Landesregierung
JWA will Vereinsmitgliedschaften der Landesregierung offenlegen. Landesrat Achammer nennt das eine Gesinnungsprüfung und kritisiert die Anfrage scharf.

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In seiner jüngsten Landtagsanfrage fordert Jürgen Wirth Anderlan (Fraktion JWA) die Offenlegung von Mitgliedschaften der aktuellen Mitglieder der Landesregierung in Vereinen und Organisationen, die er dem linken Spektrum zuordnet. In der Anfrage vom 30. Juli 2025 mit dem Titel: „Mitgliedschaften“, findet sich eine lange Liste, die von Kulturzentren wie dem Ost West Club oder der Dekadenz in Brixen über Organisationen wie Fridays for Future oder der Caritas bis hin zu Medien, wie SALTO oder Barfuss reicht. Nun meldet sich auch Bildungslandesrat Philipp Achammer zu Wort.

Philipp Achammer: übt harsche Kritik an Anderlan: „Das hat nichts mit Transparenz zu tun – das ist der Versuch, unbequeme Stimmen zu delegitimieren.“ Foto: LPA/Fabio Brucculeri

„Gesinnungsprüfung“ statt Transparenz

Auf seiner Facebook-Seite wirft Achammer dem JWA-Abgeordneten vor, er wolle „offenbar eine Gesinnungsprüfung für Regierungsmitglieder einführen“. Dabei gehe es nicht um geheimnisvolle Zirkel, sondern um Träger der Kultur- und Jugendarbeit in Südtirol. Laut Post von Landesrat Achammer sei die Absicht hinter der Anfrage durchschaubar: Politische Biografien sollten „nach Vereinen und Ehrenämtern durchleuchtet“ werden, um daraus „persönliche Feindbilder“ zu konstruieren. 

Vereine und Initiativen, die laut Landesrat, einen wesentlichen Beitrag zu Demokratie, Bildung, sozialer Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt vorantreiben, im Gegensatz zu derartigen Aktionen, die diesen gefährdeten: „Das hat nichts mit Transparenz zu tun – das ist der Versuch, unbequeme Stimmen zu delegitimieren.“

Die Anfrage

Gefordert wird die Offenlegung, ob Mitglieder der aktuellen Landesregierung Mitglied einer oder mehrerer der nachstehenden Organisationen sind oder waren?

  • Centaurus - Schwul-lesbische Initiative Südtirol (Arcigay Südtirol)
  • Alto Adige Pride Südtirol ODV
  • RE.A.DY-Antidiskriminierungsnetzwerk
  • Af Zack
  • Omas gegen rechts – Bozen
  • Bozen Solidale
  • Antifa Meran
  • Ost West Club
  • Fanszene Obermais
  • netz – Offene Jugendarbeit Südtirol
  • OEW – Organisation für Eine solidarische Welt
  • Haus der Solidarität ONLUS
  • Friedenszentrum Bozen
  • Caritas Diözese Bozen-Brixen
  • Katholische Jungschar Südtirols
  • Netzwerk Interkulturelle Bibliotheksarbeit
  • Astra Brixen
  • Dekadenz Brixen
  • Astra
  • BASIS Vinschgau Venosta
  • Kuba Kaltern
  • Jungle Meran
  • Point Neumarkt
  • Inso Haus St. Lorenzen
  • UFO Bruneck
  • Centro Trevi – Trevilab
  • Kolpinghaus – Kulturbackstube
  • Centro per la Cultura / Cantiere 26
  • Theater im Hof
  • Carambolage
  • Teatro Cristallo
  • Theaterpädagogisches Zentrum TPZ
  • Kranewit
  • Sudwerk
  • JuZe Pustertal
  • JamSessionCollective
  • Kass – Kollektiv für junge Kultur
  • Jukas – Jugendkultur Brixen
  • Südtiroler Jugendring
  • Fridays for Future Südtirol
  • Barfuss
  • FF
  • SALTO
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Markus Lobis Mer, 08/13/2025 - 17:05

Anderlan hat die Jungschützen, die Musikkapellen und die ElKis vergessen, die Sumpgurken St. Pauls, die Tagesmütter, die Vinzenkonferenz, alle Sportvereine und sämtliche Pfarrgemeinderäte und Bildungsausschüsse - ALLE LINKS!!!

Sogar die FahrlehrerInnen sitzen links, wenn man ihnen entgegenfährt. Don Jürgen de la Pampa kriegt zu tun, die Windmühlen formieren sich am linken Horizont...

