E-Mobilität
Noch importieren Europas Auto-Hersteller den Großteil der Batteriezellen aus Asien, doch schon bald sollen die Batterien für die E-Autos in EU-Ländern hergestellt werden
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Michele De Luca Sa., 21.08.2021 - 21:25

Ok, die Batterien werden in Europa hergestellt, aber woher kommen die Rohstoffe? Auch aus Europa? Das bezweifle ich sehr. Auch wenn die Rohstoffe aus Drittländern, einschließlich Afrika und Asien, stammen würden, bestünde das Problem im Preiswettbewerb bei ihrer Herstellung. Es bleibt unverständlich, wie die Europäische Union von der E-Mobilität so „besessen“ sein kann. Und es besteht der begründete Verdacht, dass einige Lobbyisten im Jahr 2009 sehr hart gearbeitet haben, als sie die CO2-Grenzwerte für Flotten festlegten.
Aufgepasst: Dies öffnet nur die Tür für die chinesische E-Automobilproduktion, die das untere bis mittlere Marktsegment besetzen könnte und die europäischen Hersteller buchstäblich untergraben könnte. Ist das, was man will?
Abgesehen vom Thema Rohstoffrecycling, wo man alles Mögliche hört (wer sagt, dass es das nicht gibt, wer sagt, dass es gemacht wird, wem soll man glauben?)

Sa., 21.08.2021 - 21:25 Permalink
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Monika Psenner So., 22.08.2021 - 23:59

Antwort auf von Michele De Luca

Gegenwärtig werden weltweit und auch in der EU im Verkehrssektor noch immer über 90% der Fahrzeuge mit fossilen Kraftstoffen (Benzin, Diesel) angetrieben. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, müssen die CO2 Emissionen in den kommenden Jahrzehnten drastisch gesenkt werden, das heißt fossile Kraftstoffe müssen durch Alternativen ersetzt werden.
Mag sein, dass die EU mit Ihren CO2 Grenzwert-Regelungen besonders harte Vorgaben gesetzt hat, doch auch die anderen großen Automärkte haben bereits festgelegt, ab wann keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr verkauft werden dürfen. Die Briten werden ab 2030 keine Diesel und Benziner mehr zulassen, in den USA müssen ab 2030 50% der neu-verkauften Autos Elektroautos sein. Japan wird ab 2035 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr verkaufen. China plant ab dem Jahr 2035 nur noch „umweltfreundliche“ Neufahrzeuge zuzulassen, 50 % müssen Elektro-, Plug-in-Hybrid- oder Brennstoffzellen-Fahrzeuge sein, wobei reine Elektroautos mit 95 % den mit Abstand größten Anteil stellen werden, die andere Hälfte der Neuwagen sollen herkömmliche Hybride ausmachen.

Elektroautos werden mittel- und vor allem langfristig sicher nicht die einzige Lösung sein, um im Verkehrssektor die CO2 -Emissionen zu reduzieren, sondern es wird mehr Alternativen zu fossilen Kraftstoffen geben.
Derzeit sind Elektro-Autos eine wichtige Alternative zu den mit fossilem Kraftstoff betriebenen Autos, um die CO2 Emissionen zu senken, vorausgesetzt der verwendete Strom wird aus Erneuerbarer Energie hergestellt. Auch Biokraftstoffe sind eine Alternative, doch sie können nach heutigem Stand der Technik nicht in großem Umfang Lösungen anbieten, zudem steht ein Teil der Biokraftstoffe in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln. In Zukunft werden auch vermehrt Wasserstoff-Autos (Brennstoffzellenautos) auf den Markt kommen, doch noch sind Brennstoffzellen-Autos zu teuer. Um klimaneutral zu sein, muss der Wasserstoff mit Erneuerbaren Energien hergestellt werden. Diese Technologie ist noch nicht ausgereift und zudem viel zu teuer, obwohl es schon einige Pilotprojekte in verschiedenen Ländern gibt. Neue Technologien, die sich erst in der Entwicklungsphase befinden, wie Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels oder Power-to-Fuel) werden in Zukunft auch dazu beitragen CO2-neutrale Mobilität anzubieten, doch diese Technologie steht erst am Anfang.

