Biodiversität
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... darf ich zu bedenken
... darf ich zu bedenken geben:
.
Der Fischotter „starb nicht aus“, er wurde ausgerottet:
1. seines Felles wegen;
2. seines Fleisches wegen;
3. weil er ein Fischräuber ist.
.
Die Fischfänge in Gewässern gingen ab 2000 rapide zurück, vor allem, da
1. die großen Kläranlagen in Betrieb gegangen sind und die Gewässer sauber (und damit nährstoffärmer) wurden;
2. Kormoran und Graureiher *in Massen* eingewandert sind;
3. Die Menge an Fischbesatz rapide zurückgegangen ist;
4. ja, die Antibabypille und das künstliche weibliche Sexualhormon Östrogen und die männlichen Fische, bzw. *in* den männlichen Fischen...
ad geringe gefangene Fischmenge Kalterersee 2018: gab es nicht ein weitgehendes Fischfangverbot/Fischfangverzicht wegen des Koi-Herpes-Virus bei den Karpfen?
In risposta a ... darf ich zu bedenken di Peter Gasser
Wollen Sie mit so einem
Wollen Sie mit so einem Narrativ sagen, dass die Fischottern nicht hauptsächlich wegen der langanhaltenden und breitgefächerten Chemie in den Gewässern und damit verbundener systematischer Vergiftung ihrer Nahrungsgrundlagen aussterben?
In risposta a Wollen Sie mit so einem di Klaus Griesser
ein sehr guter Beitrag zur
ein sehr guter Beitrag zur *Ausrottung* (nicht *Aussterben*):
http://www.prolutra.ch/lutra_5_1.php?be=lu&st=5&la=1
In risposta a ein sehr guter Beitrag zur di Peter Gasser
Naturschutzbund.at:
Naturschutzbund.at:
"Im Mittelalter war die Jagd auf den Fischotter weit verbreitet. Der Fischfresser galt als vermeintlicher Nahrungskonkurrent des Menschen und die Jagd auf ihn als nützliches Vergnügen. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert war sein Fell bei Kürschnern zur Verarbeitung von Mützen, Kragen und Mänteln begehrt. Das führte zu einer noch intensiveren Bejagung".
Fleisch des Otters:
Fleisch des Otters:
wenn man hungert, ist „Fischotter“ herrlich.
zudem: früher wurden Fastentage sehr ernst genommen und es gab deren 200 im Jahr; Fischotter und noch mehr der Biber galten als Wasserlebenstiere (wie der Fisch), und durften an Fastentagen gegessen werden: die Religion des Menschen war deren größter Feind...
https://www.chefkoch.de/forum/2,57,107585/Fischotter.html
http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/insekten/verbotene_rezepte/fischot…
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Zu „Reinheit der Gewässer“: nicht die „Reinheit“ als solche, wohl aber der geringe(re) Nährstoffgehalt erzeugt eine viel magerere Nahrungskette und kann weniger Fische ernähren...
eben nicht: die Hauptursache
eben nicht: die Hauptursache für die Ausrottung im 18. und 19. Jahrhundert war die Bejagung und gezielte Ausrottung für Fleisch, Pelz und Abschussprämien, zudem die Vernichtung des Lebensraumes und neuerdings vor allem der Verkehr. Die PCB spielten eine kurze Zeit (50er, 60er Jahre des letzten Jahrhunderts) eine zusätzliche Rolle.
Der Nährstoffgehalt eines
Der Nährstoffgehalt eines Wassers ist etwas anderes als der Schadstoffgehalt; im reinsten, klarsten, destillierten Wasser wird jeder Fisch verhungern;
Mein Vater hat früher die kapitalsten Marmorierten Forellen im Eisack in Bozen gefangen, dort wo der Schlachthof damals die Schlachtabfälle in den Eisack entsorgt hatte.
Im Übrigen finde ich es lieb, über Fische aufgeklärt zu werden, das gefällt mir sehr.
Zu den Marmorierten Forellen: ein Fangverbot würde diese genauso schützen wie ein Verbot des Besatzes mit Bachforellen in den Oberläufen: beides schafft man nicht, beides ist tabu.
kommen Sie, hierbei kenne ich
kommen Sie, hierbei kenne ich mich bestens aus: ich habe selbst beobachtet, wie Graureiher Marmorierte Forellen mit 500 und 700 g Stückgewicht hinunterwürgten, und Kormorane auch.
Kormorane fressen ganze Gewässer leer: ich hatte berechnet, dass die Kormorane in manchem Winter ca. 6 Tonnen Fische zwischen Salurn und Meran benötigten, um zu überleben: da bleibt (leider) kein Fisch mehr übrig.
Die Verlustrate bei Fischen vom Ei bis zum adulten Fisch in freier Natur sind über 99,9%.
Es sind 10.000 Hobbyangler, und Sie haben in einem Recht: Gewässer mit kaum noch Fischbestand dürften nicht mehr befischt werden, bis sie sich erholt haben; für Marmorierte Forellen gehörte ein absolutes Fangverbot, und ein Gewässer reserviert allein für reine Marmorierte Forellen. Bachforellenbesatz sollte verboten sein. Aber mit diese Ideen bin auch ich nicht sehr weit gekommen...