Mer, 08/13/2025 - 17:05 Collegamento permanente
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Salto User
opa1950 Mer, 08/13/2025 - 17:33

Mich würden nur die Eintragungen der Liste Centaurus - Schwul- Lesbische- Initiative Südtirol interessieren. Da scheint es große Überraschungen zu geben.

Mer, 08/13/2025 - 17:33 Collegamento permanente
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Stereo Typ Mer, 08/13/2025 - 18:06

Eine interessante Landtagsanfrage. Die gleiche Diskussion gibt es in Deutschland.
Viele NGO’s, Vereine und Initiativen sind von der Regierung gesponsert. Das ist eine Verquickung von Politik und Vereinsarbeit.

Mer, 08/13/2025 - 18:06 Collegamento permanente
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Markus Lobis Mer, 08/13/2025 - 23:01

In risposta a di Stereo Typ

Progressive, offene, linksorientierte Organisationen und Initiativen praktizieren Solidarität, organisieren Unterstützung, fördern Austausch, Inklusion, Gerechtigkeit und gesellschaftliche Augenhöhe. Sie sind vielfach eine Unterstützung für den Sozialstaat, ergänzen ihn und werden dafür mit Mitteln ausgestattet.

Rechte Organisationen wollen den Staat zerstören, die Demokratie und Sozialmaßnahmen abschaffen, Bildung beschneiden und tragen Ausgrenzung und Aggression in die Welt. Soll man sie dafür auch noch unterstützen?

Mer, 08/13/2025 - 23:01 Collegamento permanente
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Oliver Hopfgartner Ven, 08/15/2025 - 18:44

In risposta a di Stefan S

Hanebüchen ist die Pauschalisierung, dass „linksorientierte“ Organisationen rein für positive Dinge stehen sollen und rechte Organisationen rein für negative Dinge stehen sollen.

Es handelt sich dabei um einen alten Taschenspielertrick, den auch schon Stalin verwendet hat, indem er die Nationalsozialisten nicht bei ihrem Namen nannte, sondern bewusst das Wort „Faschisten“ verwendete.

Heute funktioniert das so, indem Linke jeden positiven Begriff mit „links“ zu verbinden versuchen, während sie jeden negativen Begriff dem rechten Lager zuschieben. Schauen wir uns doch die positiven von Markus Lobis genannten Begriffe an:
Positive als links gelabelte Begriffe:
- Solidarität
-Unterstützung
-Austausch
-Inklusion
-Gerechtigkeit
-Augenhöhe

Negative, als rechts gelabelte Begriffe:
-Ausgrenzung
-Aggression
-wollen Staat zerstören
-wollen Demokratie und Sozialstaat abschaffen.

Wenn man sich nun einfach ein paar linke und rechte Organisationen konkret anschaut, stellt man schnell fest, dass diese Zuteilung tatsächlich hanebüchen ist.

Der Südtiroler Schützenbund lebt z.B. die Werte Solidarität und Inklusion. Der SSB fördert auch den internationalen Austausch verschiedener Minderheiten.

Gleichzeitig gibt es auch linke Organisationen, die selbst ein sehr aggressives und auch ausgrenzendes Auftreten haben. Ich erinnere mich z.B. an den Streit zwischen LGBT-Organisationen und einer Lesbenorganisation. Da sind die Fetzen geflogen, von Solidarität, Austausch und Toleranz war da wenig vorhanden.

Wer krampfhaft leugnet, dass linke UND rechte Organisationen oder Standpunkte legitim aber auch völlig daneben sein können, der hat meiner Meinung nach entweder nicht ausreichend politisches Feingefühl oder ist einfach selbst eher auf einer radikalen Schiene unterwegs.

Ven, 08/15/2025 - 18:44 Collegamento permanente
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Oliver Hopfgartner Sab, 08/16/2025 - 16:37

In risposta a di Stefan S

Das ist der Wortlaut von Markus Lobis. Ich habe ihn lediglich zitiert. Die Aussage meines Beitrages ist doch gerade der Hinweis darauf, dass positive und negative Eigenschaften nicht pauschel der politischen Linken oder der politischen Rechten zugeordnet werden können, sondern dass es linke wie rechte Organisationen gibt, die vernünftig oder daneben sind.
Ich teile Organisationen gerne in einem dreiachsigen Koordinatensystem ein: Achse 1: progressiv-konservativ, Achse 2 libertär-autoritär, Achse 3: systemtreu/opportunistisch - rebellisch/oppositionell. Anhand dieses Schema erkennt man auch, wie das sogenannte Hufeisen funktioniert. Wenn progressive oder konservative Kräfte staatliche Macht nutzen wollen, um ihre eigenen (oft kranken) Ansichten durchzusetzen, können sie sich in Achse 2 und 3 die Hand geben.

