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Gestern beging der Planet unfreiwillig den sogenannten Earth Overshoot Day - in Österreich fiel dieser heuer bereits auf den 6. April. Ab diesem Tag übersteigt die menschliche Nachfrage nach nachwachsenden Ressourcen die Fähigkeiten der Erde, sie zu reproduzieren: ab heute leben wir quasi auf ökologischem Kredit.
Dieser Tag zeigt Jahr für Jahr aufs Neue und leider immer früher im Jahr: die Spezies Mensch, mit all ihren Technologien, Ablenkungen, Lifestyles und Konsum- und Produktionsmustern, beansprucht unseren Planeten und seine Schätze zu Wasser, zu Land und in der Luft weit über Gebühr und gefährdet so nichts weniger als die Grundlagen der menschlichen Existenz sowie jener vieler weiterer Spezies auf diesem Planeten.
Weitere Informationen zum Earth Overshoot Day: https://www.overshootday.org/newsroom/country-overshoot-days/
Die Vorstellung, es gebe eine von uns getrennte Natur, mit der wir beliebig verfahren können, die wir abbaggern, aufheizen, zerlegen, neu zusammsetzen und kontrollieren können wie ein Bauingeneur seine Materialien, ist eine tödliche Täuschung!
Es braucht eine Politik der Teilhabe und der planetaren, sozialen Verantwortung,- beginnend im eigenen Dorf!
Italien ist mit seinem Wirtschaftssystem, bereits seit dem 15.Mai 2022 bei den KLIMA-SÜNDERN, die mehr verbrauchen als nachwächst.
Südtirol ist wegen der unfrei-willigen Brenner-Verkehrs-Achse, der IMMER-NOCH-MEHR-GLÄUBIKEIT, den inzwischen auch außer den Saisons-Spitzenzeiten zunehmenden Verkehrs-Staus + der Gummi-Band-Betten-Obergrenze, ein kräftiger Mitverursacher.
Die Abfahrt auf der Sasslong gehört zum Skizirkus, mehr wäre absoluter Wahnsinn. In Zukunft wird wohl Wasserskiing angesagt sein (dafür sind Grödens Schwimmbäder aber zu klein - sollte jetzt witzig sein).
Mir ist keine neue Piste, kein neues Speicherbecken und keine neue Straße bekannt, die eigens für die WM geplant ist. Die Umfahrung von St.Ulrich wurde schon vor vielen Jahren geplant, als noch keine WM auf dem Radar stand. Wovon spricht hier Frau Elide Mussner?!?
Und was die Angst anbelangt, dass durch eine WM die Immobilien teurer werden nur so viel: diese Angst hatte man schon vor 30 Jahren und daher gegen eine neue WM gestimmt - dennoch ist danach alles teurer geworden.
Wo sie allerdings recht hat: man darf nicht auf ein Monopol setzen und sollte das Winterangebot diversifizieren. Es gibt nicht nur den Skisport.
Markus S sagt: „Mir ist keine neue Piste, kein neues Speicherbecken und keine neue Straße bekannt, die eigens für die WM geplant ist....“
Dies könnte wohl mit der Transparenz- und der Demokratievorstellung des Gemeinderats zu tun haben?!, sage ich.
Ich bin ganz bei Frau Mussner! "Da die Entscheidungen im Tourismus, die wie in diesem Fall riesige Auswirkungen auf die Lebensqualität vor Ort haben, sollten die lokale Bevölkerung im Entscheidungsprozess miteinbeziehen, zum Beispiel durch ein Referendum. Es geht schließlich um unsere Zukunft."
Frage an die BürgerInnen: „Wer ist einverstanden, mit unseren Steuergeldern, weiterhin die Zerstörung unserer Lebensgrundlage, also der Natur mit-zu-finanzieren?“
Hallo Herr Markus,
ich habe nichts erfunden, sie können alles schwarz auf weiß in der Brochure für die Kandidatur zur WM, nachlesen.
Zum Thema „neue Piste“, gebe ich ihnen die gleiche Antwort, die mir von einem Skiunternehmer gegeben wurde: ist eine Variante eine neue Piste? Meiner Meinung nach schon, aber natürlich ist jeder der eigenen Meinung berechtigt.
