Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!
Jetzt S+ abonnieren!In den Zentralen der Agentur für Bevölkerungsschutz, die am 23. Juni von einem Cyberangriff betroffen waren, laufen weiterhin Reparaturarbeiten. Die Ursache des Ausfalls sei mittlerweile geklärt, wie genau der Angriff erfolgte, wird derzeit in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden untersucht. Die Schadsoftware enthielt eine Lösegeldforderung, der jedoch nicht nachgekommen werde. Der Bevölkerungsschutz kommuniziert, dass aufgrund laufender Ermittlungen bis dato keine weiteren Details mitgeteilt werden kötnnen.
Kritik von Experten
Während die Reparaturarbeiten am Cyberangriff auf die Agentur für Bevölkerungsschutz weiterlaufen, kritisierten IT-Experten wie Christoph Moar die mangelnde Transparenz.
„... die IT-Infrastruktur der Agentur unterliegt den höchsten Sicherheitsstandards und wird kontinuierlich überwacht“
Moar fordert eine schnelle und offene Kommunikation, etwa durch regelmäßige „Incident Reports“, um die Öffentlichkeit zu informieren und andere Organisationen vor möglichen Folgeangriffen zu warnen. Zudem sei eine gründliche Nachbereitung, einschließlich eines „Post Mortem“-Berichts, notwendig, um Schwachstellen aufzudecken und künftig besser gegen Angriffe gewappnet zu sein.
Der Bevölkerungsschutz kommuniziert demgegenüber, dass „die IT-Infrastruktur der Agentur den höchsten Sicherheitsstandards unterliegt und kontinuierlich überwacht wird, um solche Vorfälle zu verhindern.“
Acconsenti per leggere i commenti o per commentare tu stesso. Puoi revocare il tuo consenso in qualsiasi momento.