Autonomie
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Auch nicht gerade sachlich,
Auch nicht gerade sachlich, dieser Beitrag.
In risposta a Auch nicht gerade sachlich, di pérvasion
als glosse würde es eventuell
als glosse würde es eventuell schon noch durchgehen. nur werden meinungsäußernde journalistische textsorten in einem qualitätsmedium für gewöhnlich gekennzeichnet. die vermengung von information und meinung - wie generell die abkehr von der sachlichkeit - ist domäne des boulevard.
Nachhilfe:
Nachhilfe:
http://faktenfinder.tagesschau.de/hintergrund/journalismus-kommentar-10…
Im Gegensatz zur objektiven Nachricht darf ein Journalist seine Meinung in einem Kommentar/Glosse äußern. Wichtig ist, dass die Meinungsäußerung als solche gekennzeichnet ist.
Ob sachlich oder nicht,
Ob sachlich oder nicht, sollte auf salto.bz ja keine Frage sein - hier mischen sich Fakt und Meinung doch ständig, das weiß man, daher ist dies für mich auch nicht weiters von Belang (ohnehin halte ich viel von einem engagierten, bewertenden Journalismus).
Diese Meta-Debatte sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Franceschinis sanfte Kritik nicht unangebracht ist, wie ich finde. Wobei ich so weit ginge, mir überhaupt jede Katalonien-Euphorie in Südtirol zu verbitten: Auf antispanischen (hier dann: antiitalienischen) Nationalismus (wie „links“ und „progressiv“ er auch immer gefärbt sein mag) und das völlig kompromisslose Übergehen und Ignorieren von Gesetzgebung und Jusitz, ja der Verfassung eines demokratischen Staates, kann ich gerne verzichten.
In risposta a Ob sachlich oder nicht, di Julian Nikolau…
Ich lasse mich über die
Ich lasse mich über die Kompromisslosigkeit der Katalaninnen gerne aufklären.
In risposta a Ich lasse mich über die di pérvasion
Schauen Sie, ich weis das die
Schauen Sie, ich weiß das die „Brennerbasisdemokratie“ die katalanische Unabhängigkeitsbewegung unterstützt. Davor habe ich Respekt, das ist eine legitime Meinung. Mein Respekt vor der katalanischen Regionalregierung hält sich jedoch in Grenzen; von einer öffentlichen Autorität erwarte ich mir 1.) die Anerkennung bestehenden Rechts (das würde ich unter franquistischen Vorzeichen freilich nicht fordern, aber von einer Unterdrückung der katalanischen Kultur und Volksgruppe kann nunmehr echt nicht die Rede sein), 2.) die Bereitschaft, mit Madrid über einen weiteren Ausbau der Selbstverwaltung zu verhandeln, bzw. vor einer Abspaltung den nationalen Dialog mit den übrigen Gebieten und Einwohnern Spaniens zu suchen, um böses Blut, gegenseitige Anfeindungen und Entfremdung etc. zu verhindern. Die Sache der Katalanen sollte den übrigen Spaniern bewusst sein und auch von ihnen mehrheitlich getragen werden, um spätere politische Komplikationen zu vermeiden. Starrsinniges Agieren ist dem hingegen nicht zuträglich.
In risposta a Schauen Sie, ich weis das die di Julian Nikolau…
Das starrsinnige Agieren,
Das starrsinnige Agieren, einschließlich der Ablehnung jeglicher Verhandlung, kann man — wie wesentlich erfahrenere Beobachterinnen als ich konstatieren — ziemlich eindeutig lokalisieren… nämlich vor allem bei der Regierung von Mariano Rajoy
In risposta a Ob sachlich oder nicht, di Julian Nikolau…
@Rensi: vollständig korrekt.
@Rensi: vollständig korrekt.
@bbd-Icon: Sie treten also für offenen Rechts- und Verfassungsbruch ein? Na, in ihrem Zwergstaat möchte ich nicht leben müssen.
In risposta a @Rensi: vollständig korrekt. di Alfonse Zanardi
@Alf
@Alf
1. Ich trete für demokratische Entscheidungen (und ergebnisoffene Verhandlungen) ein, aber sicher nicht für den Vorrang starren, undemokratischen Rechts gegenüber demokratischer Willensbildung- und -äußerung.
