Hofburggarten Brixen
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Viele Fragen, gute Fragen!
Viele Fragen, gute Fragen!
Werden wir imstande sein, uns zu wehren und etwas Anspruchsvolleres als solimanische Banalität und Geldmache auf den Weg zu bringen?
Die Vorgangsweise der
Die Vorgangsweise der Gemeindeverwaltung ist undemokratisch, illegal und die absolute Negation jeglichen Kulturbewusstseins. Man will mit Gewalt aus der Kulturstadt Brixen eine Eventstadt machen. Die Brixner haben aber ihre Gemeindeverwalter selbst gewählt und dürfen sich jetzt nicht beklagen, wenn diese ihre Stadt ruinieren.
Un Labirinto di mais? Ma non
Un Labirinto di mais? Ma non dicevano che dovevano bonificare il terreno, giá saturo dei veleni precedenti e che la bonifica sarebbe costata troppo?! Chissá quanti bei pesticidi ci avranno spruzzato sopra da quel trattore, per farlo crescere bene ed in fretta il mais, in modo da sfruttarlo subito!
Inconcepibile per me che gli amministratori locali non siano in grado di valorizzare un complesso unico nel suo genere come questo giardino, salvaguardando la sua tipicitá e le sue radici storiche, con un progetto mirato ed intelligente.
Si sa che un progetto simile, ispirato anche ad altri modelli ‚vincenti‘ in Europa, che raccoglieva anche il consenso dei cittadini, firmato ed approvato in Consiglio comunale, a suo tempo aveva vinto l’appalto.
Poi improvvisamente è stato messo sotto il tappeto, come se nulla ‚fudesse‘, perché definito ‚poco redditizio‘.
Triste vedere che un tale potenziale venga svenduto all' iniziativa di una lobby turistica locale, che procede per iniziative provvisorie, miopi e banali, che di originale hanno ben poco.
Man sollte eine
Man sollte eine Volksabstimmung initiieren damit der Garten ohne Eintrittsgelder der Allgemeinheit zugänglich gemacht wird. Natürlich mit einem Garten als grüne Erholungszone für alle Brixner und keinem Labirinth.
In risposta a Man sollte eine di gorgias
Interessanter Vorschlag, ist
Interessanter Vorschlag, ist zwar vermutlich ironisch gemeint, würde aber aufzeigen, dass es auch keine Bürgerbeteiligung bei der Einführung der Änderungen der Gemeindesatzung gegeben hat.
Dies ist um so bedenklicher, weil der ganze Prozess zur Volksabstimmung im Herbst 2014 gezeigt hat, dass die Artikel zur Direkten Demokratie in der Satzung und die Verordnung dazu teils widersprüchlich teils nach Gutdünken auslegbar waren. Vor der Gemeindratswahl haben dies alle Parteien und Listen anerkannt und einen partizipativen Prozess versprochen. Der sah dann so aus: am 25.02. dieses Jahres zogen die regierenden Parteien mit 2/3 Mehrheit die Änderungen durch ohne der Opposition und vor allem den Bürgern durch eine Verschiebung eine Chance der Beteiligung zu geben.
Schnell ging es auch deshalb, weil sie nur die Mindestanforderungen durch das Regionalgesetz einfach übernommen haben und die Überarbeitung der Verordnung ignorierten. Vermutlich ist es dann doch jemandem aufgefallen, dass die alte Verordnung von 2011 mit dem Zustimmungsquorum nicht zu den Statuten mit Beteiligungsquorum passt, dass sie stattdessen die Verordnung von 2007 im Register der Region (http://www.regione.taa.it/EntiLocali/comunibz_d.aspx) angegeben haben. Keine Frage, auch diese passt nicht mit der Satzung zusammen. Wie gesagt, ein interessanter Vorschlag.
Mit Hartmuth Staffler stimme ich überein, dass die Brixner sich ihren Gemeinderat gewählt und verdient haben.
Die Zukunft von Brixen hängt
Die Zukunft von Brixen hängt nicht nur am Hofburggarten, aber die Absichten und Pläne für dieses Areal zeigen, welches Zukunftsbild die Stadtverwaltung und die Bürger für ihre Stadt haben. Unterschiedliche Menschen haben oft unterschiedliche Vorstellungen darüber, was ein gutes, ein wünschenswertes Leben ist. Diese grundsätzlichen Einstellungen sollten wir öfters so deutlich und explizit als möglich formulieren und zur Debatte stellen.
Was ich derzeit über den Hofburggarten höre und lese, gefällt mir nicht. Ein Labyrinth im Mais, ein hölzerner Elefant - es wäre für mich eine traurige Vorstellung, wenn derartig anspruchslose und banale Interventionen den Geist der längerfristigen Pläne für den Hofburggarten ausdrücken sollten.
Und ich frage mich, warum man nicht etwas doch recht Naheliegendes andenkt, nämlich eine Verbindung des Pomariums mit dem Museum der Hofburg herzustellen:
Das Pomarium sollte man auch als Garten für anspruchsvolle zeitgenössiche Kunst sehen!
Das würde zwar voraussichtlich nicht ganz so viele Besucher anziehen als es möglicherweise bei Soliman 3 und 4 u.s.w. wären, aber es würde, gut gemacht, Besucher bringen; Besucher, die auch allgemein ein höheres Anspruchsniveau hätten als Leute, die einmal zu einer inhaltlich völlig anspruchslosen Show nach Brixen kommen.
Und wenn der Rückhalt der Bevölkerung, die Leitung der Hofburg und der Wille der Politik dahinter stünden, wäre es wohl auch möglich, unter den heimischen Kunstsammlern Mäzene zu finden, die bereit wären, ein Werk für diesen öffentlichen Kunstgarten zu finanzieren.