SALTO: Frau Professor Weisz, was hat Tourismus mit Klimaschutz zu tun?
Helga Weisz: Lassen Sie es mich so ausdrücken: Auf die Frage „Wie funktioniert Klimaschutz im Tourismus?“ muss man leider antworten: wirklich schlecht – und in Südtirol ganz besonders! Südtirol verzeichnet ein enormes Wachstum im Bereich Tourismus. Der Tourismus brachte dem Land Reichtum. Dementsprechend finden wir hierzulande auch ein stark ausgeprägtes Luxussegment, das auf internationalen Märkten attraktiv ist. Das heißt, die Leute reisen von weit her vorwiegend mit dem Flugzeug und mit dem Auto an. Damit ist erst ein – wie ich gerne sage – großer Problem-Brocken von vielen genannt.
Und die anderen Brocken?
Zunächst der Gebäudebestand. Gebäude gehören mit Abstand zu den größten Verursachern von Treibhausgasemissionen. Ein Drittel der globalen Emissionen ist auf den Bausektor zurückzuführen. Die Hauptursachen für Emissionen sind zum einen die Bauphase, die globale Überbauung, das heißt, dass überall zu viel gebaut wird, und die schlechte Energiebilanz des alten Gebäudebestands. Auch wenn wir die technischen Mittel hätten, um diesen Problemen entgegen zu treten, ist das wirtschaftlich oft unattraktiv, mit hohen bürokratischen Hürden verbunden sowie erfordert es Expertise und Aufwand. Letztlich ist endloses Wachstum unser aktuelles Geschäftsmodell – und das ist das Problem. Der Bausektor ist dafür ein greifbares Beispiel, das sich sehr gut auf den Tourismussektor übertragen lässt, wobei sich beide Sektoren gegenseitig auch noch bestärken. Wir sehen hier riesige Geschäfte, bei denen sich wirtschaftliche Akteure und politische Entscheidungsträger sehr nahe sind. Die Frage der Begrenzung ist dann einfach eine wirklich unbeliebte.
Aber ganz sicher nicht in…
Aber ganz sicher nicht in der letzten Zeit besonder gehätschelten 4 + 5 Sterne-Betriebe, deren Kundschaft in 2 - 3 Tonnen schweren SUVs oder gar mit dem Flugzeug -, noch schlimmer dem Hubschrauber reisen!
Was soll die umständliche Anmeldung für die Abonennten ...???
In risposta a Aber ganz sicher nicht in… di Josef Fulterer
oder tausende Motorradfahrer…
oder tausende Motorradfahrer, die Tag fùr Tag so viele Kilometer wie nur mòglich durch Sùdtirols Funpark machen.