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Bravo Herr Costa. Ihr Beitrag widerspiegelt meine Ansichten.
Ich habe Herrn Dorfmann diesbezüglich eine E-Mail gesendet. Untenstehend die Antwort für eventuelle Interessierte:
herzlichen Dank für Ihr Mail, das ich leider mit etwas Verspätung beantworte. Wir beschäftigen uns derzeit im EP sehr intensiv mit TTIP, mit ev. Nachteilen und Vorteilen. Ich bin mir bewusst, wie viele meiner Kollegen, dass wir als Europäer Standards zu verteidigen haben, welche unsere Bürger einfordern. Das gilt insbesondere für Bereiche wie Lebensmittelsicherheit, Verbraucherschutz oder Sozialstandards. Was aber das Lobbying angeht, darf ich Ihnen versichern, dass vor allem im deutschen Sprachraum das Lobbying der Gegner deutlich stärker ist als das Lobbying der Befürworter. Ich denke, es ist wie so oft bei einem Abkommen: man darf nur abschließen, wenn das Ergebnis zufriedenstellend ist. Ich bin aber dagegen, mit den US nicht über ein Handelsabkommen zu reden. Gerade in Sachen Demokratiedefizite, Sozialstandards oder Lebensmittelsicherheit sind die US uns deutlich ähnlicher als die meisten unserer Handelspartner. Wir sollten schon auch schauen, ob eine gemeinsame Anstrengung der EU und der US nicht dazu genutzt werden könnte, in vielen dieser Bereiche internationale Standards zu setzen.
Gleichzeitig müssen die Verhandlungen transparenter als bisher über die Bühne gehen. Kommissarin Cecilia Malmstöm hat in den letzten Wochen aber große Anstrengungen in diese Richtung übernommen. So sind nun alle Verhandlungstexte bei uns im EP verfügbar. Das Verhandlungsmandat im Rat ist veröffentlicht.
Ich glaube, wir sollten in diesen Verhandlungen klar unsere No go´s definieren, aber gleichzeitig schon auch schauen, welche Chancen sich aus einem noch engeren Handel mit den US ergeben.
Ich stehe für jegliche Informationen zu Ihrer Verfügung.
Herbert Dorfmann
„in Sachen Demokratiedefizite“ wär halt noch das umfassende Ausspionieren aller EU-Bürger und Unternehmen ein offener Punkt. Man macht keinen Freihandel bei dem die eine Hälfte alles abkupfern kann und Menschenrechte mit Füssen tritt.
Auch ein wichtiger Punkt, der meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erhält, da er für die meisten Menschen nicht „greifbar“ ist. Die imperiale US-amerikanische Politik seit dem 2. Weltkrieg wird immer offensichtlicher, nicht zuletzt dank der digitalen Vernetzung / Informationsaustausch über das Internet.
Die Frage ist, wie kann sich Europa geschlossen gegen eine solche US-amerikanische Aggression positionieren? Diplomatisches Geschick ist gefordert. Ich möchte im Moment nicht in der Haut von Merkel & Co. stecken... .
Gut, Sie haben ein Buch über den Wiederaufbau gelesen... wir sind den Amerikanern dankbar. Das Zeitgeschehen seit '52 sollten wir jedoch nicht ausblenden, und dazu gibt es auch interessante Bücher. Zur Spionage möcht ich sagen: noch nie in der Geschichte konnte ein Dienst soviel über Dich und deine Familie wissen, bzw. Zugriff auf dein Konto, deine Internetpräsenz, deinen PC haben, dein Telefon haben. Heute genügen erwiesener masen ein paar Mausklick in Fort Meade, um irgend jemanden in Europa zur Schnecke zu machen. Kreditkarten sperren, Konto plündern, illegales Material auf den PC speichern. Das hat mit Spionage nix mehr zu tun. Warten wir noch ein paar Jahrzehnte, dann wirds gruselig.
Quatsch? Sind Millionen Tote verursacht durch den USA für Sie Quatsch?
1950/53, Korea (In Südkorea kommen über 500.000, in Nordkorea über zwei Millionen Menschen ums Leben)
1953. Iran: (Putsch Mossadegh) 1954, Guatemala (Putsch Regierung Arbenz) 1961, Kuba (Invasion in der Schweinebucht) 1961, Kongo/Zaire: (CIA Ermordung Präsidenten Lumumba) 1963-1975, Vietnam: (no comment...) 1970-1973, Chile: (Salvador Allende wird vom CIA organisierten Kommando ermordet) 1980-1990, Afghanistan (Al-Qaida wird von den USA gegründet und mit Waffen versorgt um gegen sowjets ) 1989/90, Panama: (USA Bombardieren Panama City Über 2.000 Menschen sterben, 15.000 werden obdachlos) usw. usw. ganz zu schweigen von den Toten im aktuellen Irak- und Afghanistan Krieg und den fast 4.000 völkerrechtswidrigen Drohnennermordungen. Tut mir wirklich leid, aber die USA sind bei mir unten durch. Dieser Eindruck konnte sich auch nach meiner letzten USA Reise nicht bessern, im Gegenteil...
https://stop-ttip.org/it/
https://stop-ttip.org/it/?noredirect=it_IT
Und "unser" Südtiroler Aal
Und „unser“ Südtiroler Aal Herbert Dorfmann unterstützt das TTIP mit voller Kraft!!!!
Bravo Herr Costa. Ihr Beitrag
Bravo Herr Costa. Ihr Beitrag widerspiegelt meine Ansichten.
