Eine Fahrt mit dem E-UP von Carsharing Südtirol
E-Auto-Fahren ist einfach bärig! Ein Fahrbericht.
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Klemens Kössler Sab, 02/13/2016 - 18:36

E-Auto fahren ist wirklich toll, die Kraft welche die E-Motoren entwickeln ist enorm, ungewöhnlich dabei auch das fehlende aufheulen des Motors, alles läuft still ab.
Der Anschaffungspreis liegt etwas unter 20.000,00 Euro plus Batterie miete bei den kleineren Modellen. Meine persönliche finanzielle erlaubt es momentan nicht einen zu kaufen, schade, denn ich bin sehr begeistert von diesen Autos.
Allerdings ist die verbrauchte Energie nicht ganz so grün solange wir mit fossilen Brennstoffen Energie produzieren, in Italien sind das ca. 45% dazu kommen noch 5% gekaufter Atomstrom. (in Frankreich wird über 80% mit Atomstrom gemacht, eine strahlende Zukunft)
Solange eben aus Diesel und Erdgas Strom gemacht wird verlagern wir nur den Ausstoß von Abgasen und vor allem CO2, dazu kommen noch die Verluste der Energie Umwandlung.
Für Handwerker allerdings sehr geeignet da in den Städten für E-Mobilität kein Fahrverbot verhängt wird auch nicht wenn die werte überschritten werden und sogar Euro5 Autos stehen bleiben müssen, zudem ist die Reichweite mit einer Ladung mit 150 km meistens ausreichend.

Sab, 02/13/2016 - 18:36 Collegamento permanente
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Gerhard Kapeller Dom, 02/14/2016 - 08:04

Die Reichweiten ändern sich schnell. Die nächsten Versionen der Fahrzeuge erreichen bereits 250 km. In einigen Jahren werden es 300km und mehr sein. im Hochpreissegment sind es bereits jetzt mehr als 500km. Die Reichweite darf jedoch nicht das einzige Argument für E-Mobilität sein. Co2-neutrales Fahren (in Südtirol steht uns zu 100% klimaneutraler Strom zur Verfügung), geringer Lärm (nur Rollgeräusche), 5 Jahre ohne Autosteuer, niedrigere Versicherungskosten u.a.m.. In Südtirol braucht es einen Ausbau der Lade-Infrastruktur, eine Anschubfinanzierung und Vorbilder in der öffentlichen Verwaltung.

Dom, 02/14/2016 - 08:04 Collegamento permanente
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Albert Hofer Lun, 02/15/2016 - 13:14

In risposta a di Michael Bockhorni

Das vermeintliche Parkplatzproblem ist meines Erachtens im Grunde ein Autokäuferproblem. Es ist rational nicht verständlich, wieso so viele Menschen einen riesigen Batzen Geld (in Österreich waren es vor ein paar Jahren rund 15 % des Gehalts) für ein Gerät ausgeben, das im Schnitt weit über 90 % der Zeit ungenutzt herumsteht und dabei noch riesige Mengen öffentlichen Raums für sich beansprucht. Ich kenne Leute, die benutzen ihr Auto etwa 2x pro Woche für typischerweise relativ kurze Fahrten...

Dieses irrationale Verhalten geht in weiten Teilen darauf zurück, dass Autos nach wie vor von großen Bevölkerungsschichten als Statussymbole angesehen werden. In den letzten Jahren scheint da etwas Bewegung reingekommen zu sein: Vor allem in urbanen Gebieten trifft man immer öfter auf Leute, die tatsächlich Autos nicht mehr kaufen, sondern entweder „sharen“ oder bei Bedarf mieten. In Österreich sinkt der Anteil der Bevölkerung, der Autos für den Arbeitsweg verwendet, rapide (http://derstandard.at/2000014036138/Trend-vom-Auto-zu-den-Oeffis). Wenn Fahrzeuge eher für die Freizeitgestaltung eingesetzt werden, dann sinkt wohl mit der Zeit auch der Kaufwille.

Lun, 02/15/2016 - 13:14 Collegamento permanente
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Markus Lobis Lun, 02/15/2016 - 09:46

Ich bin überzeugt, dass es noch sehr viele Entwicklungspotenziale für Car Sharing, Car Pooling oder andere Formen der gemeinsamen Nutzung von Mobilitätsträgern gibt (warum nicht Räder, E-Bikes, Sportgeräte, Motorräder, Dreiradler, Wander- und Toureninformation, Stadtführungen und Öffis in einem kompletten Mobilitätssystem zusammenführen?)

Es wäre einmal sehr interessant, eine Studie auf den Weg zu bringen, in der errechnet wird, wie viele Autos beispielsweise ein Wohngebiet wie die Zone Roßlauf in Brixen (ca. 1.000-1.200 Haushalte, wenn ich richtig schätze) benötigt, um allen ihren BewohnerInnen uneingeschränkt garantieren zu können, jederzeit ein Auto nutzen zu können. Heute haben wir in Südtirol ca. 600 Autos auf 1000 Einwohner, ein Car Sharing-System für eine ganzes Wohngebiet könnte diesen Bedarf drastisch reduzieren, ich nehme an auf mindestens ein Zehntel. Wäre interessant, das mal zu untersuchen.

Lun, 02/15/2016 - 09:46 Collegamento permanente
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Gerhard Kapeller Lun, 02/15/2016 - 22:07

In risposta a di Markus Lobis

Man liest, dass ein Carsharing-Fahrzeug 8 „normale“ Autos ersetzt. In Vorarlberg gibt es Carsharing-Projekte für Wohnanlagen, in welchem über ein spezielles System auch die privaten Fahrzeuge „geshared“ werden können. (http://www.carusocarsharing.com/). Dafür braucht es ein gewaltiges Umdenken aller Beteiligten - heute noch undenkbar.

Lun, 02/15/2016 - 22:07 Collegamento permanente

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