Es ist ein heißer Abend im August. In einem Dorf in der Nähe von Bozen sitzen drei junge Männer an einem Tisch. Wir nennen Sie hier Stefano, Peter und Gianni*.
Alle drei sind zwischen 30 und 40 Jahre alt. Sie haben eine Arbeit und eine Familie. Stefano hat zwei kleine Kinder.
„Nein, ich bin nicht stolz auf diese Aktion“, sagt Peter leise und nachdenklich, „aber jemand musste die Vorgangsweise des Quästors öffentlich in Frage stellen“. Peter steht im Verdacht, der Autor und Schöpfer jener Aufkleber zu sein, die seit Monaten in Südtirol mehr Aufmerksamkeit erregen als der Krieg in Gaza.
„1312 Questore Sartori? Brindiamo se tu muori“, steht darauf zu lesen. Es ist jene „Morddrohung“, die dazu geführt hat, dass sich das offizielle Südtirol mit Solidaritätserklärungen an den Südtiroler Polizeichef übertroffen hat. Jeder, der etwas gelten will, hat so getan, als wäre Bozen Beirut und das Killerkommando bereits irgendwo startbereit. Die Solidaritätswelle war und ist eine populistische Anbiederungsaktion, in der es um Wählerstimmen und gesellschaftlichen Konsens geht; wohl kaum um eine konkrete Gefahr für die Unversehrtheit oder das Leben von Paolo Sartori.
Dabei weiß der Bozner Quästor selbst nur zu gut, wie wirkliche Gefahr aussieht. Jahrelang für Interpol und eine internationalen Sicherheitsplattform in Rumänien und am Balkan tätig, konnte er sich nach Morddrohungen der organisierten Kriminalität drei Jahre lang nur mit bewaffneten Personenschützern bewegen.
Vor Monaten führte die Abteilung der politische Polizei Digos bei Peter eine Hausdurchsuchung durch, dabei wurden Dokumente, Festplatten und Computer sichergestellt. Auch ein Verfahren vor dem Bozner Landesgericht wurde eingeleitet.
Doch dem nicht genug. Peter hat von Quästor Paolo Sartori jetzt auch einen sogenannten „Avviso Orale Aggravato“ erhalten. Es handelt sich um eine schwerwiegende polizeiliche Vorbeugemaßnahme, die völlig im Widerspruch zur offiziellen Bezeichnung nichts mit „mündlich“ zu tun hat. Denn es ist in Wirklichkeit ein mehrere Seiten langes, offizielles Dokument der Bozner Quästur, in dem alle vermeintlichen Gesetzesverstöße aus der Sicht der Polizei aufgeführt werden und am Ende eine Verfügung des Quästor steht.
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Da tempo si percepisce la…
Da tempo si percepisce la tensione creata dell’agire del Questore. Misure esagerate e non giustificate, ma che appunto per il tono spettacolare, assicura il consenso popolare ( ovviamente quello meno attento).Un prodotto politico? Una strategia a medio lungo termine? Limitazione delle libertà e controllo della popolazione? Se provi a chiederlo potresti essere punito.
A mio avviso questa attitudine si chiama „propaganda“ e ha un fine preciso. È stata utilizzata in passato da diversi regimi e funziona, distorcere la realtà per dominare con il consenso è tipicamente una politica da regime. Mi meraviglia solo che non vi siano stati commenti dai Questori precedenti , fatti passare da inutili fannulloni inefficaci, e dagli agenti, come se fino a ieri fossero stati in Questura a giocare a carte mentre la città era il farwest. No, qualcosa non quadra. ....
In risposta a Da tempo si percepisce la… di Andres Pietkiewicz
Prendo spunto dal "mi…
Prendo spunto dal „mi meraviglia ...“.
Più che altro mi chiedo come mai nessuno ha chiesto cosa abbiano fatto i Questori precedenti?
Tutto si concentra sul Questore Sartori, come se prima non ci fossero stati altri preposti a tale lavoro.
Come mai i media non pongono queste domande?
Gli agenti poi hanno superiori ... sono questi che sono da intervistare.
Gli agenti eseguono solo il lavoro che gli viene assegnato, presumo.