Ich habe Herrn Dorfmann diesbezüglich eine E-Mail gesendet. Untenstehend die Antwort für eventuelle Interessierte:
herzlichen Dank für Ihr Mail, das ich leider mit etwas Verspätung beantworte. Wir beschäftigen uns derzeit im EP sehr intensiv mit TTIP, mit ev. Nachteilen und Vorteilen. Ich bin mir bewusst, wie viele meiner Kollegen, dass wir als Europäer Standards zu verteidigen haben, welche unsere Bürger einfordern. Das gilt insbesondere für Bereiche wie Lebensmittelsicherheit, Verbraucherschutz oder Sozialstandards. Was aber das Lobbying angeht, darf ich Ihnen versichern, dass vor allem im deutschen Sprachraum das Lobbying der Gegner deutlich stärker ist als das Lobbying der Befürworter. Ich denke, es ist wie so oft bei einem Abkommen: man darf nur abschließen, wenn das Ergebnis zufriedenstellend ist. Ich bin aber dagegen, mit den US nicht über ein Handelsabkommen zu reden. Gerade in Sachen Demokratiedefizite, Sozialstandards oder Lebensmittelsicherheit sind die US uns deutlich ähnlicher als die meisten unserer Handelspartner. Wir sollten schon auch schauen, ob eine gemeinsame Anstrengung der EU und der US nicht dazu genutzt werden könnte, in vielen dieser Bereiche internationale Standards zu setzen.
Gleichzeitig müssen die Verhandlungen transparenter als bisher über die Bühne gehen. Kommissarin Cecilia Malmstöm hat in den letzten Wochen aber große Anstrengungen in diese Richtung übernommen. So sind nun alle Verhandlungstexte bei uns im EP verfügbar. Das Verhandlungsmandat im Rat ist veröffentlicht.
Ich glaube, wir sollten in diesen Verhandlungen klar unsere No go´s definieren, aber gleichzeitig schon auch schauen, welche Chancen sich aus einem noch engeren Handel mit den US ergeben.
Ich stehe für jegliche Informationen zu Ihrer Verfügung.
Herbert Dorfmann
In risposta a Bravo Herr Costa. Ihr Beitrag di Stefan Hauptmann
"in Sachen Demokratiedefizite
„in Sachen Demokratiedefizite“ wär halt noch das umfassende Ausspionieren aller EU-Bürger und Unternehmen ein offener Punkt. Man macht keinen Freihandel bei dem die eine Hälfte alles abkupfern kann und Menschenrechte mit Füssen tritt.
In risposta a "in Sachen Demokratiedefizite di Roland Kofler
Auch ein wichtiger Punkt, der
Auch ein wichtiger Punkt, der meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erhält, da er für die meisten Menschen nicht „greifbar“ ist. Die imperiale US-amerikanische Politik seit dem 2. Weltkrieg wird immer offensichtlicher, nicht zuletzt dank der digitalen Vernetzung / Informationsaustausch über das Internet.
Die Frage ist, wie kann sich Europa geschlossen gegen eine solche US-amerikanische Aggression positionieren? Diplomatisches Geschick ist gefordert. Ich möchte im Moment nicht in der Haut von Merkel & Co. stecken... .
In risposta a Auch ein wichtiger Punkt, der di Stefan Hauptmann
Why we fight- Amerikas Kriege
Why we fight- Amerikas Kriege: Dokumentation über die imperiale Politik nach dem 2. Weltkrieg
https://vimeo.com/52324253
Gut, Sie haben ein Buch über
Gut, Sie haben ein Buch über den Wiederaufbau gelesen... wir sind den Amerikanern dankbar. Das Zeitgeschehen seit '52 sollten wir jedoch nicht ausblenden, und dazu gibt es auch interessante Bücher. Zur Spionage möcht ich sagen: noch nie in der Geschichte konnte ein Dienst soviel über Dich und deine Familie wissen, bzw. Zugriff auf dein Konto, deine Internetpräsenz, deinen PC haben, dein Telefon haben. Heute genügen erwiesener masen ein paar Mausklick in Fort Meade, um irgend jemanden in Europa zur Schnecke zu machen. Kreditkarten sperren, Konto plündern, illegales Material auf den PC speichern. Das hat mit Spionage nix mehr zu tun. Warten wir noch ein paar Jahrzehnte, dann wirds gruselig.
Quatsch? Sind Millionen Tote
Quatsch? Sind Millionen Tote verursacht durch den USA für Sie Quatsch?
1950/53, Korea (In Südkorea kommen über 500.000, in Nordkorea über zwei Millionen Menschen ums Leben)
1953. Iran: (Putsch Mossadegh) 1954, Guatemala (Putsch Regierung Arbenz) 1961, Kuba (Invasion in der Schweinebucht) 1961, Kongo/Zaire: (CIA Ermordung Präsidenten Lumumba) 1963-1975, Vietnam: (no comment...) 1970-1973, Chile: (Salvador Allende wird vom CIA organisierten Kommando ermordet) 1980-1990, Afghanistan (Al-Qaida wird von den USA gegründet und mit Waffen versorgt um gegen sowjets ) 1989/90, Panama: (USA Bombardieren Panama City Über 2.000 Menschen sterben, 15.000 werden obdachlos) usw. usw. ganz zu schweigen von den Toten im aktuellen Irak- und Afghanistan Krieg und den fast 4.000 völkerrechtswidrigen Drohnennermordungen. Tut mir wirklich leid, aber die USA sind bei mir unten durch. Dieser Eindruck konnte sich auch nach meiner letzten USA Reise nicht bessern, im Gegenteil...