Arbeit & Rente
Fachkräftemangel einerseits und teils mickrige Renten andererseits – wie eine Win-Win-Situation für beide Seiten aussehen könnte.

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SVP-Fraktionssprecher Harald Stauder hat vor Kurzem einen Beschlussantrag eingebracht, mit welchem Zusatzverdienstmöglichkeiten für Rentner vorgeschlagen werden. Mitunterzeichnerin des Antrages ist die ehemalige Soziallandesrätin Waltraud Deeg. Wie es im Vorwort heißt, wird die Integration älterer Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt zunehmend als Lösung für den Fachkräftemangel diskutiert. Darüberhinaus gebe es aber noch viele andere Gründe für die Miteinbeziehung älterer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, wie etwa die Nutzung von Erfahrungswissen, angeeigneter Kompetenzen und Verantwortungsbewusstsein und nicht zuletzt auch die Förderung der geistigen und körperlichen Gesundheit.

Harald Stauder, Fraktionssprecher der SVP im Landtag: Generell sollte Leistung im Arbeitsleben honoriert und Überstunden weniger besteuert werden. Foto: Seehauserfoto

 "Es ist wichtig, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese wertvolle Ressource optimal zu nutzen. Mit den aktuellen gesetzlichen Regelungen, ist ein Zusatzverdienst für Rentner meist nicht lukrativ, weil die steuerlichen Belastungen unverhältnismäßig hoch sind und demnach Leistung eher bestraft als gefördert wird", erklärt Stauder, der weiters auf die teilweise eingeschränkten Zugangsmöglichkeiten für Rentner bei gelegentlichen Arbeitsverträgen verweist. Der SVP-Sprecher schlägt daher die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen vor, die einen freiwilligen Verbleib oder eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt attraktiv machen. Rente und Entlohnung sollten vereinbar sein, ohne dass hohe steuerliche Belastungen abschrecken. So seien steuerfreie Zusatzverdienstmöglichkeiten und Regelungen für eine gleitende Ausstiegsphase aus dem Erwerbsleben wie beispielsweise Altersteilzeit sinnvoll. "Durch die Weiterarbeit von Rentnern werden Sozialkassen entlastet, da sie weniger auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Gleichzeitig stärkt die erhöhte Kaufkraft der Rentner die lokale Wirtschaft", so Stauder, der in seinem Beschlussantrag den Südtiroler Landtag dazu aufruft, sich beim italienischen Parlament und der italienischen Regierung dafür einzusetzen, dass zum einen Zusatzverdienste für Rentner bis zu einem Maximalbetrag von 10.000 Euro steuer- und abgabenfrei ermöglicht werden sollen. Weiters sollte die Kumulierung von Arbeitseinkommen und vorzeitigen Rentenbezügen auch in Kombination mit Altersteilzeit ermöglicht und die Zugangsbeschränkungen für Rentner bei gelegentlichen Arbeitsverträgen beseitigt und die Anforderungen für Arbeitgeber gelockert werden. Generell sollte Leistung im Arbeitsleben honoriert und Überstunden weniger besteuert werden.

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Josef Fulterer Lun, 07/15/2024 - 06:16

Allmählich auslaufende Arbeits-Zeiten, würden außer der Hilfe beim Facharbeiter-Mangel, dazu helfen "die reiche Erfahrung älterer Arbeiter + Angestellten, an die nachrückenden Mitarbeiter weiter zu geben.
Dazu müssten allerdings, „die vom italienischen Staat gepflegten Früh-Pensionierungen gründlich entrümpelt + weiter-Arbeiten, nicht mit hohen Steuern bestraft werden!“

Lun, 07/15/2024 - 06:16 Collegamento permanente
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Sepp.Bacher Mer, 07/17/2024 - 07:45

Bei diesem Thema muss man differenzieren: kriegt jemand eine mikrige Rente, weil er/sie nie eingezahlt hat, wie die Bauern oder wenig, wie andere Selbständige; oder weil sich jemand nicht um die Renteneinzahlungen gekümmert hat. Oder hat jemand eine Rente, die von Jahr zu Jahr einen geringeren Wert hat, weil sie nicht den Teuerungraten angepasst wird. Meine ist etwa um ein Vierte weniger wert als sie zu Beginn wert war. Ich kenne auch Menschen, die früh in Rente gegangen sind, weil sie als z.B. ehemalige Lehrer oder Polizisten schon früh die volle Rente erhalten haben, aber nach 20 - 30 Jahren nicht mehr mit der Rente auskamen und dann wieder ein Job z.B. im Gastgewerbe angenommen haben, um über die Runden zu kommen.

Mer, 07/17/2024 - 07:45 Collegamento permanente
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Oliver Hopfgartner Mer, 07/17/2024 - 08:52

Es ist stark branchenabhängig. Im Consulting - und Controlling-Bereich sind alte Menschen oft Gold wert, prominente Beispiele dafür sind Leute wie Helmut Marko beim F1-Team Red Bull Racing.

In Produktionsprozessen und insbesondere körperlich oder technisch-feinmotorisch anspruchsvollen Gebieten wird es hingegen schwieriger.

Allerdings dürfen wir einen wichtigen Aspekt nicht außer Acht lassen: es kann nicht sein, dass der Staat unser ganzes Leben lang deutlich über 50% unseres Einkommens in Form von direkten und indirekten Steuern, Sozialversicherung und Gebühren nimmt und die Leute dann mit einer lächerlichen Pension abspeist.

Mer, 07/17/2024 - 08:52 Collegamento permanente

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