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nach den pöbeleien des herrn frena und den autonomiefeindlichen tönen von links und rechts tut es gut zu wissen, dass auch im pd sehr vernünftige und besonnene menschen mit diskussionskultur und zukunftsvision werken. danke für diesen beitrag. genau darüber müssen wir ergebnisoffen diskutieren. überzeugende, hieb- und stichfeste zukunftsmodelle vorlegen statt einer verteidigungs- und rechtfertigungshaltung, die sich auf irgendwelches recht beruft. denn sonst kommen wir nie aus den eingefahrenen bahnen raus, wenn wir uns immer innerhalb jener grenzen bewegen, die die eingefahrenen bahnen verursacht haben.
der artikel hat gute anregungen. allerdings schlägt auch hier wieder die fast schon zu blut gewordene alte mentalität durch, die autonomie wäre sozusagen ein osmotisches organ, innerhalb dessen sich eigenständig revolutionäre innovationen nach aussen hin arbeiten und verbreiten. ich erachte diese ansage als politische, rethorische PR, denn die „autonomie“, so wie wir sie hier in südtirol zum teil schon fast verinnerlicht zu verstehen glauben, hat teils recht unrealistische, abgehobene züge, von den selbsbestimmungsvisionen einiger gar nicht zu reden. ich bin davon überzeugt, dass autonomie niemals einbahnstrassenartig funktionieren kann. in vielen kulturtechnischen bereichen ist südtirol, aber auch anschliessende regionen, teils wegen der geographischen lage, teils durch (kultur)geschichtlicher politik, nicht sehr fortschrittlich und braucht zusätzlich immer noch den griff nach grösseren entitäten, um sich zu entwickeln oder sogar nur schritt zu halten. für mich muss die autonomie, sofern es überhaupt eine braucht, einerseits als eine art „übersetzungsorgan“ zwischen den kultur- und wirtschaftsballungszentren europas und zwischen den alpenregionen funktionieren, andererseits die speziellen lebensräume der alpen berücksichtigen und welche anschliessend im zusammenspiel von beiden fokusierten punkten eine art dritte gesellschaftspolitische substanz bilden, die auf eine regionale balance zwischen wirtschaft, mensch-natur/lebensraumschutz und kulturelle lebendigkeit ausgerichtet ist.
ich sehe zwischen deiner vision und autonomie keinen widerspruch. ich kann mich ja auch autonom für weite kreise entscheiden. autonomie bedeutet ja nichts anderes als selbstbestimmung. individuell und kollektiv. die frage ist, welche entscheidungen ich/wir treffe/n. voraussetzung dafür ist die selbstbestimmtheit. diese kann ich dann nutzen um rückwärtsgewandte, progressive oder was auch immer für entscheidungen zu treffen.
selbstbestimmung finde ich mittlerweile ein heikles wort, weil es ein politischer slogan geworden ist, der rein positiv besetzt ist ohne differenzierung. sie geben hier ja die inidviduelle und kollektive selbstbestimmung an und die sind für mich völlig zwei paar schuhe. dazu muss ich wieder mal das schweiz-beispiel zitieren, wo bis vor 25 jahren durch eine „kollektive selbstbestimmung“ der männlichen schweizer bevölkerung den frauen das wahlrecht nicht gewährt wurde, weshalb eine frau in der schweiz bis anfang der 90er an der politischen öffentlichkeit keine anteilnahme hatte. dass die männer dann allein über das wahlrecht der frauen abstimmen durften, zeigt dass selbst innerhalb eines hochgelobten system der direkten demokratie und selbstbestimmung es zur absolter fremdbestimmung kommen kann, wenn die selbstbestimmung ohne übergeordnete entität als maxime gilt und zu einer paradoxen situation führt. und deshalb ist für mich eben eine übergeordnete entität in der form eines nationalstaates, EU oder ähnlichen unbedingt notwendig und zwar in der funktion, dass sie die individuelle selbstbestimmung gewährleistet und sie in der kollektiven einbettet.
Klemens, schön geschrieben. Klingt aber so, als hätten wir die nationalstaatlichen Rahmenbedingungen bereits überwunden, bzw. als ob die derzeitigen, zentralistischen Strömungen sich in irgendeiner Form in Deinem Sinne bewegen würden. Ich denke, Du gehst von idealisierten Rahmenbedingungen aus.
Danke für Anmerkungen und auck Kritiken. Zukunft der Autonomie baut man auch so.