Sab, 08/16/2025 - 16:37 Collegamento permanente
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Cicero Gio, 08/14/2025 - 08:36

In risposta a di Markus Lobis

Rechte Organisationen? Die mit Steuergeld unterstützt werden? Wen genau meinen Sie damit?

Und wie „inklusiv“ linksorientierte Organisationen sind, merkt man z.B. dann, wenn sich jemand erlaubt beim Hissen der Regenbogenfahne nicht zu jubilieren.

Wobei man dazu sagen muss, dass keine dieser Organisationen wirklich „links“ ist. Die meisten sind getragen von gutsituierten, oftmals akademisch gebildeten Personen aus dem bürgerlichen Milieu. Klassische Arbeiterschaft sucht man meist vergebens. Wie wahrscheinlich auch hier in den Salto Kommentaren ;-)

Gio, 08/14/2025 - 08:36 Collegamento permanente
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Manfred Klotz Ven, 08/15/2025 - 08:15

In risposta a di Stereo Typ

Diese Keule schwingt eben JWA, falls Sie nicht verstanden haben welchen Zweck seine Anfrage hat. Nur eben genau umgekehrt, wie es wohl der Großteil der Gesellschaft möchte, also nicht als Kritik rechtsextremer Umtriebe. Das Bild mit der „Nazi-Keule“ ist übrigens ein billiger Versuch rechter Kreise, nationalsozialistisches Gedankengut zu verteidigen, also ob es etwas Gutes wäre. Welches sachliche Argument gibt es denn dafür in Erfahrung bringen zu wollen, ob ein Landesrat bei einem eher dem linken oder mitte-linken Spektrum zuzuordnen ist Mitgleid ist? nach der Mitgliedschaft in Vereinen aus dem rechten Spektrum fragt er gar nicht, so als ob links schlechte Beeinflussung und rechts gute Beeinflussung bedeuten würde.
Sie haben übrigens offenbar keine Ahnung was gemeinnützig heißt sehe ich. Daran scheitert schon jede vernünftige Diskussion. Interessanterweise wäre, bei Ihrer Deutung, der größte Verein, der nicht gemeinnützig ist, der Schützenbund und der ist politisch sicher nicht in der Ecke, die JWA immer wieder anfeindet.

Ven, 08/15/2025 - 08:15 Collegamento permanente
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Josef Ruffa Mer, 08/13/2025 - 19:36

Herr Anderlan, bitte zählen Sie langsam bis zehn, machen dann eine kurze Pause, atmen tief ein und sprechen dann laut und deutlich das Wort Datenschutz aus.
Sie werden sehen, es hat beruhigende Wirkung.

Mer, 08/13/2025 - 19:36 Collegamento permanente
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Salto User
Oliver Hopfgartner Mer, 08/13/2025 - 21:20

Hier wird wieder mit zweierlei Maß gemessen.
Ich fände es als Wähler schon interessant, wenn man wüsste in welchen Organisationen sich ein zur Wahl stehender Politiker engagiert, weil man daraus auch Rückschlüsse auf die Interessen und Interessenskonflikte eines Politikers ziehen kann. Meine Wahlentscheidung würde dadurch definitiv beeinflusst werden.

Seltsam finde ich hingegen die Auswahl der Organisationen. Warum nicht generell alle Mitgliedschaften offenlegen? Im Medizinbereich ist es bei Vorträgen selbstverständlich, dass man als Vortragender angibt, für welche Organisationen man in einem gewissen Zeitraum Vorträge gegen Bezahlung gemacht hat und bei einem Medizinvortrag geht es um wesentlich weniger als in der Politik.

Mer, 08/13/2025 - 21:20 Collegamento permanente
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Josef Ruffa Mer, 08/13/2025 - 22:09

In risposta a di Oliver Hopfgartner

Transparenz ist generell zu begrüßen, da stimme ich Ihnen zu.
Wenn aber jemand Mitglied z.B. beim KVW ist, oder beim Weissen Kreuz ... ist schon ein wenig anders gelagert, als ein Mediziner oder ein Mitglied einer Vereinigung, welcher gegen Bezahlung was tun.
Wenn ich bei einem Verein Mitglied bin, wo ich z.B. freiwillig was tue, geht das eigentlich Dritte kaum was an.

