In Bozen sieht man immer wieder Busse mit der Aufschrift „wasserstoffbetrieben“. Aber kaum jemand macht sich dabei Gedanken darüber, wie dieser Treibstoff entsteht.
An dieser Stelle zeigen wir Inhalte unserer Community an, die den Artikel ergänzen. Stimme zu, um die Kommentare zu lesen - oder auch selbst zu kommentieren. Du kannst Deine Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.
Ergänzend zu den Wasserstoff-Fahrzeugen sei angemerkt:
Auch ein Wasserstoff-Fahrzeug benötigt einen (in den Augen vieler umweltschädlichen) Akku als Pufferbatterie für den Elektro-Motor. Somit ist ein Wasserstoff-Fahrzeug auch ein (technisch wesentlich komplexeres - ergo teureres) Elektro-Fahrzeug - mit dem Unterschied, dass der Strom durch das „Verbrennen“ des Wasserstoffs entsteht.
Der Gesamt-Wirkungsgrad (Strom für die Erzeugung des Wasserstoffs - Verbrennen des Wasserstoffs für die Erzeugung von Strom) ist leider unbefriedigend.
Und die Diskussionen über „brennende Fahrzeuge“ dürfte bei 6 kg hochexplosiven Wasserstoffs in einem Fahrzeug lustig werden ;-)
Ich habe mich mehrmals über die H2-Projekte in Südtirol geäußert, letztlich über die hohen Kosten, weiter über das Projekt H2 2030 (wo Unklarheit über Kosten und dessen tatsächlichen Realisierung im Rahmen des Öpnv herrscht).
Zitat: „Es bleibt die Hoffnung, dass in Südtirol die politischen Verantwortungsträger dort weitermachen, wo sie angefangen haben und das Projekt Wasserstoff weiterführen. (...)“ Na ja, man könnte und sollte über den Anfang mal diskutieren, weil z.B. die Prognosen der letzten Jahre über die E-Mobilität aus Bozen Süd teilweise danebengeraten sind. Ganz zu schweigen von der Verbreitung der H2-Mobilität... darüber habe ich mich kürzlich befasst. Ergebnis: leider kein Kommentar mit der üblichen Funkstille.
Zitat: „In den Städten müssen zusätzlich neue Mobilitätskonzepte erstellt werden, um sie vom Verkehr zu entlasten.“ Ach ja? Mit Projekten die immer mehr Verkehr anziehen werden oder z.B. mit dem Parkplatz am Siegesplatz mit der fast Verdoppelung der Parkplätze mit der Begründung der Nähe zum Ötzi-Museum und des zukünftigen Bibliothekenzentrum? Super, da soll man bequem bis fast ins Stadtzentrum mit dem Privat-Kfz fahren und dann in der neuen Tiefgarage parken... das sind - leider - alle verkehrsanziehende Projekte.
Seit über zehn Jahren habe ich um eine öffentliche Debatte über diese Themen gefragt, nichts ist aber passiert. Hat man irgendwie Angst sich über diese Themen zu konfrontieren? Scheinbar ist es so. Und mit dem H2-Gelderegen aus Brüssel wird man wahrscheinlich wenig Lust haben, sich mit Fragen auseinanderzusetzen.
Mal sehen, ob Cgil-Agb eine Debatte über diese Themen fördern kann. Es gäbe in der Tat viel zu erörtern.
„ da bei diesen die umweltschädliche Herstellung der Batterien....“ - diese Herstellung ist nicht viel umweltschädlicher als sonstige Industrieproduktion oder bspw. Verbrennungsmotoren.
„...und das Entsorgungsproblem noch nicht gelöst werden konnte.“ - stimmt doch nicht.
„Auch hat ein wasserstoffbetriebenes Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 800 km und ist in 2 Minuten betankt.“ - das sind frei erfundene Hausnummern. Mit Mühe schaffen neueste Wasserstoffautos vielleicht 600 km und damit nicht viel mehr als ein E-Auto. Zudem dauert das Tanken nicht 2, sondern mit der aktuellen Infrastruktur bis zu 15 min und mehr.
