Gemeinwohlökonomie
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Gemeinwohlökonomie, die letzte Stufe des Micromanagement
Jeder der meint, dass es für sein Unternehmen gut tut ist sich nach der Gemeinwohlökonomie richten, der soll es auch tun, habe ich wirklich nichts dagegen. Als wirtschaftspolitische Maßnahme, also wo man mit Gesetzen nach den Prinzipien der Gemeinwohlökonomie in die Wirtschaft eingreift, ist Fehlfunktionieren und Mißwirtschaft schon vorprogrammiert.
Die Gemeinwohlbilanz wird nicht nach objektiven Kriterien erstellt, sondern nach „gefühlten“ Parametern vom Unternehmer selbst erstellt. Diese muss dann von externen Auditoren validiert werden. Doch wer sagt mir, dass diese Auditoren dann wirlich objektiv sind? Wer sagt mir dass jeder Auditor die Ermessensspielräume gleich ausnützt? Davon abgesehen wer bezahlt den Auditor? Wieviel kostet das einer Volkswirtschaft, wenn jedes Unternehmen verpflichtet ist einen Auditor ins Haus zu holen?
Es würde aber schon viel bessere und elegantere Lösungen geben um z.B. die Umwelt zu schonen und das ganz einfach Über das Prinzip der Kostenwahrheit. Würde man den Benzinpreis so weit erhöhen dass die Umweltkosten darin enthalten wären, würde der Güterverkehr automatisch abnehmen und die lokalen Kreisläufe automatisch stärken, weil die lokalen Produkte gegenüber Billigprodukte aus 500km Entfernung konkurenzfähig wären.
Das schöne an diesem Lösungsansatz ist, dass es keine weiteren Kontrolleure, kein Gesinnungsterror oder keine umständliche Erstellung einer Gemeinwohlbilanz von Nöten wäre.
In risposta a Gemeinwohlökonomie, die letzte Stufe des Micromanagement di gorgias
interessanter Beitrag
In meinen Augen simplifizieren Sie die ganze Angelegenheit etwas. Sie müssen wahrscheinlich bedenken, dass ein raikales Anheben der Benzinpreise auch die lokalen Betriebe schädigen würde, da die Exportkosten auch ihren Absatz eindämmen würden.
Die einzige/beste Möglichkeit besteht in meinen Augen daraus, Subventionen zu vergeben.
In risposta a Gemeinwohlökonomie, die letzte Stufe des Micromanagement di gorgias
Absolut richtig. Zum
Absolut richtig. Zum Benzinpreis möchte ich aber hinzufügen, dass man zuerst die ganzen wahnsinnigen Subventionen abbauen sollte - diese haben den allergrößten Teil der „Kostenunwahrheit“ zu verantworten.
Bin ja schon gespannt über die Berichte zur Veranstaltung. Habe bereits gehört, dass bis auf ein warmes Lüftchen und viel Honig schmieren nichts zu vernehmen war.
In risposta a Gemeinwohlökonomie, die letzte Stufe des Micromanagement di gorgias
@Simon Lanziger
die Erhöhung der Binzpreise ist ein Konkurenzvorteil für lokale Wirtschaftskreisläufe. Subventionen führen meistens nicht zu den gewünschten Resultaten. Falls man durch die Einführung der Kostenwahrheit bei Ressourcenverbrauch Unternehmen nicht zu stark belasten möchte, so kann man dies mit Maßnahmen wie z.B. die Veringerung der Lohnnebenkosten ausgleichen.
Subventionen gehören abgebaut und nicht aufgebaut. z.B. die Exportsubventionen für Agrarprodukte: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/agrarsubventionen-der-eu-werde…
Das ist nebenbei die beste Entwicklungshilfe, die ich mir vorstellen kann und gleichzeitig kostet Sie nichts und spart sogar Geld!
In risposta a Gemeinwohlökonomie, die letzte Stufe des Micromanagement di gorgias
@gorgias
Kommt drauf an welche Art von Subventionen. Ich sehe beispielsweis keinen Einwände gegen Subventionen für Betriebe, welche Umweltschutz betreiben.