Recycling der in E-Auto-Batterien verbauten Rohstoffe gibt es erst in geringem Umfang, da es sehr aufwendig und teuer ist. Wenn die E-Autos weltweit immer mehr zunehmen, werden manche Rohstoffe knapp werden und die Preise stark ansteigen. Es wird deshalb notwendig und auch profitabel sein die Rohstoffe wiederzuverwerten.

Einige Batteriehersteller, wie die chinesische Unternehmen CATL und SVOLT, arbeiten bereits an einer kobaltfreien Batteriezelle und werden bald die Serienfertigung starten.

So., 22.08.2021 - 23:59 Permalink
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Peter Gasser Mo., 23.08.2021 - 07:32

Antwort auf von Monika Psenner

Besten Dank für diese informative Zusammenstellung und Zusammenschau der diesbezüglichen Fakten.
Ich stoße mich lediglich an Sätzen wie „Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen...“, da es für mich klar ist, dass diese Ziele niemand auf diesem Planeten empirisch (!) erreichen kann - dieser Zug ist meiner Ansicht nach bereits abgefahren.
Hinweise dazu sind auch Fakten wie Nord-Stream-2 für die nahe Zukunft oder der Primärenergieverbrauch, der sich auch 2018 z.B. in Deutschland noch zu beinahe 80% aus Mineralöl, Erdgas, Stein- und Braunkohle zusammensetzte.
Auch lokal: Heizen mit russischem Gas ist in Südtirol billiger als mit heimischer Energie aus Wasserkraft, da sowohl das russische Gas als auch die heimische Wasserkraft für die Gewinnorientierung von Konzernen verwendet werden, und nicht zum Schutz des Klimas. Wieso verbrennen wir in Südtirol noch immer Gas, wenn wir genügend Wasserkraft haben - gibt es dafür einen halbwegs vernünftigen Grund (und mit dem Gewinn aus der Verbrennung von Gas und dem Verkauf der Wasserkraftenergie nach auswärts sponsern wir dann Fussballclubs in Oberitalien)?

Mo., 23.08.2021 - 07:32 Permalink
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Monika Psenner Mo., 23.08.2021 - 13:12

Antwort auf von Peter Gasser

Es gibt noch Optimisten, die glauben, dass die Ziele des Pariser Klimaabkommens bis 2050 erreicht werden können, aber wie Sie zu Recht sagen, wird es wohl nicht möglich sein. Trotzdem ist es, meiner Meinung nach, notwendig alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Treibhausgasemissionen möglichst schnell stark zu reduzieren, sonst werden die Folgen des Klimawandels in vielen Regionen der Welt immer katastrophalere Ausmaße annehmen. Bleibt zu hoffen, dass die kommende UNO-Klimakonferenz in Glasgow ein Erfolg wird.

Mo., 23.08.2021 - 13:12 Permalink
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Stefan S Mo., 23.08.2021 - 17:29

Antwort auf von Peter Gasser

„Wieso verbrennen wir in Südtirol noch immer Gas, wenn wir genügend Wasserkraft haben“
Haben Sie sich schon halbwegs beantwortet, mit dem Wasserkraftstrom wird Green Washing in der Industrie betrieben und mit dem billigen Gas das ganze noch gewinnmaximiert. Win win für alle Beteiligten nur das Klima bleibt auf der Strecke aber das zahlt ja in Zukunft die Allgemeinheit. Folgt also dem mittlerweile sehr etablierten real gelebten Prinzip, Gewinne werden privatisiert, Kosten verallgemeinert/verstaatlicht.

