Pestizidprozess
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Ich bin dafür, diesen
Ich bin dafür, diesen Problembär aus Südtirol zu entfernen.
Es kommen Leute Politiker aus
Es kommen Leute Politiker aus Deutschland und Österreich, haben diese in Ihren Länder keine Probleme ???
Jeder soll im eigenen Land für Ordnung sorge, was geht diesen Politikerinnen Südtirol an??
Schiebel und Bär sollen uns in Ruhe lassen und ihre Arbeit in ihren Länder machen, haben schon genug Spendengelder gesammelt und wollen noch mehr, schämt euch.
Antwort auf Es kommen Leute Politiker aus von Johann Georg B…
Solange Abdrift von
Solange Abdrift von Pflanzenschutzmitteln weit über alle Berge geblasen wird und damit auch Grenzen überschreitet, hat jeder Nachbarstaat (und dessen Bewohnerinnen) das Recht, sich einzumischen. Und solange die Äpfel aus Südtirol exportiert werden, hat jede Konsumentin dasselbe Recht, sich einzumischen.
Antwort auf Solange Abdrift von von Sigmund Kripp
In Hinblick auf die täglichen
In Hinblick auf die täglichen Kohleschiffe aus Kolumbien für billigen nachbarschaftlichen Strom und auf die schwerölbetriebenen Containerschiffe für billige nachbarschaftliche Konsumgüter sind die südtiroler Äpfel wohl das geringste Problem des nachbarschaftlichen Konsumenten.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob es die landwirtschaftlich tätige Bevölkerung ist, welche in unserem Lande für die Vielfalt und Menge an Umweltbelastung verantwortlich sei, oder ob diese nicht doch aus der landwirtschaftlich nicht tätigen Bevölkerung stammt.
Doch, eigentlich bin ich mir schon sicher.
Da der Teil der Bevölkerung, der nicht landwirtschaftlich tätig ist, in der Mehrzahl ist, kann man Import und Verkauf von mit Pflanzenschutzmitteln behandelten Produkten und Rohstoffen verbieten: das wäre konsequenter und ehrlicher Einstand für sein Vorhaben, sein Ideal.
(Das aber, so fürchte ich - also das unbehandelte Produkt - das will der Konsument gar nicht; er will nur das billige geschönte behandelte Produkt von anderswo her zukaufen, so zeigt sich auch die Diskussion dazu hier auf Salto).
Ich bin für das Verbot, Konsumartikel, welche mit Pflanzenschutzmitteln behandelt und mit Schweröl transportiert sind, in den Verkauf zu bringen.
Das wird eine Revolution.
(Wer nachbarschaftlich billigen Strom aus kolumbianischer Kohle mit schwerölbetriebenen Schiffen nach Europa zur Verstromung transportiert, konsumiert, und sich, dadurch gewärmt, und wer gesättigt ist mit Lebensmitteln, welche weltweit mit Pflanzenschutzmitteln ohne ausreichenden Schutz von Umwelt und Menschenwürde erzeugt werden, bleibt unglaubwürdig und sieht kurz, wenn er mit erhobenem Finger auf den Südtiroler Bauern zeigt).
Ich frage: wie kann man selbst eine Banane essen, eine Avocado, wie kann man Schokolade essen, wie kann man selbst Computer und Handy benutzen, und gleichzeitig glaubwürdig über die Südtiroler Landwirtschaft herfallen?
Wie kann ich mit eigenen sichtbar blutbefleckten Händen ständig anklagend auf den anderen, den Bauern zeigen?
Antwort auf In Hinblick auf die täglichen von Peter Gasser
Kohleschiffe, Schweröl,
Kohleschiffe, Schweröl, Handys und Computer in Zusammenhang mit der Ausbringung von Pestiziden bringen, in einer Diskussion um wo es eigentlich um die Grenzen des Sagbaren geht. whataboutism at its best.
Antwort auf Kohleschiffe, Schweröl, von Ludwig Thoma
Der Vorwurf des „whataboutism
Der Vorwurf des „whataboutism“ ist hier fehl am Platz und greift völlig ins Leere. Weder wurde das Thema gewechselt bzw. von diesem abgelenkt, noch wurde auf einer falschen Aussage bestanden bzw. wiederum von dieser abgelenkt, um vom eigentlichen Thema wegzukommen.