Es geht mal um Fische: wie selten - und wie gut :-)
(aber das kann schnell „gefährlich“ werden)
hatte ich „Winter“
hatte ich „Winter“ geschrieben? Ich denke schon...
Wenn der Kormoran bei -5 Grad Celsius nur 1en Tag nichts frisst, fällt er in der Nacht erfroren vom Baum.
Und was findet der Kormoran im Winter: *nur* Fische...
Und dabei unterscheidet er nicht, ob Regenbogenforelle oder Marmorierte Forelle.
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In der Ex-Landesfischzucht haben in den 00er-Jahren 85 nistende Graureiher vor Ort vor der Überspannung mit Vogelschutznetzen etwa die Hälfte der jährlichen Produktion gefressen.
Ich bin Augenzeuge.
Aber es macht viel Spaß, über Fische zu reden... nur zu!
In risposta a hatte ich „Winter“ di Peter Gasser
Ja, mir kommt auch vor,
Ja, mir kommt auch vor, hauptsache gscheidelet. Interessantes Thema, weiter so!
In risposta a Ja, mir kommt auch vor, di Simon Gufler
Vielleicht können Sie
Vielleicht können Sie inhaltlich etwas beitragen?
Oder reicht es doch nur zum argumentum ad personam...
In risposta a Ja, mir kommt auch vor, di Simon Gufler
Ein Mensch liest mit
Ein Mensch liest mit
bei „Gift im Wasser“ -
und wird ermutigt und sogleich
als Menschenhasser
selbst das „Gift“ im Wörterteich.
Einleuchtend.
Einleuchtend.
In risposta a Einleuchtend. di Elisabeth Garber
@Einleuchtend und entwirrend
@Einleuchtend und entwirrend war für mich Lechners Kommentar. (sollte mein Kurzkommentar nach unten rutschen)
In risposta a Einleuchtend. di Elisabeth Garber
Fische brauchen auch:
Fische brauchen auch:
ausreichend und für jede Lebensphase notwendigen Lebensraum (ökologische Nischen); einen natürlichen Altersklassenaufbau der Populationen; Schutz vor fremden Arten in ihrem Lebensraum;
Schutz vor zu viel Prädatoren, welche ihrerseits zu hohen Schutz geniessen; Fangverbot bei gefährdeten, da zu geringen Populationen; genauere Untersuchungen über menschliche Einflüsse im Wasser: Hormone, Medikamente, alles, was durchs Bad und die Kläranlage hindurch ins Wasser gelangt; das Salz von den Straßen und die Gülle von den Feldern ... da gibt es Vieles, woran zu denken ist.
mein Beitrag oben war die
mein Beitrag oben war die Antwort auf den Beitrag von 22:28 Uhr.
Schade, wenn keine sachliche Diskussion möglich ist, welche die Vielfalt der Einflüsse ohne Ideologie zulässt.
Unmöglich können Pestizide
Unmöglich können Pestizide für den Rückgang der Fische die Ursache sein. Es gibt Menschen die haben als Kinder in Obstwiesen gespielt und erfreuen sich jetzt, wo sie Erwachsen sind, bester Gesundheit.
In risposta a Unmöglich können Pestizide di Ludwig Thoma
ja, und da gibt es jene
ja, und dann gibt es auch Menschen, denen die Pestizide die Sprache vergiftet haben - da kann man auch nichts machen. Sie haben - aufgrund der Vergiftung durch Pestizide - auch die Fähigkeit verloren, in der Sache zu argumentieren, und müssen sich nun mit Angriffen ad personam durchs Leben schlagen - Heilung ausgeschlossen.
In risposta a ja, und da gibt es jene di Peter Gasser
Die Fischer sollten erstmal
Die Fischer sollten erstmal aufhören Bananen zu essen und sich in Baumwolle zu kleiden, dann können sie über Pestizide reden.
In risposta a Die Fischer sollten erstmal di Ludwig Thoma
Jetzt müssen wir auch noch
Jetzt müssen wir auch noch aufhören Mais, Polenta usw. zu essen wenn wir die Pestizide in der Apfelwirtschaft kritisieren möchten. Wo soll das noch enden?
https://www.ilfattoquotidiano.it/2020/01/26/api-fitofarmaci-per-concia-…
In risposta a Jetzt müssen wir auch noch di Ludwig Thoma
tja, Konsequenz ist halt
tja, Konsequenz ist halt schwierig...
In risposta a tja, Konsequenz ist halt di Peter Gasser
...in ein paar Jahren, wenn
...in ein paar Jahren, wenn „unsere“ Äpfel nicht mehr konkurrenzfähig sein werden, dann können Sie den „Bauern“ erklären, dass Sie den Leuten die davor gewarnt haben, dass man mit der Pestidizidwirtschaft den Karren an die Wand fährt, stets entgegnet haben, dass Sie ja gesund seien und auch andere Sachen gespritzt werden und man erstmal da ansetzen müsse, bevor man über Alternativen diskutieren kann, für die es dann zu spät sein wird.