Mo., 23.08.2021 - 17:29 Permalink
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Brenner Flo Fr., 27.08.2021 - 15:35

Antwort auf von Monika Psenner

„ In Zukunft werden auch vermehrt Wasserstoff-Autos (Brennstoffzellenautos) auf den Markt kommen“ - das ist eine abenteuerliche und extrem gewagte Prognose, die so nicht eintreten wird.
„Um klimaneutral zu sein, muss der Wasserstoff mit Erneuerbaren Energien hergestellt werden. Diese Technologie ist noch nicht ausgereift“ - doch, diese Technik ist sehr wohl ausgereift, aber sie ist ist einfach zu ineffizient. Es wird niemals möglich sein, grünen H2 in einer ausreichenden Menge herzustellen, um damit Auto zu fahren.
„Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels oder Power-to-Fuel) werden in Zukunft auch dazu beitragen CO2-neutrale Mobilität anzubieten, “ - auch diese PRognose ist falsch, es gilt das selbe wie für h2. Es wird niemals möglich sein, grüne syntetische Kraftstoffe in einer ausreichenden Menge herzustellen, um damit Auto zu fahren.
„Recycling der in E-Auto-Batterien verbauten Rohstoffe gibt es erst in geringem Umfang, da es sehr aufwendig und teuer ist. “ - diese Behauptung ist falsch. Es gibt deswegen aktuell wenig Li Recycling, weil es noch zu wenig Li zum recyceln gibt. Es ist auch nicht „teuer und aufwändig“, da der Rohstoff begehrt ist.

Fr., 27.08.2021 - 15:35 Permalink
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Monika Psenner Fr., 27.08.2021 - 18:19

Antwort auf von Brenner Flo

@ - Brenner Flo - Warum glauben Sie nicht, dass in Zukunft mehr Brennstoffzellen-Autos auf den Markt kommen werden? China, der größte Automarkt der Welt, will ab 2035 mehr Brennstoffzellen-Autos auf den chinesischen Markt bringen. Brennstoffzellenautos werden in Zukunft vor allem bei Lastwagen, Transportern und Bussen eine Rolle spielen. Auch im Flug- und Schiffsverkehr scheint der Einsatz von Antrieben mit Brennstoffzellen eine geeignete Alternative zu sein.

Was macht Sie denn so sicher, dass es in Zukunft „niemals“ möglich sein wird, grünen Wasserstoff oder grüne synthetische Kraftstoffe in einer ausreichenden Menge herzustellen, um damit Auto zu fahren?

Wenn die oben genannten Alternativen, Ihrer Meinung nach, keine Zukunft haben, welche Alternativen sehen Sie dann? Oder glauben Sie, dass es in Zukunft möglich sein wird mit Elektrofahrzeugen und Biokraftstoffen die fossilen Energien im Verkehrssektor zu ersetzen ?

Das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien ist derzeit ein teurer Prozess und es ist deshalb nicht profitabel. Was von den Batterien wiederverwertet wird, hängt nicht zuletzt vom Preis der neuen Rohstoffe ab, gesetzliche Vorgaben der Politik, können natürlich auch eine Rolle spielen.

Fr., 27.08.2021 - 18:19 Permalink
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Profil für Benutzer Brenner Flo
Brenner Flo Fr., 27.08.2021 - 15:27

Antwort auf von Michele De Luca

„Ok, die Batterien werden in Europa hergestellt, aber woher kommen die Rohstoffe?“ - die kommen von nirgendwo anders als die Rohstoffe für verbrennerautos, computer oder handies. die frage ist somit irrelevant oder heuchlerisch.
„...bestünde das Problem im Preiswettbewerb bei ihrer Herstellung. “ = leeres geschwafel?
„....dass einige Lobbyisten im Jahr 2009 sehr hart gearbeitet haben, als sie die CO2-Grenzwerte“ - leeres und unwahres geschwafel?
„Abgesehen vom Thema Rohstoffrecycling, wo man alles Mögliche hört ...“ - hauptsächlich hört man da Lügen gegen E-mobilität. Tatsache ist, dass das Recyceln von Li kein problem darstellt.

