Technologie
Er habe eine Erleuchtung erlebt, so begründet die KI-Koryphäe Geoffrey Hinton seinen Ausstieg aus der Branche in einem Spiegel-Interview. Der ehemalige Entwickler gilt als einer der Väter von Künstlicher Intelligenz und forschte bereits seit den 70er-Jahren zu ihren Grundlagen, den neuronalen Netzen. Nachdem er unter anderem für Google arbeitete, ist er heute damit beschäftigt, vor dem, was er und seine Kollegen erschaffen haben, zu warnen und fürchtet, dass KI aus dem Ruder laufen könnte. Und ist der Meinung, dass es gleich mehrere Gründe dafür gibt.
...nichts hat der Menschheit…
...nichts hat der Menschheit bisher mehr geschadet, als so manche ‚menschliche‘ Intelligenz!
Ich finde es einfach blöd…
Ich finde es einfach blöd und faul, so vielfältige menschliche Fähigkeiten und Kompetenzen an Rechnersysteme abzugeben.
Der technologische Fortschritt eilt dem vorsichtigen Umgang damit immer um Jahre voraus.
Deshalb kann immer nur im Nachhinein analysiert und korrigiert werden.
Wir riskieren im Namen der Suche nach Perfektion, uns selber zu Maschinen zu verwandeln.
Nichts gegen Werkzeug zur Unterstützung von komplexen Herausforderungen bei Produktion usw.; bei Abläufen, die mit Menschenleben zu tun haben, bin ich aber äußerst besorgt.
Und was die dafür nötigen natürlichen Ressourcen betrifft ist noch ein weiteres Thema.
Das Manhattan-Project 2.0!
Das Manhattan-Project 2.0!