Grazie per commenti e critiche. Dimensione di dialogo di e su autonomia, che e' davvero di tutti e non di un circolo di „eletti“ (in ogni senso...).
nach den pöbeleien des herrn
nach den pöbeleien des herrn frena und den autonomiefeindlichen tönen von links und rechts tut es gut zu wissen, dass auch im pd sehr vernünftige und besonnene menschen mit diskussionskultur und zukunftsvision werken. danke für diesen beitrag. genau darüber müssen wir ergebnisoffen diskutieren. überzeugende, hieb- und stichfeste zukunftsmodelle vorlegen statt einer verteidigungs- und rechtfertigungshaltung, die sich auf irgendwelches recht beruft. denn sonst kommen wir nie aus den eingefahrenen bahnen raus, wenn wir uns immer innerhalb jener grenzen bewegen, die die eingefahrenen bahnen verursacht haben.
der artikel hat gute
der artikel hat gute anregungen. allerdings schlägt auch hier wieder die fast schon zu blut gewordene alte mentalität durch, die autonomie wäre sozusagen ein osmotisches organ, innerhalb dessen sich eigenständig revolutionäre innovationen nach aussen hin arbeiten und verbreiten. ich erachte diese ansage als politische, rethorische PR, denn die „autonomie“, so wie wir sie hier in südtirol zum teil schon fast verinnerlicht zu verstehen glauben, hat teils recht unrealistische, abgehobene züge, von den selbsbestimmungsvisionen einiger gar nicht zu reden. ich bin davon überzeugt, dass autonomie niemals einbahnstrassenartig funktionieren kann. in vielen kulturtechnischen bereichen ist südtirol, aber auch anschliessende regionen, teils wegen der geographischen lage, teils durch (kultur)geschichtlicher politik, nicht sehr fortschrittlich und braucht zusätzlich immer noch den griff nach grösseren entitäten, um sich zu entwickeln oder sogar nur schritt zu halten. für mich muss die autonomie, sofern es überhaupt eine braucht, einerseits als eine art „übersetzungsorgan“ zwischen den kultur- und wirtschaftsballungszentren europas und zwischen den alpenregionen funktionieren, andererseits die speziellen lebensräume der alpen berücksichtigen und welche anschliessend im zusammenspiel von beiden fokusierten punkten eine art dritte gesellschaftspolitische substanz bilden, die auf eine regionale balance zwischen wirtschaft, mensch-natur/lebensraumschutz und kulturelle lebendigkeit ausgerichtet ist.
In risposta a der artikel hat gute di klemens hacht
ich sehe zwischen deiner
ich sehe zwischen deiner vision und autonomie keinen widerspruch. ich kann mich ja auch autonom für weite kreise entscheiden. autonomie bedeutet ja nichts anderes als selbstbestimmung. individuell und kollektiv. die frage ist, welche entscheidungen ich/wir treffe/n. voraussetzung dafür ist die selbstbestimmtheit. diese kann ich dann nutzen um rückwärtsgewandte, progressive oder was auch immer für entscheidungen zu treffen.
In risposta a ich sehe zwischen deiner di Harald Knoflach
selbstbestimmung finde ich
selbstbestimmung finde ich mittlerweile ein heikles wort, weil es ein politischer slogan geworden ist, der rein positiv besetzt ist ohne differenzierung. sie geben hier ja die inidviduelle und kollektive selbstbestimmung an und die sind für mich völlig zwei paar schuhe. dazu muss ich wieder mal das schweiz-beispiel zitieren, wo bis vor 25 jahren durch eine „kollektive selbstbestimmung“ der männlichen schweizer bevölkerung den frauen das wahlrecht nicht gewährt wurde, weshalb eine frau in der schweiz bis anfang der 90er an der politischen öffentlichkeit keine anteilnahme hatte. dass die männer dann allein über das wahlrecht der frauen abstimmen durften, zeigt dass selbst innerhalb eines hochgelobten system der direkten demokratie und selbstbestimmung es zur absolter fremdbestimmung kommen kann, wenn die selbstbestimmung ohne übergeordnete entität als maxime gilt und zu einer paradoxen situation führt. und deshalb ist für mich eben eine übergeordnete entität in der form eines nationalstaates, EU oder ähnlichen unbedingt notwendig und zwar in der funktion, dass sie die individuelle selbstbestimmung gewährleistet und sie in der kollektiven einbettet.
In risposta a der artikel hat gute di klemens hacht
Klemens, schön geschrieben.
Klemens, schön geschrieben. Klingt aber so, als hätten wir die nationalstaatlichen Rahmenbedingungen bereits überwunden, bzw. als ob die derzeitigen, zentralistischen Strömungen sich in irgendeiner Form in Deinem Sinne bewegen würden. Ich denke, Du gehst von idealisierten Rahmenbedingungen aus.
Danke für Anmerkungen und
Danke für Anmerkungen und auck Kritiken. Zukunft der Autonomie baut man auch so.
Grazie per commenti e critiche. Dimensione di dialogo di e su autonomia, che e' davvero di tutti e non di un circolo di „eletti“ (in ogni senso...).