Gemischtsprachige Schule
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Den Ausländern schenkt Durni und SVP alles
Den Ausländern schenkt Durni und SVP alles. Und wir können für sie arbeiten. Nein Durni, nein SVP.
In risposta a Den Ausländern schenkt Durni und SVP alles di Kurt Herschel
Sie mussten ja
den Schuluntericht ihrer Kinder ja selbst bezahlen, oder?
Zweisprachige Schule durch die Hintertür
Schade, dass Ariane Löbert den LH nicht auch gefragt hat, ob - wie in der Ladinischen Schule - auch die Muttersprache der Kinder unterrichtet würde! Wir haben gestern im ital. Artikel schon dazu diskutiert. Wäre das der Fall, dann wäre der Vorschlag mehr positiv als negativ. Außerdem bestätigt der LH das, was ich schon vermutet habe, dass dieses Schulmodell von allen Interessierten gewählt werden könnte und so - quasi durch die Hintertür - die Zwei- oder Mehrsprachige Schule eingeführt würde, die ja von den Linken, Grünen und Alternativen seit Jahrzehnten gefordert wird. Logisch kann die SVP sie jetzt im Vorwahlkampf nicht als solche verkaufen. Und der Effekt ist erreicht: die Freiheitlichen und deren Sympathisanten sind dafür.
Gegenvorschlag
Nur einmal zum Überlegen, ist sicher noch nicht ausgereift, dieser Gedanke:
1) Die reguläre Volksschule beginnt erst ein Jahr später und dauert nur 4 Jahre
2) Die 6-jährigen (und zwar alle) besuchen ein Jahr lang einen reinen Sprachkurs, zu dem sie ihrem Grundwissen entsprechend eingeteilt werden, und bei dem sie mit zusätzlichem Lehrpersonal ein möglichst individuell angepasstes Sprachlernangebot vorfinden. Kleine Klassen wären sowieso altersgerecht. Das ABC und das 1x1 kann man natürlich auch in dem Rahmen in beiden(drei) Sprachen lehren und geturnt und gebastelt darf natürlich auch werden.
3) Die Siebenjährigen bzw. deren Eltern entscheiden sich dann für eine Volksschule jeglicher Ausrichtung, ob nun einsprachig, Immersion etc ist bitte eine separate Diskussion.
Im Grunde ist mein Vorschlag also nur, das erste Jahr auszuklammern und kleine Kindergruppen mit möglichst homogener Sprachkenntnis sprachlich auf die eigentliche Volksschule vorzubereiten.
Wie das von Ausländern gern angenommene Ganztagesmodell zeigt, kann im ersten Jahr auch die Anzahl der Schulstunden dem sprachlichen und sozialem Bedarf individuell angepasst werden.
Blöde Idee?