Energie
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Und was ist unterm Strich
Und was ist unterm Strich dabei raus gekommen?
Vielleicht kommt bei den
Vielleicht kommt bei den Südtiroler Familien und den Kunden auch mal was an.
Zusammenfassung: die
Zusammenfassung: die Etschwerke AG hat vor 14 Jahren rund 3 Millionen Euro in Bulgarien investiert. Es handelte sich um eine von den Staaten Bulgarien und Italien politisch gesegneten Iniziative, gerade in der Zeit, in der Bulgarien in der EU angenommen wurde: das heißt, damals waren die Lebenshaltungskosten in Bulgarien wesentlich geringer als bei uns, sie sind aber dann stark gewachsen. Anders gesagt: man konnte in jener Zeit weniger investieren und mehr verdienen. Man muss auch erinnern, dass der Verkauf von einheimischen Know-how in einem anderen Land ein typisches Geschäft der westeuropäischen Unternehmen war und ist - wenn sie Know-how besitzen, wie bei der Etschwerke AG der Fall war -. Hierzulande entstanden dann die bekannten, am meisten von nicht informierten Personen verursachten Polemiken: die Etschwerke und dann Alperia haben auch deshalb in diesem Geschäft nicht geglaubt und keine menschlichen Ressourcen investiert - legitime Entscheidung -, und man ist dazu gekommen, dass das Geschäft verkauft wurde. Geht in Ordnung: ein Unternehmen investiert in Projekte, die dann Einnahmen bringen, und entscheidet, entweder jedes Jahr etwas zu verdienen oder alles auf einmal zu verkaufen.
Wenn die von Christoph Franceschini zitierten Zahlen korrekt sind, ist es jedenfalls offensichtlich, dass die Einnahmen wesentlich höher als die Ausgaben gewesen sind. Und zwar, dass die Investition sich gelohnt hat und die Südtiroler davon profitiert haben, weil Ihre Stromunternehmen Etschwerke AG und dann Alperia damit schwarze Zahlen gemacht haben, die dann hierzulande wirtschaftlich aufgewertet wurden. Es beweist sich somit, dass die damalige Entscheidung der Etschwerke AG - von den damaligen Managern und von den Vertretern der zwei Besitzergemeinden BZ (meine Wenigkeit) und ME - trotz der späteren Polemiken korrekt war. Ich bin froh, auch auf dieser Weise etwas Gutes für die Südtiroler getan zu haben.