Warum konnen Politiker selten von ihren Positionen weichen? Viele von uns unterstellen Politikern
notorische Verlogenheit. Tatsachlich gibt es zig Beispiele dafur. Und doch tun wir ihnen damit (oft) unrecht. Ein etwas anderer Zwischenruf, um den Politikern die Last der Positionierung zu nehmen.
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begründeterweise seine meinung zu ändern ist nicht nur kein problem, sondern ein muss, wenn ich erkenntnisse erlangt habe, die einer vorher eingenommen haltung entgegenlaufen.
sich einzugestehen, dass man nicht alles wissen kann und dass man sich eventuell vorher informieren muss (wissen aneignen) um sich eine fundierte meinung zu bilden, ist verantwortungsvoll und richtig.
es ist nichts verwerfliches daran, wenn man als führender politiker auch ein entsprechendes gehalt bezieht - vorausgesetzt, man übernimmt und steht zur verantwortung. vergleiche dazu diese infografik: http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=14289
einer der wenigen politiker, der mir einfällt, der obigen prämissen nahe kam, war alexander van der bellen. leider haben ihm die dynamiken, die du beschreibst, oft probleme bereitet.
oder um es mit volker pispers zu sagen: das sind aber auch deppen, die WIR da immer wählen.
Magnago diceva saggiamente che in politica serve anche una „giusta“ dose di demagogia. Gli elettori vogliono comprensibilmente sentire dai politici quello che si aspettano e a loro piace. Tant'è che prima delle elezioni si sente dire spesso:„questa cosa è giusta, ma è meglio non trattarla in campagna elettorale, perché fa perdere voti“.
Ma la dose di demagogia ha evidentemente superato i limiti in questi ultimi decenni, se è é vero che siamo riusciti in Italia a decidere così tante spese prive di copertura. Abbiamo speso i soldi che non avevamo, favorendo la conservazione del potere così com'è ed accontentando momentaneamente l’elettorato. E così siamo arrivati a 2022 miliardi di debito pubblico (..tendenz steigend..). Restituiranno le prossime 2/3 generazioni. Non è il momento allora di fare politica con la verità (scomoda) e non più con la demagogia? Ai rappresentanti politici chiediamo di smetterla di „lisciare il gatto secondo il verso del pelo“, di avere il coraggio di rischiare consenso e impopolarità , per ripartire dalla nostra crisi e dal contributo che ognuno di noi può dare per uscirne. Smettendola di dire che le colpe sono sempre e solo degli altri e che noi siamo sempre vittime innocenti del „sistema“. Rimbocchiamoci le maniche e prendiamo l’iniziativa.(Baden Powell)
Schon die alten Griechen beschrieben den Menschen als politisches Wesen. Es ist also Aufgabe eines jeden, sich an der res publica zu beteiligen und sei es nur als Steuerzahler, aber schon das tut vielen zu weh und es werden Schleichwege gesucht, ...Wo bleibt das Bewußtsein, dass wir alle im gleichen Boot sitzen? Dass wir uns in unseren Politikern wiederspiegeln? Möglichkeiten wie diese, bei salto, sind wertvoll um den Dialog wieder aufleben zu lassen, durch den Neues entstehen kann und fordern jeden, seinen Beitrag zu leisten. Ich bin sicher, es wird etwas Gutes daraus entstehen und wir finden endlich einen Weg aus der Opferhaltung!
Wieder mal ein guter Artikel von Klaus Egger. Mit diesem verbunden ist mA ein weiterer Artikel der hier erst vor kurzem erschienen ist: http://www.salto.bz/de/article/30032013/richard-theiner-schlaegt-auf-de…
Ein Politiker kann seine Position ändern; bei erwiesener Unhaltbarkeit soll er sie auch ändern. Aber er soll sich immer auch bewußt sein welche Kernbotschaft er hat und was der Kern der eigenen Partei ausmacht. Ansonsten führt das zur Beliebigkeit oder zum Populismus(wenn man glaubt man müsse dem Volk nach dem Maul reden). Es ist nicht so einfach. Allerdings wird bei Positionsänderungen dem Politiker von den Medien gerne auch ein Strick gedreht; manchmal wird im auch zu Unrecht nur ‚Taktik‘ unterstellt. Aus unserer Sicht(als politische Kommentatoren und Beobachter) ist es nicht immer ganz leicht zwischen Taktik, wirklicher Meinungsänderung oder gar Neuausrichtung der Partei zu unterscheiden.
Kompliment Klaus, ein Artikel der nachdenklich macht!
Taktik, wirklicher Meinungsänderung oder gar Neuausrichtung, dies ist alles zulässig, nur die grundsätzlichen Voraussetzung für einen Politiker sollten sein: er muß 2 Dinge fähig sein zu sagen: „dies kann ich nicht“ und „dies war ein Fehler von mir“.
