Ob er uns passt oder nicht- der Klimawandel ist ein Fakt und er wird immer mehr Folgen zeitigen. Damit werden wir uns alle ernsthaft beschäftigen müssen...
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-> „Einen kleinen, richtigen Schritt in diese Richtung zu tun bietet das Samenfest in Mals...“: das mag großteils schon in etwa zutreffen, aber das „Horrorszenario“ muss doch etwas relativiert werden:
Wir leben in der Warmphase einer Eiszeit; in Warmphasen ging es den Menschen immer gut (z.B: Römer, Mittelalter...), in Kaltphasen regierten immer Hungersnöte, Krankheiten, Massensterben, Krieg.
So Gott will, wird es nicht kälter, sondern wärmer: wir ziehen zur Zeit also wohl das bessere Los.
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-> „Monokulturen wie die riesigen Apfelplantagen...“: es ist doch Faktum, dass auch Bananen, Orangen, Tee, Tabak, Baumwolle Blumen, Duftkräuter gleichermaßen angebaut werden. Warum also Kritik immer nur beim Südtiroler Apfel? Man müsste annehmen, dass in Mals niemand raucht, niemand Baumwollkleidung trägt, niemand ...
Unsere ganze Welt-Kultur ist auf diese Art der spezialisierten Produktion aufgebaut.
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-> „... von nicht mehr auszugleichenden Ernteverlusten“: das ist gewagt und wird wohl nicht stimmen: schon heute könnte die Lebensmittelproduktion massiv gesteigert werden, wenn man den Boden für Tabak, Duftkräuter, und Vieles andere der Ur-Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung stellt. Das Problem liegt in der Verteilung.
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Zuletzt: Die Grundursache unserer heutigen Probleme liegt wohl darin: wir sind zu viele Menschen und vermehren uns an einigen Stellen der Erde viel zu stark. Man sehe sich die exponentielle Kurve der Zunahme des Menschen in den letzten 15.000 Jahren an. Aber das Thema ist tabu.
Natürlich gibt es in der Welt verschiedene Monokulturen (für Baumwolle, Soja, Tabak...), in Südtirol sind das halt die Äpfel. Wo es Monokulturen gibt, sind vorher vorhandene Kulturen verdrängt worden, auch mittels „Spezialisierung“ = Auen und Hecken raus! Düngemitel und Herbizide rein! Die Folge : Sinken der Artenvielfalt. Wie das? Ich persönlich als Kind habe noch am Vinschger Talboden beim Marillenklauben im Getreideacker geholfen, beim Heu-Grummet- Bofel Einführen auf Wiesen mit verschiedenen Apfelsorten, Birnen, Zwetschken – heute herrschen dort die Apfelpantagen vor mit wenigen Sorten, kein Getreide, keine Wiesen, keine Margeriten, die Marienkäferlen sind nur mehr als Bildchen auf den Agrios- Schildern vorhanden, auch die Bodenlebenwesen werden chemisch verseucht und mechanisch vergrault. So schaut’s aus – klar, dass mit Industrialisierung die CO2-Emissionen zunehmen und die Bodenfruchtbarkeit ab!
Es stimmt, dass bei uns die Wärme zunimmt! Dadurch ändert sich aber einiges: zum einen kommen da Schädlinge von wärmeren Klimazonen und das Ganze wird fatal bei großer Hitze und langer Trockenheit bzw. wenn es danach lange ausgiebig regnet. Zudem- noch sind unsere Flüsse und Bäche prall gefüllt mit Schmelzwasser von stetig schwindenden Gletschern – noch kann beregnet werden, aber wie lange? Diesen wechselnden Wettern kann nur mit vielfältigen Kulturen begegnet werden.
Bevölkerungsexplosion? Das ist wieder ein Problem bei den Monokulturbetrieben, aber nicht im Falle einer vielseitigen, kleinstrukturierten Landwirtschaft. Denken Sie daran, Herr Gasser: der Großteil der Nahrungsmittel der Welt wird nicht von den Monokulturbetrieben, sondern von den Kleinbauern geschaffen, wobei aber diese einem großen wirtschaftlichen Druck ausgesetzt sind und massenhaft aufgeben müssen.
