Flughafen
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Avrei qualcosa da rispondere.
Avrei qualcosa da rispondere.
Il Landeshauptmann evidentemente non ha letto la mia relazione di minoranza. Poco male, la prossima settimana ne discuteremo in Consiglio.
Infatti Kompatscher dice che non c‚è nulla di nuovo perché cita il decreto 85 del 2010 (cinque anni fa!), che regola i passaggi di beni statali alle regioni, mentre per noi qualcosa di nuovo c‘è eccome: il „Piano nazionale aeroporti“ approvato dal governo Renzi con decreto il 27 agosto 2015 (3 mesi fa!), che concretamente trasferisce proprio l’aeroporto di Bolzano alla Provincia autonoma e richiede una norma di attuazione allo Statuto per portare a termine questo trasferimento. Tra possibilità teorica di 5 anni fa e decisione del trasferimento effettivo nel Piano aeroporti di 3 mesi fa c‚è una certa differenza: è il Piano aeroporti che inserisce quello di Bolzano tra gli scali non di interesse nazionale, ma regionale, e dunque da trasferirsi alla Provincia. E‘ cosa fatta, insomma.
E non mi sembra che la Giunta provinciale in questi tre mesi si sia mobilitata per predisporre al più presto questa norma di attuazione, come invece di solito fa con tutte le „conquiste dell’autonomia“. Il tempo per rimediare ce l’ha.
Comunque sia: nessuno da ora in poi può dire che se nel referendum (che noi apprezziamo, chi ha detto che non lo vogliamo?) prevale il no ai finanziamenti provinciali, allora „l’aeroporto va allo Stato“. Kompatscher non lo dice? Bene, però alcuni suoi più stretti collaboratori continuano a dirlo.
Riporto per esempio quello che ha detto Dieter Steger lo scorso venerdì 13 novembre, nella discussione sulla legge sulla mobilità che aveva anche alcuni passi (come l’art. 58) sull’aeroporto. Questa la sintesi dell’ufficio stampa del Consiglio:
"Art. 58 regelt die Durchführung.
Riccardo Dello Sbarba kritisierte, dass mit diesem Artikel eine Vielzahl von Regelungen der Landesregierung anvertraut werden. Wenigstens die Bestimmung zum Flughafen, eine Blankovollmacht, sollte gestrichen werden. Dies forderte auch Andreas Pöder, denn mit dieser Bestimmung werde das Flughafenreferendum vorweggenommen und die Bevölkerung an der Nase herumgeführt. Paul Köllensperger schloss sich dem an, dieser Artikel mache das Gesetz zu einem Ermächtigungsgesetz. Dem könne er sich nicht anschließen, meinte hingegen Dieter Steger, beim Referendum gehe es um die Finanzierung des Flughafenbetriebs. Aber wenn das Referendum gegen die Finanzierung ausgehe, werde der Flughafen nicht geschlossen. Er würde an die Enac, an den Staat übergehen, und bis dahin müsse die Abwicklung garantiert werden. Das Land bzw. die Bürger könnten nur über die Finanzierung entscheiden, nicht über den Flughafen selbst. Man habe klar gesagt, wie man vorgehen wolle, und überlasse den Bürgern die Entscheidung, an die man sich auch halten werde. Steger tue so, als ob das Land gezwungen worden sei, den Flughafen auszubauen, kritisierte Sven Knoll. Die Streichung von Punkt i) sei notwendig, damit man sichergehen könne, dass die Landesregierung nicht im Verborgenen weiter am Flughafen arbeite. Stegers Argumentation sei nicht stichhaltig, befand auch Riccardo Dello Sbarba. Wenn die Landesregierung befürchte, die Souveränität über den Flugplatz zu verlieren, dann dürfe sie auch kein Referendum zulassen".
La frase di Steger va invece ribaltata: col passaggio dell’aeroporto alla Provincia, können die BürgerInnen NICHT nur über die Finanzierung entscheiden, SONDERN AUCH über den Flughafen selbst.