Der gesamte Kommentar bleibt beim Thema, die Kernaussage bleibt klar, ich zitiere: „Ich bin für das Verbot, Konsumartikel, welche mit Pflanzenschutzmitteln behandelt und mit Schweröl transportiert sind, in den Verkauf zu bringen. Das wird eine Revolution“.
Schade, dass man einer Diskussion und Argumentation in die Breite und Tiefe nicht zu folgen vermag, auch den Einbezug der eigenen Person in die allgemeine Thematik abzulehnen versucht - gleichsam die Mitverantwortung von sich weg zu schieben.
Da schreit jemand im Geschäft XY nach dem Dieb des Apfels, der selbst gerade eine Birne gestohlen hat: und verkneift sich, beim Gespräch über den Apfeldieb im Geschäft xy auch den Birnendieb zu benennen.
Semantisch bzw. dialektisch zudem:
„Umgekehrt kann der an einen Gesprächspartner gerichtete Vorwurf, sich auf einen Whataboutism gestützt zu haben, selbst manipulativer Natur sein und der Diskreditierung dieses Gesprächspartners dienen“ (wikipedia) - was sich hier ja auch als Zweck des obigen Beitrages zeige, da zum eigentlichen Thema ja nichts beigetragen wird.
Antwort auf Der Vorwurf des „whataboutism von Peter Gasser
Schweröl, kohleschiffe,
Schweröl, kohleschiffe, Handys, Computer, Ausbringung von Pestiziden. Bitte streichen Sie jene Bereiche, auf die die Südtiroler Politik keinen direkten Einfluss nehmen kann.
Antwort auf Schweröl, kohleschiffe, von Ludwig Thoma
Jetzt bedienen Sie sich eines
Jetzt bedienen Sie sich aber selbst eines geradezu klassischen Whataboutism und hüpfen damit auf Ihre eigene Tretmine - zudem auch abseits der eigentlichen Thematik.
Ich habe das meine zur sachlichen Thematik dargelegt, blosse Wadelbeissereien oder dialektische Leerläufe interessieren niemanden.
(Wenn Sie der Ansicht sind, die allmächtige sonderweggeübte Südtiroler Landesregierung könne den chemischen Pflanzenschutz verbieten, wieso sollte diese dann nicht auch den Verkauf solcherart erzeugter Produkte verbieten können - das erschliesst sich nicht; der Unterschied liegt nur darin, dass man für das kleine Schein-Ergebnis im ersteren Fall eine kleine Personengruppe einschränkt, im zweiten Fall für das eigentliche Ziel aber *alle* mitmachen müssen: Alle, auch Sie, wollen aber nicht, das ist zur Zeit eben fact).
Antwort auf Jetzt bedienen Sie sich eines von Peter Gasser
Es ist doch so: da kommen
Es ist doch so: da kommen welche aus dem größten Abnahmeland der südtiroler Äpfel und sagen: Hey Leute ihr könnt nicht Heileweltäpfel verkaufen und gleichzeitig tonnenweise Pestizide einsetzen. Anstatt zu sagen, ja ihr habt recht, wir haben Alternativen und sind sogar gut darin, reagieren sie mit „verzichten Sie doch erstmal auf Baumwolle“ und verharmlosen die Pestizide (nur bei direktem Kontakt bevor es abtrocknet, sic!). Sie wissen wahrscheinlich besser als die meisten hier, dass der Auszahlungspreis für Äpfel seit Jahren zurück geht (Ausnahme Dank Corona 2020). Ich weiß, sie sind eigentlich für ein weltweites Totalverbot von giftigen Substanzen. Zum Glück gibt es viele Bauern die umstellen, auf Produktveredelung und zweite Standbeine setzen. Ich bin froh, dass nicht alle so denken wie Sie, also entweder Totalverbot, sonst weiter wie bisher und eben mit Vollgas auf den Abgrund zu.
Antwort auf Es ist doch so: da kommen von Ludwig Thoma
Ach kommen Sie, Sie schaffen
Ach kommen Sie, Sie schaffen es trotz all meiner Hinweise nicht, mit falschen Behauptungen einen Konflikt ad personam zu unterlassen, bzw. die Diskussion in der Sache zu einer Diskussion um die Person zu verbiegen - das ist lästig, dabei versage ich mein Beitun.