Mer, 08/13/2025 - 22:09 Collegamento permanente
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Manfred Klotz Gio, 08/14/2025 - 06:36

In risposta a di Oliver Hopfgartner

Die Beteiligung an Unternehmen ist eventuell interessant, nicht die an Vereinen. Die Absicht Anderlans ist doch wohl ganz klar, oder? Als Retourkutsche könnte man eine Anfrage einreichen mit der Forderung JWA solle darlegen, welchen Vereinen er, wie er behauptet, die Hälfte seiner Diäten Als Abgeordneter spendet. Es würde mich nicht wundern, wenn man da so manche Überraschung erleben würde.

Gio, 08/14/2025 - 06:36 Collegamento permanente
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Stefanie H Gio, 08/14/2025 - 18:17

In risposta a di Oliver Hopfgartner

In diesem Szenario agiert eine scheinbare Oppositionspartei, die sich inhaltlich nahezu ausschließlich auf die Aufdeckung von Verbindungen der Regierungspartei zu „links“-gerichteten Nichtregierungsorganisationen konzentriert. Diese in ihrer Ausrichtung offenkundig selektive Themenwahl wirkt politisch kanalisierend: Sie lenkt das Oppositionspotenzial auf ein eng umrissenes Feld und rahmt es so, dass die Regierung die Kritik als ideologisch motivierte Hexenjagd oder „Gesinnungsschnüffelei“ darstellen kann.

Dieser Vorgang lässt sich als instrumentalisierte Opposition einordnen – eine Form von Opposition, die im parlamentarischen Prozess funktional zur Stabilisierung der Regierungsposition beiträgt. Durch performative Themenbegrenzung und die Konstruktion einer Strohmann-Opposition wird der legitime Kern des Anliegens – die Überprüfung von NGO-Verbindungen der Regierung – in den Hintergrund gedrängt. Parallel erfolgt eine Marginalisierung durch Assoziation, bei der das Thema selbst an Glaubwürdigkeit verliert, weil es von einer politisch als randständig wahrgenommenen Quelle vorgebracht wird.

Besonders ironisch: Mit nur etwa 3,9 % der Wahlberechtigten stellt Anderlan realpolitisch keine ernsthafte Gefahr für die Regierungsmehrheit dar. Dennoch kann Achammer seine Anfrage zum Anlass nehmen, ihm vorzuwerfen, „unbequeme Stimmen“ delegitimieren zu wollen – und so die Rollen rhetorisch umkehren. Das Ergebnis: Eine Szene, in der sich Regierung und nominelle Opposition gegenseitig in einem inszenierten, künstlich polarisierten Schlagabtausch bestätigen, während das eigentliche Thema – die politischen und institutionellen Verflechtungen mit NGOs – aus dem Blick der Öffentlichkeit verschwindet.

Gio, 08/14/2025 - 18:17 Collegamento permanente
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Manfred Klotz Sab, 08/16/2025 - 08:58

In risposta a di Stefanie H

Bei der Anfrage geht es aber nicht um „politische Prozesslogiken“. Ihre Schlussfolgerung ist, dass die Empörung über die Anfrage vorgespielt ist - weil JWA kein politisches Gewicht hat - und Achammer die Anfrage nutzt um politisches Kapital daraus zu schlagen. Das ist eine krasse Umdeutung der reellen Situation.

Sab, 08/16/2025 - 08:58 Collegamento permanente
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Manfred Klotz Dom, 08/17/2025 - 06:56

In risposta a di Stefanie H

Zitat: „Mit nur etwa 3,9 % der Wahlberechtigten stellt Anderlan realpolitisch keine ernsthafte Gefahr für die Regierungsmehrheit dar. Dennoch kann Achammer seine Anfrage zum Anlass nehmen, ihm vorzuwerfen, “unbequeme Stimmen„ delegitimieren zu wollen – und so die Rollen rhetorisch umkehren.“
Schönen Tag.

Dom, 08/17/2025 - 06:56 Collegamento permanente
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Stefan S Sab, 08/16/2025 - 10:46

In risposta a di Stefanie H

Dem Ansatz Ihrer These kann ich noch ein Stück weit folgen aber Ihre Schlussfolgerung ist gerade zu grotesk.
„das eigentliche Thema – die politischen und institutionellen Verflechtungen mit NGOs“
Gemeinnützige Vereine und Organisationen welche staatliche Unterstützung beziehen müssen diese Gemeinnützigkeit auch nachweisen.
Mit dieser bescheuerten Anfrage werden pauschal für alle Genannten diese Gemeinnützigkeit in Frage gestellt und der Versuch unternommen diese in eine politische Richtung einzuordnen. Und Sie und noch ein paar Kommentatoren springen auf diesen Diskriminierungszug auf.