2. Wessen Zwergstaat meinst du?
In risposta a @Alf di pérvasion
Na den trotz aller
Na den trotz aller Behauptungen ethnisch motivierten und revisionistischen Ministaat den ihr anstrebt.
Den Artikel oben finde ich auch etwas unsachlich BTW.
In risposta a Na den trotz aller di Alfonse Zanardi
Ethnisch motiviert: Ja, in
Ethnisch motiviert: Ja, in dem Sinne, dass die ethnische Grundlage der Autonomie überwunden werden soll. Revisionistisch: Ja, insofern als wir für die demokratische Revision der militärisch erzwungenen Zugehörigkeit zu einem Nationalstaat sind. Bezüglich offenen Rechts- und Verfassungsbruch verweise ich auf Harald Knoflachs hervorragende Abhandlung.
In risposta a Ob sachlich oder nicht, di Julian Nikolau…
@julian
@julian
zustimmung. meinungsäußernde journalistische textsorten, wie sie vermehrt auch im feuilleton zu finden sind, sind die krone des journalismus und das, was ich bevorzugt lese. aber dieser franceschini-text ist einfach nur platt. von einem feinspitzigen entlarven des kameraden knoll, dessen presseaussendung ja ein fressen wäre, ist nichts zu spüren. und gekennzeichnet gehören meinungsäußernde textsorten in einem seriösen qualitätsmedium in jedem fall. alles andere ist boulevard.
Engagierten, bewertenden
Engagierten, bewertenden Journalismus finde ich notwendig, es sei denn man zieht die Mitteilungen aus dem Oberkommando der Wehrmacht vor.
In risposta a Engagierten, bewertenden di 19 amet
»Die renommierte
„Die renommierte internationale mit Dutzenden Wissenschaftspreisen ausgezeichnete Forschungsstelle “Eva Klotz„, besser bekannt unter dem Namen “Süd Tiroler Freiheit".
Das gemeinnützige Institut glaubt zu diesen Themen die Wahrheit gepachtet zu haben. Und jeder oder jede, die von diesem rechten Weg abweichen, werden mit dem öffentlichen Bannstrahl belegt."
Das hier als „engagierten, bewertenden Journalismus“ zu bezeichnen ist… mutig. Für mich ist das billige Pöbelei, die höchstens noch als Kommentar, aber sicher nicht als Information durchgehen kann. Auf solches Niveau begibt sich nicht einmal UT24. (BTW: Ich verteidige hier sicher nicht Sven Knoll, der in dieser Angelegenheit völlig daneben liegt.)
Selbst wenn man Pöbeleien als
Selbst wenn man Pöbeleien als „engagierten, bewertenden Journalismus“ durchgehen lässt, so muss man doch von jedem Journalisten, ob engagiert oder nicht, verlangen dürfen, dass er sich an reale Tatsachen hält und nicht einfach „Tatsachen“ erfindet. Die Einhaltung von Grammatik- und Rechtschreibregeln, mit denen der Autor öfters seine Schwierigkeiten hat, wagt man ja gar nicht mehr einzufordern.
"La sindaca di Barcellona Ada
"La sindaca di Barcellona Ada Colau, vicina a Podemos, ha spiegato in una lettera a Puigdemont che - pur non allineandosi al governo di Madrid - non assumerà decisioni che possano mettere in pericolo le istituzioni locali e i suoi funzionari pubblici, per una consultazione dichiarata „illegale“ dalla Corte costituzionale spagnola." (https://www.salto.bz/de/article/11092017/la-catalogna-scende-piazza)
In risposta a "La sindaca di Barcellona Ada di Christian Mair-2269
Was willst du damit sagen?
Was willst du damit sagen?
@ zanardi, rensi
@ zanardi, rensi
ich glaube, ihr habt die sache mit dem rechts- und verfassungsbruch nicht ganz zu ende gedacht.
ich hab einmal versucht, das problem etwas differenzierter darzustellen:
https://www.salto.bz/de/article/11092017/die-verfassungsbrecher