In risposta a Avrei qualcosa da rispondere. di Riccardo Dello…
"Ich hab' ja so recht." oder
„Ich hab' ja so recht.“ oder „Wie man den Wähler verliert.“:
Ich bin durchaus Sympathisant (und mehr) der Grünen aber ihre Position in dieser Sache ist vollkommen enttäuschend für mich.
Was sind Ihre Argumente? Dass die Grünen recht haben, immer Recht gehabt haben? Nichts ist uninteressanter.
Was ist mit Ökologie? Die Brennerautobahn passieren täglich 32.000 PKW und 5.000 Laster. Dass da z.B. 6 Flüge täglich naturgemäss wenig ins Gewicht fallen muss man gar nicht nachrechnen.
Und Ökonomie? Mich wundert dass sich die Grünen so sehr an der Nicht-Profitabilität des Flughafens stören? Sind sie plötzlich Ökonomen geworden? Wissen sie denn was sonst noch alles nicht profitabel ist? Da wären der öffentliche Personennahverkehr, die Eisenbahn, und ja – man staune – auch der Autoverkehr. Warum stört sich da kein Grüner.
Und um die Proportionen zu begreifen: Flughafen 2,5 Mio jährlich Subvention, Strassennetz 90 Mio jährlich. Allein mit den Kosten für die Umfahrung von Auer lässt sich der Flughafen 28 Jahre lang betreiben - in Worten: achtundzwanzig.
Und wo sind die tollen Zugverbindungen von denen die Grünen schwadronieren? Ich brauche im besten Fall 11 Stunden von Berlin und 7 Stunden von Wien nach Bozen. Da bin ich schneller in New York. Wieso engagieren sich die Grünen nicht für ernsthafte Zugverbindungen? Ach ja, geht ja nicht, weil sie den erratischen Eisenbahngegnern des No-Tav die Stange halten müssen.
Ich sehe hier eine rein dogmatische, argumentationsfreie, unsympathisch rechthaberische Position: Die Grünen leben wohl den feuchten Traum der Gegner der Startbahn West im Frankfurt der 1980er Jahre. Und genau das ist auch ihr Mindset und das ihrer pensionierten Wähler.
Und der Grund für ihre zunehmend irrelevanten Wahlergebnisse.
In risposta a "Ich hab' ja so recht." oder di Alfonse Zanardi
Wenn täglich zig Tausend PKWs
Wenn täglich zig Tausend PKWs und LKWs auf der Brennerachse zirkulieren, heißt das nicht dass wir uns noch mehr Belastung herholen müssen. Eigentlich geben wir jährlich mit den (sehr dubiosen BBT) Millionen aus um das Gegnteil zu erreichen. Noch dazu geht es nur am Rande um CO2-Werte und viel mehr um Lärmbelästigung.
Der öffentliche Nahverkehr bringt den Schüler in die Schule, den Angestellten ins Büro, den Patienten ins Spital, bei allen gebührenden Respekt aber man muss schon sehr wenig darüber nachdenken um zu realisieren dass das mit einem Flugplatz für mehr oder weniger Pauschaltouristen gar nichts zu tun hat.
Wenn es dann von Berlin oder Wien nach Bozen ein wenig länger dauert, dann wahrscheinlich weil Bozen einfach Bozen ist und eben leider, oder besser Gott sei Dank, nicht zu den internationalen Knotenpunkten gehört.
Mich wundert auch nichts mehr
Mich wundert auch nichts mehr!!! Südtirol verschwindet anscheinend von der Landkarte und Pustertal hat 9 Prozent mehr Nächtigungen auch ohne Flughafen. Wieso hat uns Arno nicht erzählt dass der Flughafen zum Land kommt?
Ein Wunder ist dieser Flughafen bei weitem, seit 20 Jahren hat er überlebt obwohl es ihn nie gebraucht hat! Schliesst die Krankenhäuser und baut den Flughafen aus und 3 Wochen vor den Wahlen dürft ihr das Volk (Basis genannt) wieder ausgraben!