Finanzen
Die neue Regierung zieht gegen zwei Landesgesetze vor den Verfassungsgerichtshof. Was wird aus dem neuen Hilfspaket von 500 Millionen Euro?

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Profil für Benutzer Markus Lobis
Markus Lobis Di., 23.02.2021 - 15:16

Draghi ist nicht gegen Südtirol! Die hysterische Aussage aus der Schlagzeile zu diesem Artikel sind wir eigentlich von anderer Seite gewohnt. Es geht hier um einen Einspruch der obersten Verwaltungsbehörde gegen die Maßnahme einer Provinzregierung, die offenkundig nicht die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt.

Di., 23.02.2021 - 15:16 Permalink
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Manfred Klotz Mi., 24.02.2021 - 07:18

Antwort auf von Harald Knoflach

@Harald Knoflach - Welche Aussage von Markus Lobis lässt dich zum Fazit kommen, er würde sich dafür stark machen oder sich das erhoffen?
Der Titel zum Artikel ist, im Vergleich zur Realität, tatsächlich überzogen. So etwas findet man normalerweise bei den italienischen Revolverblättern.

Mi., 24.02.2021 - 07:18 Permalink
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G. P. Mi., 24.02.2021 - 09:54

Antwort auf von Johann Georg B…

„Steuerreform eines der wichtigsten Themen welche er angehen muss.“
Eine „richtige“ Steuerreform, d. h. eine starke Vereinfachung, denn wirklich Durchblicken tut im Steuerdschungel niemand mehr (eine Frage, drei Steuerberater, drei verschiedene Antworten), tut mehr als not. Diese wird aber auch ein Herr Draghi nicht schaffen. Es wird bei Ankündigungen bleiben, so wie in den letzten zehn Jahren. Alles nur blablabla ...

Mi., 24.02.2021 - 09:54 Permalink
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pérvasion Di., 23.02.2021 - 16:29

Antwort auf von Markus Lobis

Da steht nicht, dass Draghi gegen Südtirol *ist*. Aber Draghi geht gegen Südtirol vor. Und natürlich ist das ein feindseliger Akt, denn es besteht vor bzw. statt einer Anfechtung grundsätzlich immer die Möglichkeit einer politischen Verhandlung.

In einem weniger zentralistischen Staat wäre eine solche aggressive Vorgehensweise kaum vorstellbar.

Di., 23.02.2021 - 16:29 Permalink
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Hartmuth Staffler Mi., 24.02.2021 - 13:48

Antwort auf von rotaderga

Das ist eine sehr private und sehr verharmlosende Einstellung. Für mich ist rechts dort, wo Unrecht ist. Da gibt es nichts herumzudeuteln. Aber es gibt Leute, siehe Markus Lobis, die rechts und links immer wieder verwechseln. Er will Opfer zu Tätern und damit rechte Täter zu Opfern machen. Das deutet auf ziemliche Konfusion im Kopf hin.

Mi., 24.02.2021 - 13:48 Permalink
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Hartmuth Staffler Mi., 24.02.2021 - 21:29

Antwort auf von Ludwig Thoma

Was soll dieser Unsinn mit den rechten Burschenschaftern? Welche Ausnahme soll es für die geben und von wem? Ich mache keinen Unterschied zwischen rechten und linken Menschen, die gegen die Demokratie sind und Gewalt befürworten. Markus Lobis teilt die Menschen hingegen sehr wohl in gute Linke und schlechte Rechte ein, wobei er allerdings oft rechts und links durcheinanderbringt. Das passiert mir nicht, da ich alle Menschen nach den gleichen Kriterien beurteile.

Mi., 24.02.2021 - 21:29 Permalink
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Profil für Benutzer Markus Lobis
Markus Lobis Mi., 24.02.2021 - 00:04

Finde die Deutungen absurd, die hier in meinen Kommentar gelegt werden. Ich habe lediglich die verwaltungsrechtlichen Aspekte des Vorgangs unterstrichen, die im Übrigen auch im Artikel klar dargelegt werden. Es gehört zur Verwaltungspraxis, dass die Verwaltungsakte der untergeordneten Körperschaften auf ihre Rechtsmäßigkeit geprüft werden. Wenn sie die Voraussetzungen nicht erfüllen, müssen sie entsprechend behandelt werden.

Finde diesen ständigen vorauseilenden Opfermythos, der in unserem Land gepflegt wird, nervig und habe mich deshalb über die Schlagzeile gewundert.

Meine Haltung zu Draghi ist nebenbei sehr klar: Man hat den Bock zum Gärtner gemacht.

Mi., 24.02.2021 - 00:04 Permalink
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Profil für Benutzer pérvasion
pérvasion Mi., 24.02.2021 - 12:32

Antwort auf von Markus Lobis

Dass es im Fall der Rechtsnormen Hierarchien gibt, ist mir bekannt. Hier aber ging es um die Hierarchie zwischen Staat und Land (vgl. Kommentar von Herrn Pafeiler).

Es ist vorgesehen, dass die Regierung eine Norm anfechten *kann* oder auch nicht. Eine Anfechtung ist daher eine *politische* Entscheidung.

Mi., 24.02.2021 - 12:32 Permalink
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Profil für Benutzer ceteris paribus
ceteris paribus Mi., 24.02.2021 - 15:48

Antwort auf von Markus Lobis

Niemandem fiele ein Zacken aus der Krone, wenn von einer nachweislich falsifizierten These mal Abstand genommen würde. Das wär eigentlich banal, menschlich und spräche für die intellektuelle Redlichkeit.

Stattdessen wird am eigenen Standpunkt festgehalten und weiter munter in die Sackgasse reinargumentiert.

Fühle sich angesprochen wer will.

Mi., 24.02.2021 - 15:48 Permalink

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