Sab, 08/16/2025 - 10:46 Collegamento permanente
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Stefanie H Sab, 08/16/2025 - 19:32

In risposta a di Stefan S

„Mit dieser bescheuerten Anfrage werden pauschal für alle Genannten diese Gemeinnützigkeit in Frage gestellt und der Versuch unternommen diese in eine politische Richtung einzuordnen.“

Das ist, was ich oben schreibe. Meine Analyse baut darauf auf. Gerne würde ich daher den „Diskriminierungszug“ verstehen, in dessen Wagon Sie mich zu finden glauben - Sie sitzen also neben mir, weil wir beide die „bescheuerte“ bzw. „offenkundig selektive“ (zum Verständnis: das ist fast so wie „bescheuert“) Anfrage kritisieren? Ich dachte, Sie konnten im ersten Absatz - zumindest teilweise - noch folgen?

Ich empfehle Ihnen zudem, sich ein wenig zum Thema „NGO-industrial-complex“ einzulesen - und sich anzuschauen, von welcher „Seite“ der in Ihrem Kopf existierenden politischen Matrix der Großteil der Kritik kommt.

Aber hier findet gerade eh nur wieder das statt, was ich oben beschreibe. Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen Lurker, der zu anderen Schlüssen als „grotesk“ kommt.. Schönen Abend noch!

Sab, 08/16/2025 - 19:32 Collegamento permanente
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Stefan S Dom, 08/17/2025 - 11:01

In risposta a di Stefanie H

Die Erläuterung zum Diskriminierungzug habe ich Ihnen genannt und auch ein Beispiel aus D wo ähnliches von Rechter Gesinnung stattfindet. Dies äußerst sich in der Praxis so, daß ein guter Bekannter von mir jetzt seinen Arbeitsplatz nach über 20 Jahren in der Resozialisierung von ehemals Strafvollzugsinsassen verliert weil sein gemeinnütziger Verein, welcher von Richter gegründet wurde, von der neuen Bundesregierung kein Budget mehr zugewiesen bekommt. Im deutschen Grundgesetz und unsere Strafvollzugsgesetz ist diese Resozialisierung verfassungsrechtlich vorgesehen ansonsten bekommen wir dann solche Zustände wie in den USA. Auch ich habe in meinem Berufsleben mit solchen NGO’s schon zusammengearbeitet.
Sie hauen hier einfach mal eine These in den Raum und sind nicht bereit darüber im Detail zu diskutieren. Auch Ihr Verweis auf den Komplex ist wenig differenziet. Das Ministerien, NGO’s und sonstige Organisation auch oftmals Mittel zum Selbstzweck und dadurch instrumentalisiert werden ist ein anderes Thema welches weit über hier genannte hinaus geht. Schönen Sonntag 😊

Dom, 08/17/2025 - 11:01 Collegamento permanente
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Salto User
Josef Fulterer Mer, 08/13/2025 - 21:45

Der JWA soll mit der Aufzählung seiner schrägen Freunde + Einflüsterer beginnen!
Da ist sicher allerhand sonderbares Gelichter dabei, das auch für andere PLAPPER-MÄULER GEIST-loses, brauchbares Geschwätz liefern könnte!

Mer, 08/13/2025 - 21:45 Collegamento permanente
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Peter Gasser Gio, 08/14/2025 - 09:14

der Witz des Tages:

wer sich mit Martin Sellner gemein macht fragt andere nach deren Zugehörigkeit zu gemeinnützigen Vereinen!

Kann sich jemand selbst noch mehr entblößen...?

(ich meine nicht, aber der südtiroler Steuerzahler hält auch diesen Tiefpunkt des öffentlichen Lebens aus, exemplarisch für beispiellose Niveaulosigkeit)

Gio, 08/14/2025 - 09:14 Collegamento permanente
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Salto User
Peter Be Gio, 08/14/2025 - 12:18

Danke für die übersichtliche Liste der coolsten Südtiroler Gruppen! Ist doch schön zu sehen, wie viele engagierte Menschen es in hier gibt!
Solidarität scheint den Anderlahn wohl zu stören, hihi :)

Gio, 08/14/2025 - 12:18 Collegamento permanente
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Salto User
Peter Be Gio, 08/14/2025 - 13:26