Lieben Gruß
Sehr geehrte Frau Mussner gemäß den Bestimmungen des Internationalen Schiverbandes FIS braucht es für eine Variante eine eigene neue Homologierung, denn die für die schon bestehende Rennpiste ausgestellte kommt nicht zum Tragen. Somit ist eine Variante eine neue Piste.
Zusätzliche Info: auch für eine schon bestehende Piste auf der Eingriffe vorgenommen werden, die zu einer Änderung der Konformation führen oder sonst neue Streckenführung oder Sicherheitsmassnahmen erfordern, braucht es eine neue Homologierung auch wenn die alte noch nicht abgelaufen ist. Es handelt sich also auch in solch einem Fall technisch und gemäß den Regeln um eine neue Piste.
Es geht ja gar nicht darum, den Skitourismus jetzt abzuschaffen. Wir brauchen noch den Skitourismus. Es geht aber darum den Skitourismus nicht weiterhin zu potenzieren. Unsere Ressourcen sollten wir in zukunftsfähige Wirtschaftsmodelle investieren. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber wenn wir nicht jetzt - eh schon spät - damit anfangen, dann wird sich ihre Frage bald so stellen: was wird Gröden ohne Wintertourismus?
Heute für eine Skiweltmeisterschaft in den Dolomiten zu investieren ist ein verkehrter Gedanke ohne Vision.
Lieben Gruß
Elide wie immer triffst du genau den Punkt! Bin als Tourismustreibender absolut deiner Meinung. Der Partezipative-Prozess (also ein Volksbefragung) den LH Kompatscher so stark „propagiert“ (Strategiepapier für den Erhalt unserer Umwelt) ...sollte/muss hier Anwendung finden. Danke für deinen Einsatz.
Die berühmte Nachhaltigkeit sollen immer andere irgendwann später gewährleisten.
Aber wenn wir uns schon als Mittäter eine Bob- und Skeletonbahn in Cortina leisten wollen, warum sollten es nicht auch spektakuläre neue Anlagen in Gröden werden? Den Verkehr wird dann schon ein neuer Tunnel von Neuseeland aus quer durch den Planeten schlucken.
Sehr schöner und korrekter Beitrag, wir in Sexten haben versucht ein Referendum durchzuführen. Von beauftragter, „gegnerischer“ Seite sind wir dann mit einem Heer von Rechtsanwälter konfrontiert worden und schließlich am, vom Land stilisiertem Richterkollegium daran gescheitert. - Armes demokratisches Südtirol.
Wenn ich nicht irre, so haben die Skibetreibergesellschaften von Hochpustertal und Kronberg einen „Corona-beitrag“ von jeweils ca. 9,5 bzw. 12,5 Mio €uro erhalten. In Österreich mussten die Skigesellschaften die Beiträge zu einem großen Teil an die Angestellten weitergeben. Bei uns .....
Sig.ra Mussner, se Lei avesse passato come me la pandemia in val Gardena, periodo in cui si respirava finalmente aria pulita ma la gente moriva (e qui, qualcuno ha mai riflettuto sulle masse di turisti con o senza mascherina e chiusure troppo tardive?) saprebbe che fiorivano gru e cantieri che hanno devastato il territorio. La popolazione si è opposta? Come esattamente? Io credo che tutta la comunità debba domandarsi seriamente dove sta andando comprese le società sportive non esattamente inclusive e i tanti affitta camere o appartamenti. Nel turismo tutti sono più o meno coinvolti e ha portato ricchezza: un referendum non avrebbe senso piuttosto riflettere seriamente sulle prospettive. Tra cui, mettere qualche bidone per la plastica differenziata nei paesi, che serve.
Gestern beging der Planet
Gestern beging der Planet unfreiwillig den sogenannten Earth Overshoot Day - in Österreich fiel dieser heuer bereits auf den 6. April. Ab diesem Tag übersteigt die menschliche Nachfrage nach nachwachsenden Ressourcen die Fähigkeiten der Erde, sie zu reproduzieren: ab heute leben wir quasi auf ökologischem Kredit.
Dieser Tag zeigt Jahr für Jahr aufs Neue und leider immer früher im Jahr: die Spezies Mensch, mit all ihren Technologien, Ablenkungen, Lifestyles und Konsum- und Produktionsmustern, beansprucht unseren Planeten und seine Schätze zu Wasser, zu Land und in der Luft weit über Gebühr und gefährdet so nichts weniger als die Grundlagen der menschlichen Existenz sowie jener vieler weiterer Spezies auf diesem Planeten.
