Brennerbasistunnel
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Fehlinformation
Mittels Mail haben Prof. Lercher und ich bereits am 15. April den Termin für die Vorstellung am 28. Mai vereinbart!
Wichtiger Termin?
Ungeachtet dessen, ob dieser Termin am 28. Mai 2014 (sieben Jahre nach Fertigstellung der Untersuchung!) zustande kommt oder nicht, bleiben die Fakten bestehen - mit oder ohne „Beobachtung“:
Der BBT kann weder heute noch morgen zur Transitentlastung der Bevölkerung und Wirtschaft entlang der Gesamtstrecke Rosenheim-Verona (Rahmengebiet der Alpenkonvention) beitragen. Schließlich sollte er ja 2008 in Betrieb gehen (zumindest laut Vorgaben des österreichischen Verkehrsministeriums). Und statt dieses milliardenschwere Loch durch „sündteure Beobachtungsstellen“ beobachten zu lassen, sollten der Südtiroler Landtag, die Südtiroler Landesregierung, die Gemeinden vom Brenner bis Salurn und vor allem die seltsamen Parteien, die sich nun gar so freuen, dass sie etwas in die Hand bekommen, was sinngemäß seit Jahren allen interessierten Menschen bekannt ist, etwas anderes „beobachten“: Das, was wir als „Der Brenner als Umwegtransitkaiser“ übertitelt haben und einen entsprechenden Platz in unserer Sonderpublikation „Die Dosis macht das Gift“ (können Sie unter www.transitforum.at kostenlos gegen Portoersatz anfordern) gefunden hat. Es ist für mich beschämend, dass sich im Süden Tirols die öffentliche Diskussion nicht um die unglaublichen Missstände an der Brennerautobahn dreht, sondern nur um ein milliardenteures Loch, welches nichts anderem dient, als der „Verlagerung von Milliarden an Steuergeld an ‚amici‘ aus der Bauindustrie“. Am Beispiel des BBT zeigt sich einmal mehr die Feigheit vieler PolitikerInnen, die vor der internationalen Transitlobby auf dem Bauch liegt oder ihr durch fehlende verkehrs- und finanzpolitische Rahmenbedingungen den „roten Teppich“ auf der Autobahn ausrollt und damit der eigenen Bevölkerung in den Rücken fällt. Nicht umsonst hat es ja auch in Südtirol bis heute keinen Aufschrei gegeben, als Italien zusammen mit der Kommission das Nordtiroler Transit-Lkw-Fahrverbot für den Transport von Müll, Steinen, Schritt, Fahrzeugen, Erden etc. gekillt hat und dieser Plunder wieder von der Straße zurück auf die Autobahn „verlagert“ wurde. Es wäre das Gleiche, wie wenn ich mit jemanden ein Zweifamilienhaus bauen und still und heimlich dafür sorgen würde, dass dem Baupartner noch vor Fertigstellung die Benützung mit richterlicher Gewalt entzogen würde. Vielleicht denken die einen oder anderen unter Ihnen einmal nach - denn es geht nicht darum, ob der BBT gebaut wird oder nicht. Es geht darum, dass die Gesundheit tagtäglich mit den Füßen getreten wird - von denen, denen viele von Ihnen bei der letzten und vorletzten Wahl Ihr Vertrauen geschenkt haben. Und es geht darum, dass mit ihrem Steuergeld nicht Gemeinwohl finanziert wird, sondern ein Projekt, welches a) keine Transitentlastung bringt, b) ganz wenig Beschäftigung nach sich zieht und c) damit auch keine nennenswerten Rückflüsse an Steuern und Abgaben damit verbunden sind. Von unserer Website können Sie sich auch den Befund „Der BBT-Generationenverrat“ herunterladen mit dem Eingangszitat auf der Titelseite:
Michael Gaismair wurde erstochen,
Andreas Hofer erschossen und
wir sollen vergiftet werden.
(Rudolf Siller †)
Fritz Gurgiser, Obmann Transitforum Austria-Tirol
BBT-Informationsabend in Neumarkt am 22.5.
Wer am Thema wirklich interessiert ist und einige Hintergrundinformationen erhalten möchte, ist herzlich eingeladen zu diesem öffentlichen Informationsabend MIT Bürgerbeteiligung.
Um 20:00 Uhr im Haus Unterland!
Wem nützt der BBT und was erwartet uns Anrainer?
Es schadet nie, eine zweite Meinung zu hören!!