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Ich glaube nicht an Absicht und Kalkül. Soll jetzt keine Entschuldigung sein, aber genau so tickt die heutige Medienmaschinerie. Da fragt man kurz und ohne viel Aufwand fünf Leute auf der Straße und auf einmal ist das die Meinung von Hunderttausenden. Ist heutzutage leider gang und gäbe.
Eine Befragung von fünf zufällig vor Mikrofon und Kamera gekommenen Personen ist keine Umfrage, sondern ein Meinungsbild. In diesem Fall steckt vermutlich auch gar keine Absicht dahinter. Ein Journalist bekommt den Auftrag, fünf Meinungen einzuholen, und ist zufrieden, wenn er das in möglichst kurzer Zeit erledigen kann. Bei den wirklich wichtigen Angelegenheiten muss sich RAI Südtirol nicht an Wünsche von Südtiroler Politikern, sondern an die knallharten Vorgaben aus Rom halten, und das obwohl RAI Südtirol vom Land Südtirol mehr Geld erhält als von den Fernsehgebühren.
Vielleicht schieße ich mit meinem Kommentar hier ein wenig übers Ziel hinaus, aber es ist in den deutschen Leitmedien (Spiegel, Zeit, Faz, Süddeutsche, usw.) schon länger üblich, dass sie es für ihre Aufgabe halten, die Leser zu erziehen was gut und was böse ist - besonders seit der Flüchtlingskrise.
Dass z.B. Migranten willkommen zu heißen seien (auch Wirtschaftsflüchtlinge), dass Europa ohne die EU nicht denkbar sei und eine Frauenquote zwingend fortschrittlich - das sind alles keine mehrheitsfähigen Meinungen.
Die Leute die diese Meinungen vertreten gehören Minderheiten an, doch diese Minderheiten sind laut, penetrant und haben Zeit (i.d.R. Lehrer, Studenten, öffentliche Angestellte, usw. - auch in diesem Forum gibt es davon einige Paradebeispiele).
Zusätzlich sind diese Medien bemüht, all jene die og. Meinungen nicht teilen als AFD-wählende Proleten darzustellen (bzw. Meldungen die nicht ins Weltbild passen finden einfach nicht statt), doch tatsächlich gibt es auch im bürgerlichen und intellektuellem Milieu viele Leute die genau so denken und keine Lust haben sich von diesen Medien erziehen zu lassen - und sich daher in großer Zahl von ihnen abwenden.
Jeder, von einer Kanzel zu anderen Menschen sprechend, betreibt auch Meinungsmache. Ungewollt, gewollt oder aus Nachlässigkeit.
Nun ist man dies von Kirche und Politik gewohnt, auch von Zeitungen und elektronischen Medien welche -von Parteien oder Interessensgruppen geführt werden -oder führen.
Bei Rai Südtirol möchten man völlige Unabhängigkeit und Professionalität einfordern muss aber gleichzeitig trotz der hohen Rundfunkgebühren (Steuern) wissen, das zusätzlich wie bei privaten Medien, auch Landesbeiträge deren Budget erhöhen.
Wer spuck in Südtirol schon gerne in den Teller aus dem gegessen wird?
Die Einflussnahme von Rom ist bei RAI Südtirol wesentlich stärker als die von Bozen, ganz besonders bei der Personalaufnahme, wo ohne Genehmigung von Rom nichts geht. Die Folgen hört und sieht man dann ja.
Hallo Hinteregger, ich bin Ihnen noch eine Antwort schuldig. Sie mixen Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Sie unterstellen mir, Einfluss auf die Berichterstattung der Redaktion genommen zu haben, zugunsten des Grünen Passes. Weil, so Ihre Unterstellung, ich als kurzfristiger Svp-Kandidat Druck ausgeübt haben könnte. Also, ich bin 2017 als Chefredakteur zurückgetreten und in eine andere Abteilung gewechselt, ohne Führungsfunktion. Die Gemeindewahlen fanden 2020 statt, nicht im Frühjahr 2021. Außerdem habe ich nicht kandidiert. Märchenerzählen geht anders, Herr Hinteregger, mein sehr später Nachtrag
Ich glaube nicht an Absicht
Ich glaube nicht an Absicht und Kalkül. Soll jetzt keine Entschuldigung sein, aber genau so tickt die heutige Medienmaschinerie. Da fragt man kurz und ohne viel Aufwand fünf Leute auf der Straße und auf einmal ist das die Meinung von Hunderttausenden. Ist heutzutage leider gang und gäbe.
