Das Vorgehen der Bozner Staatsanwaltschaft gegen die Süd-Tiroler Freiheit geschieht nicht zufällig, sondern stellt einen politisch motivierten Schlag gegen eine "Los-von-Rom"-Partei mit dem Ziel dar, das von ihr nachdrücklich ins öffentliche Bewusstsein gerückte Selbstbestimmungsbegehr nachträglich zu kriminalisieren. Es dürfte sich nicht um ein aus eigenem Antrieb des Ltd. Staatsanwalts Guido Rispoli heraus eingeleitetes Ermittlungsverfahren handeln, sondern auf einen Wink aus Rom hin geschehen sein. Dort ist die politische Klasse mehr als besorgt über Selbstbestimmungsbewegungen wie jene in Südtirol, hinter der nicht alleine die STF und die Freiheitliche Partei Südtirols (FPS) stehen, sondern auch der traditionsreiche Südtiroler Schützenbund (SSB). Zudem: immerhin führt auch die Südtiroler Volkspartei (SVP) das Selbstbestimmungsverlangen - noch - in ihrem Parteistatut, und wiewohl sie weiter als alle anderen Südtiroler Parteien davon entfernt ist, die Selbstbestimmungsfrage aufzuwerfen, kann sich Rom dessen nicht wirklich sicher sein.
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