem einen Doppelpass gönnen wollen - und meistens selber einen haben.

Fr., 16.03.2018 - 21:14 Permalink

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