Das wird sich ändern müssen, davon will aber der Bauernbund nichts wissen!
"Einen kleinen, richtigen
... einige Gedanken zum Artikel:
-> „Einen kleinen, richtigen Schritt in diese Richtung zu tun bietet das Samenfest in Mals...“: das mag großteils schon in etwa zutreffen, aber das „Horrorszenario“ muss doch etwas relativiert werden:
Wir leben in der Warmphase einer Eiszeit; in Warmphasen ging es den Menschen immer gut (z.B: Römer, Mittelalter...), in Kaltphasen regierten immer Hungersnöte, Krankheiten, Massensterben, Krieg.
So Gott will, wird es nicht kälter, sondern wärmer: wir ziehen zur Zeit also wohl das bessere Los.
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-> „Monokulturen wie die riesigen Apfelplantagen...“: es ist doch Faktum, dass auch Bananen, Orangen, Tee, Tabak, Baumwolle Blumen, Duftkräuter gleichermaßen angebaut werden. Warum also Kritik immer nur beim Südtiroler Apfel? Man müsste annehmen, dass in Mals niemand raucht, niemand Baumwollkleidung trägt, niemand ...
Unsere ganze Welt-Kultur ist auf diese Art der spezialisierten Produktion aufgebaut.
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-> „... von nicht mehr auszugleichenden Ernteverlusten“: das ist gewagt und wird wohl nicht stimmen: schon heute könnte die Lebensmittelproduktion massiv gesteigert werden, wenn man den Boden für Tabak, Duftkräuter, und Vieles andere der Ur-Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung stellt. Das Problem liegt in der Verteilung.
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Zuletzt: Die Grundursache unserer heutigen Probleme liegt wohl darin: wir sind zu viele Menschen und vermehren uns an einigen Stellen der Erde viel zu stark. Man sehe sich die exponentielle Kurve der Zunahme des Menschen in den letzten 15.000 Jahren an. Aber das Thema ist tabu.
Natürlich gibt es in der Welt
Natürlich gibt es in der Welt verschiedene Monokulturen (für Baumwolle, Soja, Tabak...), in Südtirol sind das halt die Äpfel. Wo es Monokulturen gibt, sind vorher vorhandene Kulturen verdrängt worden, auch mittels „Spezialisierung“ = Auen und Hecken raus! Düngemitel und Herbizide rein! Die Folge : Sinken der Artenvielfalt. Wie das? Ich persönlich als Kind habe noch am Vinschger Talboden beim Marillenklauben im Getreideacker geholfen, beim Heu-Grummet- Bofel Einführen auf Wiesen mit verschiedenen Apfelsorten, Birnen, Zwetschken – heute herrschen dort die Apfelpantagen vor mit wenigen Sorten, kein Getreide, keine Wiesen, keine Margeriten, die Marienkäferlen sind nur mehr als Bildchen auf den Agrios- Schildern vorhanden, auch die Bodenlebenwesen werden chemisch verseucht und mechanisch vergrault. So schaut’s aus – klar, dass mit Industrialisierung die CO2-Emissionen zunehmen und die Bodenfruchtbarkeit ab!
Es stimmt, dass bei uns die Wärme zunimmt! Dadurch ändert sich aber einiges: zum einen kommen da Schädlinge von wärmeren Klimazonen und das Ganze wird fatal bei großer Hitze und langer Trockenheit bzw. wenn es danach lange ausgiebig regnet. Zudem- noch sind unsere Flüsse und Bäche prall gefüllt mit Schmelzwasser von stetig schwindenden Gletschern – noch kann beregnet werden, aber wie lange? Diesen wechselnden Wettern kann nur mit vielfältigen Kulturen begegnet werden.
Bevölkerungsexplosion? Das ist wieder ein Problem bei den Monokulturbetrieben, aber nicht im Falle einer vielseitigen, kleinstrukturierten Landwirtschaft. Denken Sie daran, Herr Gasser: der Großteil der Nahrungsmittel der Welt wird nicht von den Monokulturbetrieben, sondern von den Kleinbauern geschaffen, wobei aber diese einem großen wirtschaftlichen Druck ausgesetzt sind und massenhaft aufgeben müssen.
Das wird sich ändern müssen, davon will aber der Bauernbund nichts wissen!