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"Nella terra dove regna uno
„Nella terra dove regna uno dei più grandi conflitti di interesse in Europa in materia di controllo dell’informazione“. Ich habe selten so einen Unsinn gelesen. In Südtirol gibt es überhaupt keinen Interessenskonflikt wegen der Kontrolle über die Information. Warum sollte es auch. Die Information ist beinahe ausschließlich in der Hand einer Familie, die vom italienischen Staat und vom Land Südtirol mit Millionen gefüttert wird und sich vor allem gegenüber dem italienischen Staat dafür äußerst unterwürfig zeigt. An der Landesregierung kann man ja manchmal ein wenig Kritik üben, um den Schein zu wahren und seine Interessen durchzusetzen. Luca Fazzi hat aber vor allem eines nicht verstanden: Der von Italien am 23. Mai 1915 gegen Österreich und damit gegen Tirol entfesselte imperialistische Angriffskrieg ist nicht nur für viele Südtiroler noch nicht beendet, sondern auch für viele Italiener, die glauben, das Eroberungswerk vollenden zu müssen. Es sind die gleichen, die auch den verbrecherischen und rassistischen Vernichtungskrieg gegen Äthiopien heute noch rechtfertigen und mit Bischof Muser Messen im Gedenken an die dort gefallenen italienischen Faschisten feiern. So lange diese Haltung nicht überwunden wird, wird es auch in Südtirol keinen Frieden geben.
Jeder malt sich seine Welt in
Jeder malt sich seine Welt in den Farben aus und verteilt unter den Zeitgenossen die Rollen so, dass er sich mit seinen Ideen und Gedanken ruhigen Gewissens auf der Seite der Guten sieht. So offensichtlich auch Herr Fazzi. Der Schützenkommandant mit seinen ethnischen Provokationen als Spielball zur Regelung interner Machtkämpfe in der SVP. Naja.
Jedenfalls in einem hat er Recht: es scheint ihn wirklich noch zu geben, den „letzten Japaner“, der noch nicht weiß, dass der Krieg auch in Südtirol vorüber ist. Und gerade dieser hat sich hier selbst geoutet :-))