Rechnungshof
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Danke Herr Schülmers
Für Ihren außergewöhnliche Courage und Ihren absoluten Gerechtigkeitssinn!
Antwort auf Danke Herr Schülmers von Frank Stein
Ein etwas differenzierteres
Ein etwas differenzierteres Bild ergibt sich, wenn man auch einen (2012 oder 2013) erschienen ff-Artikel zu den Umtrieben des Rechnungshofs zu Rate zieht. Die ff ist ja jetzt bei bestem Willen nicht gerade ein offizielles SVP-Propagandamedium, deswegen kam die implizite Sympathie für diverse Gemeindeverwalter auch recht glaubhaft rüber, die einhellig über die Einschränkung ihres Aktivitätsspielraums klagten, weil Schülmers auch mal gerne wegen so Sachen von der Dimension eines Blumenstraußes zum 30-jährigen Dienstjubiläum investigativ tätig wird. In diesen Kontext passt auch eine Reaktion des Präsidenten der Anwaltkammer Andrea Pallaver auf die Schülmer’sche Schelte, die man heute in den Dolomiten nachlesen konnte: Er warnte, dass eine vor Angst vor Beanstandungen gelähmte und handlungsunfähige Verwaltung ein größerer Schaden sei als einzelne menschliche Fehler.
Und nun gut, „außergewöhnliche Courage“, „absoluter Gerechtigkeitssinn“. Ich verfalle ungern in „dietrologie“, aber vielleicht ist es erwähnenswert, dass Schülmers ein alter Schulfreund eines gewissen Alessandro Urzì ist, der gerne auch mal zu seinem Solidaritäts-sit-in am Rechnungshof aufschlägt, wenn er die selbstverständlich streng-neutrale Staatsanwaltschaft ungerechtfertigter Kritik ausgesetzt sieht. Besonders lustig, wenn man sich erinnert, dass Urzì noch in jüngster Zeit Mitglied einer Partei war, die sich den Kampf gegen die Macht der „toghe“ auf die Fahnen geschrieben hatte. Aber gut, die Wege des Herrn usw...