Wie schon öfter gesagt, hoffe ich, dass die Folgekultur die nach den Äpfeln kommen wird (vermutlich noch in diesem Jahrzehnt), mit weniger Pestiziden auskommt.
In risposta a ...in ein paar Jahren, wenn di Ludwig Thoma
Sie konstruieren sich da
Sie konstruieren sich da etwas.
Nirgendwo habe ich gesagt, dass Pflanzenschutzmittel gesund seien, dass man zuerst anderswo ansetzen müsse.
Das sind Erfindungen von Ihnen.
Was habe ich wirklich gesagt:
Dass man die Regelung vom Produzenten auf das Produkt verlagern muss: kein Produkt, welches mit dem und dem behandelt worden ist, darf in Südtirol, Italien, Europa verkauft werden: und ich habe gesagt, dass ich das morgen früh sofort unterschreibe.
Hier aber sagt man, dass man dem Südtiroler Bauern das Spritzen des Obstes verbieten möchte, und gleichzeitig aber das gespritzte und billige Obst von anderswoher kaufen können möchte.
Erlauben Sie, dass ich diese Einstellung nicht nachvollziehen kann?
In risposta a Sie konstruieren sich da di Peter Gasser
Ich habe geschrieben:
Ich habe geschrieben:
1. dass Sie schreiben können Sie (Peter Gasser) seien gesund und nicht sie (die Pestizide) seien gesund.
2. wir nicht zuständig sind für irgendwelche nicht umsetzbare Totalverbote, die ich
3. nie gefordert habe, weil es solche bei Einsicht gar nicht brauchen würde.
In ein paar Jahren dann, können Sie den „Bauern“ erklären, dass Sie (Sie: Höflichkeitsform) sich ja eingesetzt hätten und ein Totalverbot unterschrieben hätten, hätten wir die Zuständigkeit gehabt und wäre das umsetzbar oder auch nur ansatzweise zu Ende gedacht gewesen. Das tröstet die (Bauern) bestimmt.
In risposta a Ich habe geschrieben: di Ludwig Thoma
Wir sind auch nicht
Wir sind auch nicht „zuständig“, den Bauern etwas zu „erklären“; die können schon selbst denken.
Sie zeigen, dass es Ihnen nicht um gesunde Lebensmittelproduktion geht, sondern nur um Spritzverbote für heimische Bauern - das billige gespritzte Obst wollen Sie weiterhin von anderswoher in den Regalen und im Gaumen.
In risposta a Wir sind auch nicht di Peter Gasser
Ja, unterhalten wir uns ruhig
Ja, unterhalten wir uns ruhig über die „gesunde Lebensmittelproduktion“, die, was die Äpfel in Südtirol anbelangt, in ein paar Jahren schlicht nicht mehr existieren wird. Und ganz wichtig: jenen die uns das sagen werfen wir vor, dass sie erstmal auf Bananen verzichten und aufhören sich in Baumwolle zu kleiden sollen.
In risposta a Ja, unterhalten wir uns ruhig di Ludwig Thoma
ach wissen Sie, Ihre Worte
ach wissen Sie, Ihre Worte bleiben Ihre Worte.
Es werden nicht meine.
In risposta a ach wissen Sie, Ihre Worte di Peter Gasser
Wenn Polen & co. 4-5 Jahre
Wenn Polen & co. 4-5 Jahre hintereinander eine gute Ernte einfahren, dann verstehen Sie vielleicht.
Man muss differenzieren
Man muss differenzieren zwischen Winter und Sommer.
Zudem GEO:
"Der tägliche Nahrungsbedarf der hierzulande vorkommenden Unterart des Kormorans Phalacrocorax carbo sinensis wird inzwischen vielfach mit etwa 300 Gramm angegeben. Nur während der dreimonatigen Brutzeit, wenn die Elterntiere ihre Jungen versorgen oder in ausgesprochenen Kälteperioden, kann der Bedarf auf 500 Gramm am Tag steigen. Dabei muss allerdings nach Energiegehalt der Fischart unterschieden werden".
Also sind es doch zwischen 300g im Sommer und 500g mit Brut und im Winter.
Karpfenartige stehen im
Karpfenartige stehen im Winter nicht zur Verfügung --> Seen und Teiche sind zugefroren;
Ja, es bräuchte auch einen natürlichen, sich ausschliesslich selbst erhaltenden Kormoranbestand: man vergisst, dass dieser durch extremen Schutz massiv vom Menschen aufgeputscht wird;
Wie gesagt, Kormorane und Graureiher fressen ohne Weiteres große Fische von 0,5 bis 1kg --> eigene Beobachtung.
Gegenüber einem künstlich geschützten und massenvermehrten Kormoran in viel zu hoher Individuendichte hat kein Fischbestand eine Chance.
... nicht überall ist grad
... nicht überall ist grad Alpensüdseite und ein vergleichsweise viel zu warmer Winter ...
Wir leben nicht in einer vom Menschen unberührten Welt, die sich von selbst reguliert.