Weitere Informationen zum Earth Overshoot Day: https://www.overshootday.org/newsroom/country-overshoot-days/
In risposta a Gestern beging der Planet di Herta Abram
Die Vorstellung, es gebe eine
Die Vorstellung, es gebe eine von uns getrennte Natur, mit der wir beliebig verfahren können, die wir abbaggern, aufheizen, zerlegen, neu zusammsetzen und kontrollieren können wie ein Bauingeneur seine Materialien, ist eine tödliche Täuschung!
Es braucht eine Politik der Teilhabe und der planetaren, sozialen Verantwortung,- beginnend im eigenen Dorf!
Italien ist mit seinem
Italien ist mit seinem Wirtschaftssystem, bereits seit dem 15.Mai 2022 bei den KLIMA-SÜNDERN, die mehr verbrauchen als nachwächst.
Südtirol ist wegen der unfrei-willigen Brenner-Verkehrs-Achse, der IMMER-NOCH-MEHR-GLÄUBIKEIT, den inzwischen auch außer den Saisons-Spitzenzeiten zunehmenden Verkehrs-Staus + der Gummi-Band-Betten-Obergrenze, ein kräftiger Mitverursacher.
Die Abfahrt auf der Sasslong
Die Abfahrt auf der Sasslong gehört zum Skizirkus, mehr wäre absoluter Wahnsinn. In Zukunft wird wohl Wasserskiing angesagt sein (dafür sind Grödens Schwimmbäder aber zu klein - sollte jetzt witzig sein).
Mir ist keine neue Piste,
Mir ist keine neue Piste, kein neues Speicherbecken und keine neue Straße bekannt, die eigens für die WM geplant ist. Die Umfahrung von St.Ulrich wurde schon vor vielen Jahren geplant, als noch keine WM auf dem Radar stand. Wovon spricht hier Frau Elide Mussner?!?
Und was die Angst anbelangt, dass durch eine WM die Immobilien teurer werden nur so viel: diese Angst hatte man schon vor 30 Jahren und daher gegen eine neue WM gestimmt - dennoch ist danach alles teurer geworden.
Wo sie allerdings recht hat: man darf nicht auf ein Monopol setzen und sollte das Winterangebot diversifizieren. Es gibt nicht nur den Skisport.
In risposta a Mir ist keine neue Piste, di Markus S.
Markus S sagt: "Mir ist keine
Markus S sagt: „Mir ist keine neue Piste, kein neues Speicherbecken und keine neue Straße bekannt, die eigens für die WM geplant ist....“
Dies könnte wohl mit der Transparenz- und der Demokratievorstellung des Gemeinderats zu tun haben?!, sage ich.
Ich bin ganz bei Frau Mussner! "Da die Entscheidungen im Tourismus, die wie in diesem Fall riesige Auswirkungen auf die Lebensqualität vor Ort haben, sollten die lokale Bevölkerung im Entscheidungsprozess miteinbeziehen, zum Beispiel durch ein Referendum. Es geht schließlich um unsere Zukunft."
Frage an die BürgerInnen: „Wer ist einverstanden, mit unseren Steuergeldern, weiterhin die Zerstörung unserer Lebensgrundlage, also der Natur mit-zu-finanzieren?“
In risposta a Mir ist keine neue Piste, di Markus S.
Hallo Herr Markus,
Hallo Herr Markus,
ich habe nichts erfunden, sie können alles schwarz auf weiß in der Brochure für die Kandidatur zur WM, nachlesen.
Zum Thema „neue Piste“, gebe ich ihnen die gleiche Antwort, die mir von einem Skiunternehmer gegeben wurde: ist eine Variante eine neue Piste? Meiner Meinung nach schon, aber natürlich ist jeder der eigenen Meinung berechtigt.
Lieben Gruß
In risposta a Hallo Herr Markus, di Elide Mussner
Sehr geehrte Frau Mussner
Sehr geehrte Frau Mussner gemäß den Bestimmungen des Internationalen Schiverbandes FIS braucht es für eine Variante eine eigene neue Homologierung, denn die für die schon bestehende Rennpiste ausgestellte kommt nicht zum Tragen. Somit ist eine Variante eine neue Piste.
