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Die von Ihnen gestellte Frage
Die von Ihnen gestellte Frage „Mörder oder nicht“ umgeht meines Erachtens die tieferliegenden Frage:
wieso glauben so viele Bauern irrigerweise, dass die chemisch- synthetischen „Pflanzenschutzmittel“ harmlos für Mensch und Natur seien, im Gegenteil, sie seien nützlich gegen „Un-Tiere und Un- Pflanzen“ und arbeitserleichternd?
Schließlich gibt es schon lange bei der Weltorganisation FAO (Food&Agriculture) und beim Weltagrarbericht die von unabhängigen Wissenschaftlern begründete Aussage: Monokulturwirtschaft ist der falsche Weg, ruiniert die Bodenfruchtbarkeit - Biodiversität und Kleinräumigkeit sind notwendig, wenn wir die Welternährung garantieren wollen!
Ich kann mir das nur so erklären, dass die europäischen Gesetzgeber über die Lobbys die „Wahrheit“ der Chemieriesen in Gesetze verwandelt haben. Ziemlich klar sieht man das am derzeitigen Glyphosat-Zulassungs-Gefeilsche. In Südtirol wurde darüber hinaus seit Jahrzehnten (und wird immer noch) von einem Heer von Wissenschaftlern im Solde der Chemieriesen in allen Gremien das Gegenteil verzapft, im Interesse der Chemieriesen. Die Bauern, die das glauben und der Gesundheit und Natur schaden, sind ihrerseits Opfer einer Chemie-Konzern-Profit-orientierten Ideologie und nicht vorsätzliche Mörder.
Liegt nicht da des Pudels Kern?
In risposta a Die von Ihnen gestellte Frage di Klaus Griesser
Sie haben vollkommen Recht!
Sie haben vollkommen Recht! Das habe ich ja versucht darzulegen. Vielleicht habe ich es nicht klar genug herausgeschält. Das mit den Mördern habe ich aus der absurden Diskussion zwischen A. Schiebel und A. Schuler herausgeklaubt. BEIDE argumentieren absurd.
Der Präsident des deutschen
Der Präsident des deutschen Bauernverbandes hat kürzlich zum Thema Glyphosat in herziger Offenheit - ohne es vielleicht zu wollen - sehr deutlich gesagt, um was es geht: es geht nicht um die Frage des Einsatzes von schädlichen oder nicht schädlichen Chemikalien und schon gar nicht um die Frage der Produktion von gesunden oder nicht gesunden Lebensmitteln, sondern es geht um den gnadenlosen weltweiten Kampf immer größerere Agrarkonzerne um Marktanteile und die Vorherrschaft in der Welternährung. Und da kann Europa keine Nachteile in Kauf nehmen. Punkt. Basta.
Die Größe dieser Konzerne wächst rasant. Landgrabbing ist ein Instruent dabei. Und in Europa? 50% des europäischen Agrarlandes ist im Besitz von 3% der landwirtschaftlichen Betriebe. Interessant. (https://www.tni.org/en/publication/land-concentration-land-grabbing-and…)