(Wo bitte habe ich mich dahingehend geäußert, ich zitiere Sie:
„Ich bin froh, dass nicht alle so denken wie Sie, also entweder Totalverbot, sonst weiter wie bisher und eben mit Vollgas auf den Abgrund zu“.
Diese falsche Behauptung finden Sie nirgends belegt, aber solche Diskussion killenden Methoden ad personam und Provokationen sind eben manchermenschs Stil - dazu gebe ich meine Zeit nicht her, das wissen Sie doch längst, und versuchen es doch immer wieder).
Sie verletzen §F2, ich übe mich daher in §G6 (engagiertees Deeskalieren), daher: wünsche guten Tag.
Antwort auf Ach kommen Sie, Sie schaffen von Peter Gasser
Na mindestens scheinen Sie
Na mindestens scheinen Sie verstanden zu haben, was whataboutism ist. Dass Sie nicht einsehen, dass wir ein Pestizidproblem haben, oder mir endlich die Quelle für Ihre Behauptung liefern würden, Pestizide seien nur in nicht abgetrocknetem Zustand und nur dann bei direktem Kontakt schädlich oder giftig für den Menschen, damit hatte ich eigentlich gerechnet. Ich hatte nicht die Absicht ad hominem zu argumentieren. Entschuldigen Sie bitte. Sie können uns gerne sagen, was Ihnen für eine Alternative zum massiven Pestizideinsatz vorschwebt.
Antwort auf Solange Abdrift von von Sigmund Kripp
Herr Kripp, ein Konsument hat
Herr Kripp, ein Konsument hat das Recht keine Äpfel aus Südtirol zu kaufen, wenn er befürchtet sie seien verseucht.
Hier geht es gar nicht mal in erster Linie um umwelttechnische Fragen, sondern um Verleumdung (und damit zusammenhängend Geschäftsschädigung) und Markenrechtsverletzung. Das Ärgerliche an der ganzen Angelegenheit ist, dass sich das UI NIE an die Vereinbarungen hält, die Angelegenheit auf den Boden der Sachlichkeit zurückzubringen. Das beweist die aktuellste Pressemitteilung in dieser Sache wieder ganz klar. Bär und Schiebel versuchen eine Täter-Opfer-Umkehr zu erreichen. Bei einigen Südtirolern hat das schon funktioniert. Hoffentlich nicht bei der Gerichtsbarkeit.
Antwort auf Herr Kripp, ein Konsument hat von Manfred Klotz
Der Richter hat es so wie
Der Richter hat es so wie Schiebel gesehen.
Antwort auf Der Richter hat es so wie von Sigmund Kripp
Herr Kripp, das Glück
Herr Kripp, das Glück Schiebels war es, dass sich die Nebenkläger zurückgezogen haben. Ich warte auf die Urteilsbegründung, kann mir aber vorstellen, dass der Freispruch darauf begründet ist, dass seine Aussage, die Bauern würden den Tod von Menschen fahrlässig in Kauf nehmen (ob das keine Diffamierung ist, kann jeder für sich selbst entscheiden), nicht an klar identifizierbare Personen gegangen ist. Es ist also nicht so, dass es grundsätzlich keine Diffamierung ist. Abgesehen davon, sind wir in der ersten Instanz. Mal sehen, ob die Staatsanwaltschaft Berufung einlegt.
Antwort auf Solange Abdrift von von Sigmund Kripp
Wohlgemerkt auch die Abdrift
Wohlgemerkt auch die Abdrift ihres Betriebes.
Es scheint zwei Fronten zu
Es scheint zwei Fronten zu geben, eine die den Prozess gewinnen möchte und die andere die den Prozess verlieren möchte. Ich glaube an ein schmutziges Spielchen.
Herr Gasser das Beste wäre
Herr Gasser das Beste wäre wenn sie nach Brüssel gingen und sich als Lobbyist für Pestizide einsetzen und Werbung für das Giftige Südtirol machen
Antwort auf Herr Gasser das Beste wäre von Christoph Gats…
Hallo Christoph,
Hallo Christoph,
ich zitiere aus meinem Kommentar weiter oben:
"Ich bin für das Verbot, Konsumartikel, welche mit Pflanzenschutzmitteln behandelt und mit Schweröl transportiert sind, in den Verkauf zu bringen.
Das wird eine Revolution".
Ich meine, was ich sage.