Zusätzliche Info: auch für eine schon bestehende Piste auf der Eingriffe vorgenommen werden, die zu einer Änderung der Konformation führen oder sonst neue Streckenführung oder Sicherheitsmassnahmen erfordern, braucht es eine neue Homologierung auch wenn die alte noch nicht abgelaufen ist. Es handelt sich also auch in solch einem Fall technisch und gemäß den Regeln um eine neue Piste.
In risposta a Sehr geehrte Frau Mussner di Daniele Menestrina
Danke für die Informationen
Danke für die Informationen Herr Menestrina!
Was wird aus Gröden ohne
Was wird aus Gröden ohne Skitourismus?
In risposta a Was wird aus Gröden ohne di Am Pere
Es geht ja gar nicht darum,
Es geht ja gar nicht darum, den Skitourismus jetzt abzuschaffen. Wir brauchen noch den Skitourismus. Es geht aber darum den Skitourismus nicht weiterhin zu potenzieren. Unsere Ressourcen sollten wir in zukunftsfähige Wirtschaftsmodelle investieren. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber wenn wir nicht jetzt - eh schon spät - damit anfangen, dann wird sich ihre Frage bald so stellen: was wird Gröden ohne Wintertourismus?
Heute für eine Skiweltmeisterschaft in den Dolomiten zu investieren ist ein verkehrter Gedanke ohne Vision.
Lieben Gruß
Danke Elide Mussner für den
Danke Elide Mussner für den guten Beitrag. Hoffentlich bewirkt wer auch etwas.
Elide wie immer triffst du
Elide wie immer triffst du genau den Punkt! Bin als Tourismustreibender absolut deiner Meinung. Der Partezipative-Prozess (also ein Volksbefragung) den LH Kompatscher so stark „propagiert“ (Strategiepapier für den Erhalt unserer Umwelt) ...sollte/muss hier Anwendung finden. Danke für deinen Einsatz.
Die berühmte Nachhaltigkeit
Die berühmte Nachhaltigkeit sollen immer andere irgendwann später gewährleisten.
Aber wenn wir uns schon als Mittäter eine Bob- und Skeletonbahn in Cortina leisten wollen, warum sollten es nicht auch spektakuläre neue Anlagen in Gröden werden? Den Verkehr wird dann schon ein neuer Tunnel von Neuseeland aus quer durch den Planeten schlucken.
Im Geschàftemachen macht den
Im Geschàftemachen macht den Gròdnern niemand etwas vor.
Sehr schöner und korrekter
Sehr schöner und korrekter Beitrag, wir in Sexten haben versucht ein Referendum durchzuführen. Von beauftragter, „gegnerischer“ Seite sind wir dann mit einem Heer von Rechtsanwälter konfrontiert worden und schließlich am, vom Land stilisiertem Richterkollegium daran gescheitert. - Armes demokratisches Südtirol.
Wenn ich nicht irre, so haben die Skibetreibergesellschaften von Hochpustertal und Kronberg einen „Corona-beitrag“ von jeweils ca. 9,5 bzw. 12,5 Mio €uro erhalten. In Österreich mussten die Skigesellschaften die Beiträge zu einem großen Teil an die Angestellten weitergeben. Bei uns .....
Da ist es, die Kriese und das
Da ist es, die Kriese und das Sparen gibt es nur für die eine und selbe Bevölkerungsschicht,.......!
Sig.ra Mussner, se Lei avesse
Sig.ra Mussner, se Lei avesse passato come me la pandemia in val Gardena, periodo in cui si respirava finalmente aria pulita ma la gente moriva (e qui, qualcuno ha mai riflettuto sulle masse di turisti con o senza mascherina e chiusure troppo tardive?) saprebbe che fiorivano gru e cantieri che hanno devastato il territorio. La popolazione si è opposta? Come esattamente? Io credo che tutta la comunità debba domandarsi seriamente dove sta andando comprese le società sportive non esattamente inclusive e i tanti affitta camere o appartamenti. Nel turismo tutti sono più o meno coinvolti e ha portato ricchezza: un referendum non avrebbe senso piuttosto riflettere seriamente sulle prospettive. Tra cui, mettere qualche bidone per la plastica differenziata nei paesi, che serve.