Eine Fahrt mit dem E-UP von Carsharing Südtirol
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E-Auto fahren ist wirklich
E-Auto fahren ist wirklich toll, die Kraft welche die E-Motoren entwickeln ist enorm, ungewöhnlich dabei auch das fehlende aufheulen des Motors, alles läuft still ab.
Der Anschaffungspreis liegt etwas unter 20.000,00 Euro plus Batterie miete bei den kleineren Modellen. Meine persönliche finanzielle erlaubt es momentan nicht einen zu kaufen, schade, denn ich bin sehr begeistert von diesen Autos.
Allerdings ist die verbrauchte Energie nicht ganz so grün solange wir mit fossilen Brennstoffen Energie produzieren, in Italien sind das ca. 45% dazu kommen noch 5% gekaufter Atomstrom. (in Frankreich wird über 80% mit Atomstrom gemacht, eine strahlende Zukunft)
Solange eben aus Diesel und Erdgas Strom gemacht wird verlagern wir nur den Ausstoß von Abgasen und vor allem CO2, dazu kommen noch die Verluste der Energie Umwandlung.
Für Handwerker allerdings sehr geeignet da in den Städten für E-Mobilität kein Fahrverbot verhängt wird auch nicht wenn die werte überschritten werden und sogar Euro5 Autos stehen bleiben müssen, zudem ist die Reichweite mit einer Ladung mit 150 km meistens ausreichend.
In risposta a E-Auto fahren ist wirklich di Klemens Kössler
Nicht zu vergessen auch die
Nicht zu vergessen auch die Herstellung als Belastung der Natur; insbesondere bei den Batterien (Rohstoffe). Besser als fossile Brennstoffe, aber auch kein Zuckerschlecken in der Produktion und Naturfreundlichkeit des produzierten Stroms, insbesondere wenn dann wirklich Mehrheiten ganzer Länder auf Akku-Autos umsteigen.
Die Reichweiten ändern sich
Die Reichweiten ändern sich schnell. Die nächsten Versionen der Fahrzeuge erreichen bereits 250 km. In einigen Jahren werden es 300km und mehr sein. im Hochpreissegment sind es bereits jetzt mehr als 500km. Die Reichweite darf jedoch nicht das einzige Argument für E-Mobilität sein. Co2-neutrales Fahren (in Südtirol steht uns zu 100% klimaneutraler Strom zur Verfügung), geringer Lärm (nur Rollgeräusche), 5 Jahre ohne Autosteuer, niedrigere Versicherungskosten u.a.m.. In Südtirol braucht es einen Ausbau der Lade-Infrastruktur, eine Anschubfinanzierung und Vorbilder in der öffentlichen Verwaltung.
In risposta a Die Reichweiten ändern sich di Gerhard Kapeller
Vollkommen Ihrer Meinung,
Vollkommen Ihrer Meinung, Herr Kapeller!
in den Städten bleibt aber
in den Städten bleibt aber weiterhin das (Park)Platzproblem sofern, mensch nicht (ausschliesslich) Carsharing nutzt.
In risposta a in den Städten bleibt aber di Michael Bockhorni
Das vermeintliche
Das vermeintliche Parkplatzproblem ist meines Erachtens im Grunde ein Autokäuferproblem. Es ist rational nicht verständlich, wieso so viele Menschen einen riesigen Batzen Geld (in Österreich waren es vor ein paar Jahren rund 15 % des Gehalts) für ein Gerät ausgeben, das im Schnitt weit über 90 % der Zeit ungenutzt herumsteht und dabei noch riesige Mengen öffentlichen Raums für sich beansprucht. Ich kenne Leute, die benutzen ihr Auto etwa 2x pro Woche für typischerweise relativ kurze Fahrten...
Dieses irrationale Verhalten geht in weiten Teilen darauf zurück, dass Autos nach wie vor von großen Bevölkerungsschichten als Statussymbole angesehen werden. In den letzten Jahren scheint da etwas Bewegung reingekommen zu sein: Vor allem in urbanen Gebieten trifft man immer öfter auf Leute, die tatsächlich Autos nicht mehr kaufen, sondern entweder „sharen“ oder bei Bedarf mieten. In Österreich sinkt der Anteil der Bevölkerung, der Autos für den Arbeitsweg verwendet, rapide (http://derstandard.at/2000014036138/Trend-vom-Auto-zu-den-Oeffis). Wenn Fahrzeuge eher für die Freizeitgestaltung eingesetzt werden, dann sinkt wohl mit der Zeit auch der Kaufwille.
Danke Markus für diesen
Danke Markus für diesen Bericht... macht Lust auf mehr...
In risposta a Danke Markus für diesen di pérvasion
Sehe ich ganz genauso. Toller
Sehe ich ganz genauso. Toller Text, Herr Lobis!
Ich bin überzeugt, dass es
Ich bin überzeugt, dass es noch sehr viele Entwicklungspotenziale für Car Sharing, Car Pooling oder andere Formen der gemeinsamen Nutzung von Mobilitätsträgern gibt (warum nicht Räder, E-Bikes, Sportgeräte, Motorräder, Dreiradler, Wander- und Toureninformation, Stadtführungen und Öffis in einem kompletten Mobilitätssystem zusammenführen?)
Es wäre einmal sehr interessant, eine Studie auf den Weg zu bringen, in der errechnet wird, wie viele Autos beispielsweise ein Wohngebiet wie die Zone Roßlauf in Brixen (ca. 1.000-1.200 Haushalte, wenn ich richtig schätze) benötigt, um allen ihren BewohnerInnen uneingeschränkt garantieren zu können, jederzeit ein Auto nutzen zu können. Heute haben wir in Südtirol ca. 600 Autos auf 1000 Einwohner, ein Car Sharing-System für eine ganzes Wohngebiet könnte diesen Bedarf drastisch reduzieren, ich nehme an auf mindestens ein Zehntel. Wäre interessant, das mal zu untersuchen.
In risposta a Ich bin überzeugt, dass es di Markus Lobis
Man liest, dass ein
Man liest, dass ein Carsharing-Fahrzeug 8 „normale“ Autos ersetzt. In Vorarlberg gibt es Carsharing-Projekte für Wohnanlagen, in welchem über ein spezielles System auch die privaten Fahrzeuge „geshared“ werden können. (http://www.carusocarsharing.com/). Dafür braucht es ein gewaltiges Umdenken aller Beteiligten - heute noch undenkbar.
In risposta a Man liest, dass ein di Gerhard Kapeller
Das könnte sehr schnell gehen
Das könnte sehr schnell gehen, lieber Gerhard Kapeller! Wenn ich mir die jungen Leute heute so anschaue, da ist ein Umdenken im Gange.
In risposta a Man liest, dass ein di Gerhard Kapeller
soweit ich weiß, ist das auch
soweit ich weiß, ist das auch im Trentino im Einsatz