„Die Qualität des Unterrichts leidet aus verschiedenen Gründen und diese Tendenz wollen wir umkehren, weil eine starke Gesellschaft eine starke Bildung braucht“, erklärt Florian Niederfriniger von der Initiative „Qualitätsmarke Bildung Südtirol“. Vor einigen Wochen hat er mit anderen Lehrkräften im Obervinschgau die Kampagne gestartet. In Anlehnung an das bekannte Tourismusmarketing des Landes fordern sie mehr finanzielle Ressourcen für den Bildungsbereich.
Auch Andrea Perger und Helmut Haller sind Teil der Initiative mit mehreren Lehrkräften aus verschiedenen Schulen in Schlanders. Alle drei Lehrpersonen sind Quereinsteiger und haben zuvor in der öffentlichen Verwaltung, im Sanitätsbetrieb und im Bauwesen gearbeitet. „Nicht nur das Ansehen von Lehrpersonen sinkt, sondern gleichzeitig steigen auch die Herausforderungen in der Schule“, erklärt Perger. Denn die Schülerinnen und Schüler bringen in ein und derselben Klasse sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit, zum einen betrifft das sprachliche Kompetenzen, zum anderen auch psychische, soziale oder familiäre Schwierigkeiten.
Es wäre schön, wenn sich…
Es wäre schön, wenn sich wieder was rührt in der Bildungsfrage. Aber wir treten auf der Stelle. Seit zehn Jahren Stillstand, Lähmung, vielleicht auch Resignation ...
Nur zur Erinnerung:
https://salto.bz/en/article/09122021/bildung-billig-im-wunderland
https://salto.bz/en/article/10122021/corona-meint-es-gut-mit-der-wirtsc…
Und jetzt wird von Kompatscher, Achammer, Amhof und Co. „das Ende der Fahnenstange“ ausgerufen.
In risposta a Es wäre schön, wenn sich… di Markus Klammer
Das Bildungspersonal wird…
Das Bildungspersonal wird auch weiterhin auf der Stelle treten bzw. finanzielle Rückschritte machen. Die Landespolitik hat nämlich kein Interesse an besseren Bedingungen, die Bevölkerung gönnt den Lehrpersonen keine besseren Bedingungen und die Lehrpersonen kämpfen nicht für bessere Bedingungen (außer ein paar einzelne).
Also was solls, Augen auf bei der Berufswahl!