Dazu fällt mir ein Sprichwort von (ich glaube) Friedrich Hebbel ein: „Es gehört mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben“. Leider aber gehört Mut ja nicht (mehr) zu den vorzüglichen Eigenschaften unserer Politiker. Jedenfalls: Wer seine Meinung mutig (!) ändert, kann niemals Gefahr laufen, in den Augen anderer als Opportunist, Rückgrat- oder Richtungsloser dazustehen.
großartig
du sprichst mir aus der seele, klaus.
begründeterweise seine meinung zu ändern ist nicht nur kein problem, sondern ein muss, wenn ich erkenntnisse erlangt habe, die einer vorher eingenommen haltung entgegenlaufen.
sich einzugestehen, dass man nicht alles wissen kann und dass man sich eventuell vorher informieren muss (wissen aneignen) um sich eine fundierte meinung zu bilden, ist verantwortungsvoll und richtig.
es ist nichts verwerfliches daran, wenn man als führender politiker auch ein entsprechendes gehalt bezieht - vorausgesetzt, man übernimmt und steht zur verantwortung. vergleiche dazu diese infografik: http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=14289
einer der wenigen politiker, der mir einfällt, der obigen prämissen nahe kam, war alexander van der bellen. leider haben ihm die dynamiken, die du beschreibst, oft probleme bereitet.
oder um es mit volker pispers zu sagen: das sind aber auch deppen, die WIR da immer wählen.
Guardare alle prossime elezioni o alle prossime generazioni?
Magnago diceva saggiamente che in politica serve anche una „giusta“ dose di demagogia. Gli elettori vogliono comprensibilmente sentire dai politici quello che si aspettano e a loro piace. Tant'è che prima delle elezioni si sente dire spesso:„questa cosa è giusta, ma è meglio non trattarla in campagna elettorale, perché fa perdere voti“.
Ma la dose di demagogia ha evidentemente superato i limiti in questi ultimi decenni, se è é vero che siamo riusciti in Italia a decidere così tante spese prive di copertura. Abbiamo speso i soldi che non avevamo, favorendo la conservazione del potere così com'è ed accontentando momentaneamente l’elettorato. E così siamo arrivati a 2022 miliardi di debito pubblico (..tendenz steigend..). Restituiranno le prossime 2/3 generazioni. Non è il momento allora di fare politica con la verità (scomoda) e non più con la demagogia? Ai rappresentanti politici chiediamo di smetterla di „lisciare il gatto secondo il verso del pelo“, di avere il coraggio di rischiare consenso e impopolarità , per ripartire dalla nostra crisi e dal contributo che ognuno di noi può dare per uscirne. Smettendola di dire che le colpe sono sempre e solo degli altri e che noi siamo sempre vittime innocenti del „sistema“. Rimbocchiamoci le maniche e prendiamo l’iniziativa.(Baden Powell)
Schon die alten Griechen
Schon die alten Griechen beschrieben den Menschen als politisches Wesen. Es ist also Aufgabe eines jeden, sich an der res publica zu beteiligen und sei es nur als Steuerzahler, aber schon das tut vielen zu weh und es werden Schleichwege gesucht, ...Wo bleibt das Bewußtsein, dass wir alle im gleichen Boot sitzen? Dass wir uns in unseren Politikern wiederspiegeln? Möglichkeiten wie diese, bei salto, sind wertvoll um den Dialog wieder aufleben zu lassen, durch den Neues entstehen kann und fordern jeden, seinen Beitrag zu leisten. Ich bin sicher, es wird etwas Gutes daraus entstehen und wir finden endlich einen Weg aus der Opferhaltung!
Positionen und Kern...
Wieder mal ein guter Artikel von Klaus Egger. Mit diesem verbunden ist mA ein weiterer Artikel der hier erst vor kurzem erschienen ist:
http://www.salto.bz/de/article/30032013/richard-theiner-schlaegt-auf-de…
Ein Politiker kann seine Position ändern; bei erwiesener Unhaltbarkeit soll er sie auch ändern. Aber er soll sich immer auch bewußt sein welche Kernbotschaft er hat und was der Kern der eigenen Partei ausmacht. Ansonsten führt das zur Beliebigkeit oder zum Populismus(wenn man glaubt man müsse dem Volk nach dem Maul reden). Es ist nicht so einfach. Allerdings wird bei Positionsänderungen dem Politiker von den Medien gerne auch ein Strick gedreht; manchmal wird im auch zu Unrecht nur ‚Taktik‘ unterstellt. Aus unserer Sicht(als politische Kommentatoren und Beobachter) ist es nicht immer ganz leicht zwischen Taktik, wirklicher Meinungsänderung oder gar Neuausrichtung der Partei zu unterscheiden.
Wahrheit in Politik...
Kompliment Klaus, ein Artikel der nachdenklich macht!
Taktik, wirklicher Meinungsänderung oder gar Neuausrichtung, dies ist alles zulässig, nur die grundsätzlichen Voraussetzung für einen Politiker sollten sein: er muß 2 Dinge fähig sein zu sagen: „dies kann ich nicht“ und „dies war ein Fehler von mir“.
Mut
Dazu fällt mir ein Sprichwort von (ich glaube) Friedrich Hebbel ein: „Es gehört mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben“. Leider aber gehört Mut ja nicht (mehr) zu den vorzüglichen Eigenschaften unserer Politiker. Jedenfalls: Wer seine Meinung mutig (!) ändert, kann niemals Gefahr laufen, in den Augen anderer als Opportunist, Rückgrat- oder Richtungsloser dazustehen.