Fr., 27.08.2021 - 15:27 Permalink
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Stefan S Mo., 23.08.2021 - 17:00

Antwort auf von Christian I

„Dank weniger, viel weniger Lärm“ Luftqualität garantiert soweit der Energiemix stimmt und weitestgehend aus erneuerbarer Energie stammt, Lärm ist bei der aktuellen Technik für Verbrennungsmotoren zu vernachlässigen, alle Hersteller arbeiten mittlerweile mit Soundprozessoren um ein typisches Motorgeräusch vorzutäuschen. Hier spielt auch die Marketingstrategie der Hersteller eine große Rolle weil man seit geraumer Zeit erkannt hat das sich Kunden über das Fahrzeugeräusch (Sound) mit Ihrem Produkt identifizieren.
Nicht zuletzt ist es seit diesem Jahr Pflicht bei E-Fahrzeugen ein künstliches Fahrgeräusch zu erzeugen. Dient hauptsächlich der Sicherheit wird aber im Marketing gerne angenommen, bietet es doch die Möglichkeit eines markentypischen Sounds

Mo., 23.08.2021 - 17:00 Permalink
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Profil für Benutzer Albert Mairhofer
Albert Mairhofer Mo., 23.08.2021 - 16:12

Durch die PV-Überdachung der Autobahn und Einführung des Einschienen-Hängebahn-Systems wäre die Elektrifizierung des Verkehrs schon in etlichen Jahren und nicht Jahrzehnten möglich.
So würde die Bewirtschaftung von Autobahnen und Straßen aussehen:
- die Photovoltaiküberdachung zur Stromerzeugung, zum Schutz der Infrastruktur selbst, zur Unterbringung von Strom- und Datenleitungen, die ihrerseits wieder tragende Elemente der PV-Überdachung und der Multifunktionsschiene fungieren. An dieser Schiene mit integrierter Strom- und Leitschiene, die in 5 m Höhe oberhalb der ersten Fahrspur verläuft, rollen Trolleys mit Hebewerk
a) zur hängenden oder schwebenden Beförderung von Personen und Gütern in Kabinen, Containern und anderen Formen (z.B. hängende Autos)
b) zum Ziehen und Steuern von Fahrzeugen ohne eigenen Antrieb ganz nach dem Prinzip: „was zum Tragen zu schwer ist, das zieht man.“
c) Zur Übertragung von Strom und Steuerungsdaten an Elektrofahrzeuge. AKKU-betriebene Fahrzeuge können so während der Fahrt Strom laden.
d) Zum Betrieb einer Hochgeschwindigkeits-Hängebahn. Diese wechselt dazu auf eine Schiene oberhalb der Überholspur. Diese wird sehr flach und aerodynamisch gestaltet, sodass darunter noch Fahrzeuge bis zu einer Höhe von 2,5 m fahren können und bei zunehmender Geschwindigkeit der Druck auf die Räder abnimmt und der Passagier das Gefühl hat zu Fliegen. Bei einer Straße würde die HG-HB in der oberen Etage unterhalb der Überdachung verlaufen.
Somit fahren alle elektrisch und elektronisch gesteuert. Dies ermöglicht:

- Die Eliminierung der Abgase
- Die Reduzierung des Lärms und anderer negativer Einflüsse
- Die Erhöhung der Sicherheit, die auch die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur steigert.

Mo., 23.08.2021 - 16:12 Permalink
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Profil für Benutzer Albert Mairhofer
Albert Mairhofer Di., 24.08.2021 - 19:31

Doch noch nicht überrissen! Es wäre doch gescheiter, bevor man einen solchen Kommentar postet, das Hirn einzusetzen und nicht anzunehmen, dass man selbst die Weisheit gepachtet hat!