In risposta a di Stereo Typ

Welche Arten der Solidarität hättest du dir gewünscht bzw. Für welche stand bitte der Anderlahn?
Ich finde auch, dass es mehr Solidarität während der Pandemie gebraucht hätte, aber Anderlahn ging es nicht im Ansatz jemals um Solidarität oder ähnliches, sondern hat die Pandemie lediglich als Sprungbrett in die Politik gesehen.
Jede Person, die für andere, denen es nicht möglich war, das Haus zu verlassen, einkaufen gegangen ist, war schon engagierter und solidarischer als der Anderlahn.
Es gab andauernd auch kritische Stimmen wie die von Wolfgang M. Schmitt, die zB. Auf die unterschiedlichen Auswirkungen von Lockdowns aufmerksam gemacht haben (dass eine Person in einer kleinen Wohnung in einer Stadt ohne Balkon nicht gleich betroffen ist wie eine Person in einem Einfamilienhaus mit Garten usw.), leider hat sich die Politik derer nie angenommen.

Gio, 08/14/2025 - 13:26 Collegamento permanente
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Salto User
Milo Tschurtsch Gio, 08/14/2025 - 14:36

In risposta a di Peter Be

Da ging es schon um ein bisschen mehr als ums Einkaufen, z.B. um die (evidenzlose) Aussetzung von verfassungsgemäßen Grundrechten, sogar über die Menschenrechte hat man sich hinweggesetzt und jene die sie eingefordert haben von der Gesellschaft ausgeschlossen. Diese Dinge die an die Grundfesten unserer Demokratie gerüttelt haben aufs Tapet zu bringen und aufzuarbeiten, dafür steht bisher echt nur JWA. Wenn er keinen Untersuchungsausschuss zusammenbringt ist das eh sein politisches Ende.
Zum Thema: NGO`s oder Vereine sollen sich ausschließlich privat über am Thema interessierte Spender finanzieren und wer da wofür spendet, bzw. Mitglied ist bleibt ebenfalls privat. Öffentliche Gelder sollen keine fließen.
Alles andere sollen einfach Organisationen sein, die einen eindeutig gemeinnützigen Zweck verfolgen (Feuerwehr, Weißes Kreuz) die von der Öffentlichkeit finanziert werden sollen. Hier braucht es keine Mitgliedschaft.

Gio, 08/14/2025 - 14:36 Collegamento permanente
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Manfred Klotz Ven, 08/15/2025 - 08:42

In risposta a di Milo Tschurtsch

Über welche Menschenrechte hat man sich denn hinweggesetzt Herr Tschurtsch? Und welche verfassungsmäßigen Grundrechte hat man denn ausgesetzt? Und wie? Übrigens haben „diejenigen“ sich selbst aus der Gesellschaft ausgeschlossen, eben WEIL sie sich über Menschenrechte und verfassungsmäßige Grundrechte hinweggesetzt haben oder sich darüber hinwgsetzen wollten. Auch nach vier jahren ist Ihnen das nicht klar.
Bezüglich der Gemeinnützigkeit sind Sie also der Meinung, dass Sport-, Kultur- und Sozialvereine keinen Dienst für die Allgemeinheit erbringen, richtig?

Ven, 08/15/2025 - 08:42 Collegamento permanente
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Salto User
Milo Tschurtsch Sab, 08/16/2025 - 13:42

In risposta a di Manfred Klotz

Herr Klotz, wenn Sie immer noch nicht verstanden haben wie es mit den Grund-und Menschenrechten gelaufen ist, bzw. dass die Notstandsgesetze weder auf ihre Evidenz geprüft noch durch den obligatorischen von der Verfassung vorgegebenen Raster der Menschenrechte gedrückt worden waren, sondern daran vorbei, was wirklich niemand ernsthaft in Frage stellt, dann ist Ihnen echt nicht zu helfen. Evidenzlose!! Nötigungen (2!! G was nur ein Beispiel ist) und Willkür braucht es in einer Demokratie keine und inwiefern solche vorgeherrscht haben, wäre zu untersuchen. Dass sich da diejenigen die das alles veranstaltet haben (man braucht nur schauen wer profitiert hat) weigern, ist klar.
Ich bin tatsächlich der Meinung, dass Vereine die im Interesse ihrer Mitglieder gegründet wurden, über diese selbst, über Veranstaltungen die sie organisieren bzw. für die sie gebucht werden können und über Sponsoren finanziert werden sollen.

Sab, 08/16/2025 - 13:42 Collegamento permanente

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