Lernen von Bhutan
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sehr wichtiger beitrag
bravo thomas. ich beschäftige mich auch gerade intensiv mit kennzahlen. die bip-fokusierung ist in der tat extrem unzureichend, da nicht einmal elementarste zusatzinformationen wie die bandbreite der einkommen darin erfasst sind.
neben den alternativen kennzahlen wie das bruttonationalglück oder lebensqualitätsmessungen bringt uns auch die darstellung von zusammenhängen weiter. d.h. wenn wir verschiedene kennzahlen verknüpfen um kausaltiäten und trends zu erkennen.
kennst du zum beispiel www.gapminder.org? super sache!
Ja, da kommt sie wieder die
Ja, da kommt sie wieder die gute (vergessene) Frage: Wie schaut ein gutes Leben aus?
Neue Maße...
Interessanter und guter Artikel; stimme dem Autor restlos zu. Das Problem allerdings wird sein für den eigenen (westlichen) Kulturkreis einen entsprechenden Fragenkatalog zusammenzustellen. Selbst innerhalb Europas sind viele Geschmäcker nationenspezifisch. Es wird bereits eine Herausforderung sein für Südtirol einen solchen Fragenkatalog zusammenzustellen. Bin aber zuversichtlich zumal quer durch die Bevölkerung des Landes langsam ein Konsens zu entstehen scheint wie man sich die ‚bessere Zukunft‘ vorstellen könnte. ‚Glück‘ zu messen ist eine Herausforderung; Jeder von uns hat andere Vorstellungen davon. Denke eine westliche Gesellschaft wie die Südtirols ist sicherlich schwieriger messbar als eine ziemlich einheitliche(und ärmere) wie die Bhutans. Mal sehen ob das ein Thema wird und ob sich einer der zwei papabili Landeshauptmannkandidaten dafür interessiert; das sollten sie.
Ooops!
Entschuldigung, hab' etwas falsches gemacht. Sorry, ich wollte Kennedy’s „PIL speech“ linken:
http://www.youtube.com/watch?v=iLw-WLlM9aw
Le Monde Diplomatique
Diese hervorragende Zeitung hat sich in einer der letzten Ausgaben ebenfalls mit dem Thema befasst (wir sind also in sehr guter Gesellschaft). In italienischer Sprache wird „Le Monde Diplo“ übrigens von „il manifesto“ herausgebracht, wobei Letztere eine Tageszeitung ist, die man gar nicht genug beachten kann. Seit über 20 Jahren hole ich mir dort all jene Informationen, die einem gerne vorenthalten werden... kommt wohl daher, dass sie bis heute (unfassbar!) unabhängig ist. So wie salto.bz....
Antwort auf Le Monde Diplomatique von Frank Blumtritt
Die Lebensqualität in einem
Die Lebensqualität in einem Land basiert, meine ich, unabhängig von tiefanalytischen Umfragen, auf ein paar simplen „Naturgesetzen“: der Würde, Freiheit und Gleichberechtigung (um nicht zu sagen demokratische Gleichheit) der Menschen. Jetzt muss man sich eigentlich wiederum nur fragen, ob diese in einer voll reglementierten, alles kontrollierenden Gesellschaft mit einem großen arm-reich Gefälle und der Tatsache, dass der Reichtum in den Händen von immer weniger Menschen konzentriert ist, gewährleistet ist. Dort wo es vielen schlecht geht, kann es auch den anderen nicht gut gehen!
Antwort auf Le Monde Diplomatique von Frank Blumtritt
Wer Lust hat, kann einen
Wer Lust hat, kann einen Blick in das Büchlein des Philosphen Robert Pfaller werfen „Wofür es sich zu leben lohnt“: er erklärt, aus welchen Gründen diese Frage derzeit nicht gestellt wird.
Medianeinkommen
in einem sehr, sehr interessanten Artikel im März Heft von Brand eins schlägt Werner Vontobel das Medianeinkommen vor (http://www.brandeins.de/aktuelle-ausgabe.html), da das normale BIP u.a. nicht den Geldabfluss ins Ausland bzw. die zunehmende Schere zwischen arm und reich abbildet. Die Politik hat aber noch keinen wirklich akzeptablen Weg gefunden mit gleichbleibenden bzw. schrumpfenden Budgets gute Politik zu machen. (Südtirol ist erst in den letzten Monaten davon betroffen, scheint aber ziemlich unvorbereitet darauf zu reagieren). Auf europäischer Ebene versucht das Projekt „Welfare, Wealth, Work for Europe“ (http://www.foreurope.eu/) wissenschaftlich fundierte Wege zu finden.
Visionen der Neuen Zeit
Das ist die Lösung für unserer zukünftigen Gesellschaft, auch wenn das noch nicht in allen Köpfen angekommen ist.