In risposta a Prendo spunto dal "mi… di Josef Ruffa
Non ha capito molto
Non ha capito molto
Polizeichef Sartori setzt…
Polizeichef Sartori setzt sich konsequent über Justiz und demokratische Institutionen hinweg. Offensichtlich hat die rechtsextreme Regierung Meloni der Exekutive freie Hand für eine derartige autoritäre Vorgangsweise gegeben. Leider gibt es in Südtirol, das in der Vergangenheit unter italienischer Polizeiwillkür schrecklich gelitten hat, auch noch Zustimmung für die Tendenz, zu diesen Zuständen zurückzukehren.
In risposta a Polizeichef Sartori setzt… di Hartmuth Staffler
Da stimme ich Ihnen ganz und…
Da stimme ich Ihnen ganz und gar zu. Die
aktuelle Tendenz Kritik bzw kritische Stimmen überhaupt als Straftat (weswegen und gegen wen?) hochzustilisieren ist ein Schritt in Richtung Zensur jeglicher Sprachfreiheit, jeglicher Äußerung, die nicht im Einklang steht mit der vom Staat bzw. von öffentlichen Institutionen geäußerten Meinung.
Wir sehen was in Großbritannien, in der BRD und in den USA im Gange ist, wo jeder Protest, jede Meinungsäußerung gegen Krieg, insbesondere gegen das Gemetzel, das in Palestina im Gange ist, brutal niedergedrückt wird. Frage: ist das die Zukunft, die uns bevorsteht?
Der Questor scheint ein…
Der Quästor scheint ein schlauer Typ zu sein.
Wer seinen Dissens äußern will, sollte noch schlauer sein.
Und eine Morddrohung, selbst in einem sarkastischen Ton, ist keine schlaue Aktion.
Was das Verbot von Smartphones und Internet angeht, könnte der geniale Quästor vielleicht eine Gesetzeslücke finden, um es auch in den Bereichen der Touristischen Attraktionen zu verbieten? Vielleicht könnte es helfen, den wilden Selfie-Tourismus einzudämmen?
In risposta a Der Questor scheint ein… di Evelin Grenier
Die Ankündigung, sich über…
Die Ankündigung, sich über den Tod eines Menschen zu freuen, ist zwar geschmacklos, aber es ist keine Morddrohung.
In risposta a Die Ankündigung, sich über… di Hartmuth Staffler
ich kenne unzählige Menschen…
ich kenne unzählige Menschen nach dem Begräbnis gemeinsam trinken gegangen sind, sei aus aus Trauer und anderen Gründen. Daraus eine Morddrohung bzw. Gefährdung der öffentlichen Sicherheit abzuleiten erinnert schon sehr an die Argumentation die üblicherweise in autoritären Regime verwendet wird
In risposta a ich kenne unzählige Menschen… di Michael Bockhorni
Nicht alles was hinkt ist…
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Wenn Trauergäste nach einem Begräbnis zu einem Glas zusammensitzen, dann tun sie das nicht aus Freude darüber, dass der Verblichene nicht mehr unter ihnen weilt, sondern um seiner zu gedenken.
Das ist schon ein gewaltiger Unterschied zur Aussage „Brindiamo se tu muori“.
Dieser Herr vereint also…
Dieser Herr vereint also Polizei, Staatsanwaltschaft und Richter in einer Person, und das auch noch vollkommen legal. Und er entscheidet über den Rekurs über eine Aufenthaltsverbot, den er selbst ausgestellt hat. Was fehlt denn jetzt noch bis zum Polizeistaat?
In risposta a Dieser Herr vereint also… di Manfred Gasser
Nichts.
Nichts.
In risposta a Dieser Herr vereint also… di Manfred Gasser
Nichts.
Nichts.
In risposta a Dieser Herr vereint also… di Manfred Gasser
Nichts
Nichts
Hätte mir nicht gedacht,…
Hätte mir nicht gedacht, dass ein kindisches Handy-Verbot wirklich zum Instrunentarium eines Staates gehört.
Aber klar - das ist ein großer Eingriff in die Freiheitsrechte und solch ein Verbot sollte
A) ohne Gerichtsverfahren nicht erlaubt sein
B) ein Ablaufdatum haben
Maßnahmen, die die Freiheit…
Maßnahmen, die die Freiheit von Menschen einschränken, sollten NUR von einem Richter verfügt werden dürfen.
Allerdings waren die drei streitbaren Geister schon auch gewaltig naiv. Man kann Dissens auch in akzeptabler Form ausdrücken.