SALTO: Herr Rieper, Sie sind der neue Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol. Mit welchen Herausforderungen sehen Sie Südtirols Wirtschaft konfrontiert?
Alexander Rieper: Die größte Herausforderung wird es sein, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu erhalten. Dabei spielen viele Themen eine Rolle. Es geht um den demografischen Wandel und den Arbeitskräftemangel sowie um die Klimawende und die Digitalisierung. Außerdem brauchen wir vernünftige Energiekosten und eine gute Erreichbarkeit. Das sind alles Themen, die zusammen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen beeinflussen und fördern oder schwächen können.
Ihr Vorgänger – Heiner Oberrauch – hat seine Präsidentschaft unter das Motto „enkeltaugliches Wirtschaften“ gestellt. Welchem Leitfaden folgen Sie?
Mein Motto lautet: enabling performance, securing the future. Dieser Leitspruch soll genau das zusammenfassen, was ich gerade beschrieben habe. Performance – also Leistung – bedeutet, dass wir schauen müssen, dass unsere Unternehmen leistungsfähig bleiben. Mit ihrem Steueraufkommen tragen sie maßgeblich zum Wohlstand beziehungsweise zum sozialen Wohlstand in Südtirol bei. Wenn es unseren Unternehmen gut geht, wir Leistung erbringen können, dann wird es uns gelingen, die Zukunft zu gestalten und zu sichern. Zudem können wir dann auch auf zukünftige Ereignisse reagieren, von denen wir jetzt vielleicht noch nichts wissen, aber auf die wir dann so reagieren müssen, dass wir den Wohlstand unserer Gesellschaft erhalten können.
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