Di., 24.08.2021 - 19:31 Permalink
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Profil für Benutzer Johannes Engl
Johannes Engl Di., 24.08.2021 - 21:12

Der markentypische Sound eines E-Autos ist die STILLE und kein Lärm. Ich fahre selbst vorwiegend elektrisch und habe bis auf das neuerdings obligatorische Surren bis 30 km und das leider unvermeidbar Rollgeräusch der Reifen noch nie einen Lärm bei einem E-Auto gehört. Soundgeneratoren Die Motorenlärm machen sind bis auf Gegenbeweis als Märchen einzustufen. Die Aufregung ist also umsonst.

Di., 24.08.2021 - 21:12 Permalink
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Profil für Benutzer Stefan S
Stefan S Do., 26.08.2021 - 12:37

Antwort auf von Johannes Engl

„Soundgeneratoren Die Motorenlärm machen sind bis auf Gegenbeweis als Märchen einzustufen“
Für reine E-Fahrzeuge garantiert derzeit nicht (Motorenlärm) für alle anderen ist dies bereits gelebter Standard. Und ich hatte Prozessoren beschrieben und keine Generatoren.
Wie Sie schon richtig beschrieben haben, die Geräuschkulisse entsteht bei höheren Geschwindigkeiten überwiegend durch Wind- und Rollwiderstand.

Do., 26.08.2021 - 12:37 Permalink
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Profil für Benutzer Klemens Riegler
Klemens Riegler So., 29.08.2021 - 09:23

Antwort auf von Stefan S

„Prozessoren“ machen prinzipiell keinen oder kaum Lärm. Ein Prozessor kann Lärm (oder was auch immer) allerdings steuern. Ein „Generator“ kann hingegen sehr wohl selbst Lärm machen. Insider sprechen diesbezüglich auch von „Sound System“ oder ähnlich. Der Prozessor hat nur die Aufgabe irgendwelche Klappen zu steuern, die das Auto lauter oder soundtypischer machen.
Beim E-Auto wäre die Produktion von Sound (Lärm) tatsächlich Energieverschwendung. Bzw. ist ja grad das relative leise dahin-„Cruisen“ ein Luxus und Merkmal von E-Autos.

So., 29.08.2021 - 09:23 Permalink
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Profil für Benutzer Klemens Riegler
Klemens Riegler So., 29.08.2021 - 09:34

Ich glaube wir sind uns einig, dass wir derzeit und auch in naher Zukunft nicht genügend grünen Strom zur Beladung aller E-Autos hätten. Auch die kontinuierliche Verfügbarkeit (Stromautobahn) von Strom wird nicht machbar sein. Also wird die Batterie im E-Auto auch wieder zum Zwischenspeicher = Laden wenn mehr Strom verfügbar (bei Nacht) ist.
Außerdem schreitet das Recycling von Akkus voran. Ein deutscher Autokonzern-Boss sagte kürzlich in einer TV-Talkshow dass 10 Jahre alte Batterien recycelt noch 80% Leistung haben werden. Das wäre dann schon ein toller Schritt in die richtige Richtung.

So., 29.08.2021 - 09:34 Permalink
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Profil für Benutzer Stefan S
Stefan S So., 29.08.2021 - 11:27

Antwort auf von Klemens Riegler

„Außerdem schreitet das Recycling von Akkus voran.“
Das Problem ist nicht die Recyclingfähigkeit der Produkte sondern die tatsächliche Recyclingquote. Solange neue Produkte günstiger bleiben weil die Beschaffung der Rohstoffe + Produktion auf Kosten der sog. Schwellenländer erfolgt und die Weiterentwicklung der Produkte die aktuelle Entwicklungsstand in 10 Jahren unbrauchbar macht, solange findet auch keine signifikant spürbare Recyclingquote Ihren Weg.

So., 29.08.2021 - 11:27 Permalink

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