Berge
Über 20.000 Nächtigungen verzeichneten die Schutzhütten des Alpenvereins Südtirol in diesem Jahr. Und das trotz des nassen Starts in die Sommersaison.

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Sie sind zufrieden: Die Betreiber der elf Schutzhütten des Alpenvereins Südtirol (AVS) blicken zu Jahresende auf eine durchwegs positive Saison zurück. Insgesamt konnten gut 20.000 Nächtigungen verzeichnet werden, zudem wurde das erste Projekt im Rahmen des Zehnjahresprogramms umgesetzt (Tiefrastenhütte). 2025 soll das Umbau- und Sanierungsprojekt Sesvennahütte angegangen werden, zudem gibt es alpenweit ein neues digitales Hüttenreservierungssystem für die Hütten aller Alpenvereine.

11 Schutzhütten

In Südtirol gehören dem AVS 11 Schutzhütten, die von Pächtern geführt werden. "Für die Wirtschaftlichkeit einer Schutzhütte ist die Lage natürlich ausschlaggebend. Allerdings steht das für die Schutzhütten im AVS nicht im Vordergrund. Als Alpenverein unterstreichen wir die Funktion dieser Unterkünfte im alpinen Gelände: Sie sind natürlich als Einkehr für alle Mitglieder und Gäste gedacht, aber vordergründig sollen und müssen sie Bergsteigerinnen und Bergsteigern in Not jederzeit einen trockenen und sicheren Schlafplatz gewähren. Das steht auch in jedem Pachtvertrag", erläutert Martin Knapp, Leiter des AVS-Referats Hütten. Auf die abgelaufene Sommersaison können die Wirte zufrieden zurückblicken. Der Start in den Sommer war zwar nass, aber die übrige Saison verlief gut. Speziell in den höheren Lagen gab es in vielen Gebieten noch lange Restschnee, deshalb waren Hochtouren und Gipfeltouren mancherorts erst im Hochsommer möglich.  „Die Nächtigungszahlen haben sich wieder auf Vor-Corona-Niveau eingependelt und liegen bei 20.186 – im Sommer 2023 waren es 20.144“, so Knapp. Die Saison endete dann mit einem Wintereinbruch Mitte September in den hochalpinen Lagen abrupt, vor allem die hoch gelegenen Hütten entlang des Alpenhauptkamms.
Im AVS werden sieben Hütten nur während der schneefreien Zeit – von Juni bis spätestens November betrieben, von Dezember bis Ende März die Meraner Hütte und die Dreischusterhütte, für die Skitourensaison von Mitte Februar bis Ostern bleiben Sesvennahütte und Marteller Hütte zugänglich. Trotz der ab Mai geplanten Sanierungsarbeiten im Zuge des Zehnjahresprogramms an der Sesvennahütte wird sie auch in der Skitourensaison 2025 ihre Türen öffnen.

Neue Personalräume für die Tiefrastenhütte

Personal für die Gastbetriebe zu finden, ist sowohl im Tal als auch am Berg zunehmend ein Problem. Zeitgemäße Unterkünfte sind daher ein Gebot der Stunde, um auf dem Arbeitsmarkt zu punkten. Ein großer Teil der Sanierungsarbeiten an der Tiefrastenhütte (Terenten) umfasste daher die Errichtung von Personalräumen, die es bis dato nicht gab. Die Terrasse wurde erweitert und der Raum darunter für die Einrichtung von 3 Personalräumen mit Bad und Dusche genutzt.  Die Bauarbeiten wurden bereits im April in Angriff genommen, um den Hüttenbetrieb während der Sommersaison möglichst wenig zu beeinträchtigen. Im Zuge des Projektes hat die Tiefrastenhütte auch eine Photovoltaikanlage mitsamt Batteriespeicher erhalten.

Die Tiefrastenhütte: Auf 2312 Metern Meereshöhe. Foto: Helmuth Schranzhofer

Neues Hüttenreservierungssystem

Das bewährte Online-Reservierungssystem für Hüttenschlafplätze im Alpenraum wird durch eine komplett überarbeitete Version ersetzt. In Südtirol sind über hut-reservation.org alle AVS-Hütten buchbar. Über 500 Hütten im Ostalpenraum nutzen mittlerweile dieses Reservierungssystem, und jährlich werden rund 1,5 Millionen Buchungen über die Plattform abgewickelt. Der Betrieb des Systems erfolgt in Zusammenarbeit der vier Alpenvereine: Deutscher Alpenverein (DAV), Österreichischer Alpenverein (ÖAV), Schweizer Alpen-Club (SAC) und Alpenverein Südtirol (AVS).

Nachhaltigkeit

Die Hüttenwirte des Alpenvereins sind dazu angehalten, Nachhaltigkeit in der Küche umzusetzen. Im Idealfall sind die Grundlage im Tal produzierte Lebensmittel, also regionale, saisonale Produkte und kurze Transportwege. "Wir versuchen, all unsere Hütten so auszustatten, dass sie mit alternativer Energie funktionieren und dass der Betrieb der Hütten die Umwelt so wenig wie möglich beeinträchtigt. Deshalb ist es uns und auch den Hüttenwirt:innen ein Anliegen, auch in der Küche regionale Produkte zu benutzen und einfache Speisen, die zur Höhenlage passen, anzubieten", sagt Knapp.

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