Eine Befragung von fünf
Eine Befragung von fünf zufällig vor Mikrofon und Kamera gekommenen Personen ist keine Umfrage, sondern ein Meinungsbild. In diesem Fall steckt vermutlich auch gar keine Absicht dahinter. Ein Journalist bekommt den Auftrag, fünf Meinungen einzuholen, und ist zufrieden, wenn er das in möglichst kurzer Zeit erledigen kann. Bei den wirklich wichtigen Angelegenheiten muss sich RAI Südtirol nicht an Wünsche von Südtiroler Politikern, sondern an die knallharten Vorgaben aus Rom halten, und das obwohl RAI Südtirol vom Land Südtirol mehr Geld erhält als von den Fernsehgebühren.
Vielleicht schieße ich mit
Vielleicht schieße ich mit meinem Kommentar hier ein wenig übers Ziel hinaus, aber es ist in den deutschen Leitmedien (Spiegel, Zeit, Faz, Süddeutsche, usw.) schon länger üblich, dass sie es für ihre Aufgabe halten, die Leser zu erziehen was gut und was böse ist - besonders seit der Flüchtlingskrise.
Dass z.B. Migranten willkommen zu heißen seien (auch Wirtschaftsflüchtlinge), dass Europa ohne die EU nicht denkbar sei und eine Frauenquote zwingend fortschrittlich - das sind alles keine mehrheitsfähigen Meinungen.
Die Leute die diese Meinungen vertreten gehören Minderheiten an, doch diese Minderheiten sind laut, penetrant und haben Zeit (i.d.R. Lehrer, Studenten, öffentliche Angestellte, usw. - auch in diesem Forum gibt es davon einige Paradebeispiele).
Zusätzlich sind diese Medien bemüht, all jene die og. Meinungen nicht teilen als AFD-wählende Proleten darzustellen (bzw. Meldungen die nicht ins Weltbild passen finden einfach nicht statt), doch tatsächlich gibt es auch im bürgerlichen und intellektuellem Milieu viele Leute die genau so denken und keine Lust haben sich von diesen Medien erziehen zu lassen - und sich daher in großer Zahl von ihnen abwenden.
Jeder, von einer Kanzel zu
Jeder, von einer Kanzel zu anderen Menschen sprechend, betreibt auch Meinungsmache. Ungewollt, gewollt oder aus Nachlässigkeit.
Nun ist man dies von Kirche und Politik gewohnt, auch von Zeitungen und elektronischen Medien welche -von Parteien oder Interessensgruppen geführt werden -oder führen.
Bei Rai Südtirol möchten man völlige Unabhängigkeit und Professionalität einfordern muss aber gleichzeitig trotz der hohen Rundfunkgebühren (Steuern) wissen, das zusätzlich wie bei privaten Medien, auch Landesbeiträge deren Budget erhöhen.
Wer spuck in Südtirol schon gerne in den Teller aus dem gegessen wird?
Antwort auf Jeder, von einer Kanzel zu von rotaderga
Die Einflussnahme von Rom ist
Die Einflussnahme von Rom ist bei RAI Südtirol wesentlich stärker als die von Bozen, ganz besonders bei der Personalaufnahme, wo ohne Genehmigung von Rom nichts geht. Die Folgen hört und sieht man dann ja.
Antwort auf Die Einflussnahme von Rom ist von Hartmuth Staffler
Südtiroler haben Freunde in
Südtiroler haben Freunde in Rom. Südtiroler Freunde in Rom haben Freunde in Südtirol, nur mich mag niemand oder doch?
Hallo Hinteregger, ich bin
Hallo Hinteregger, ich bin Ihnen noch eine Antwort schuldig. Sie mixen Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Sie unterstellen mir, Einfluss auf die Berichterstattung der Redaktion genommen zu haben, zugunsten des Grünen Passes. Weil, so Ihre Unterstellung, ich als kurzfristiger Svp-Kandidat Druck ausgeübt haben könnte. Also, ich bin 2017 als Chefredakteur zurückgetreten und in eine andere Abteilung gewechselt, ohne Führungsfunktion. Die Gemeindewahlen fanden 2020 statt, nicht im Frühjahr 2021. Außerdem habe ich nicht kandidiert. Märchenerzählen geht anders, Herr Hinteregger, mein sehr später Nachtrag