Ergänzend zu den Wasserstoff
Ergänzend zu den Wasserstoff-Fahrzeugen sei angemerkt:
Auch ein Wasserstoff-Fahrzeug benötigt einen (in den Augen vieler umweltschädlichen) Akku als Pufferbatterie für den Elektro-Motor. Somit ist ein Wasserstoff-Fahrzeug auch ein (technisch wesentlich komplexeres - ergo teureres) Elektro-Fahrzeug - mit dem Unterschied, dass der Strom durch das „Verbrennen“ des Wasserstoffs entsteht.
Der Gesamt-Wirkungsgrad (Strom für die Erzeugung des Wasserstoffs - Verbrennen des Wasserstoffs für die Erzeugung von Strom) ist leider unbefriedigend.
Und die Diskussionen über „brennende Fahrzeuge“ dürfte bei 6 kg hochexplosiven Wasserstoffs in einem Fahrzeug lustig werden ;-)
Ich habe mich mehrmals über
Ich habe mich mehrmals über die H2-Projekte in Südtirol geäußert, letztlich über die hohen Kosten, weiter über das Projekt H2 2030 (wo Unklarheit über Kosten und dessen tatsächlichen Realisierung im Rahmen des Öpnv herrscht).
Zitat: „Es bleibt die Hoffnung, dass in Südtirol die politischen Verantwortungsträger dort weitermachen, wo sie angefangen haben und das Projekt Wasserstoff weiterführen. (...)“ Na ja, man könnte und sollte über den Anfang mal diskutieren, weil z.B. die Prognosen der letzten Jahre über die E-Mobilität aus Bozen Süd teilweise danebengeraten sind. Ganz zu schweigen von der Verbreitung der H2-Mobilität... darüber habe ich mich kürzlich befasst. Ergebnis: leider kein Kommentar mit der üblichen Funkstille.
Zitat: „In den Städten müssen zusätzlich neue Mobilitätskonzepte erstellt werden, um sie vom Verkehr zu entlasten.“ Ach ja? Mit Projekten die immer mehr Verkehr anziehen werden oder z.B. mit dem Parkplatz am Siegesplatz mit der fast Verdoppelung der Parkplätze mit der Begründung der Nähe zum Ötzi-Museum und des zukünftigen Bibliothekenzentrum? Super, da soll man bequem bis fast ins Stadtzentrum mit dem Privat-Kfz fahren und dann in der neuen Tiefgarage parken... das sind - leider - alle verkehrsanziehende Projekte.
Seit über zehn Jahren habe ich um eine öffentliche Debatte über diese Themen gefragt, nichts ist aber passiert. Hat man irgendwie Angst sich über diese Themen zu konfrontieren? Scheinbar ist es so. Und mit dem H2-Gelderegen aus Brüssel wird man wahrscheinlich wenig Lust haben, sich mit Fragen auseinanderzusetzen.
Mal sehen, ob Cgil-Agb eine Debatte über diese Themen fördern kann. Es gäbe in der Tat viel zu erörtern.
" da bei diesen die
„ da bei diesen die umweltschädliche Herstellung der Batterien....“ - diese Herstellung ist nicht viel umweltschädlicher als sonstige Industrieproduktion oder bspw. Verbrennungsmotoren.
„...und das Entsorgungsproblem noch nicht gelöst werden konnte.“ - stimmt doch nicht.
„Auch hat ein wasserstoffbetriebenes Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 800 km und ist in 2 Minuten betankt.“ - das sind frei erfundene Hausnummern. Mit Mühe schaffen neueste Wasserstoffautos vielleicht 600 km und damit nicht viel mehr als ein E-Auto. Zudem dauert das Tanken nicht 2, sondern mit der aktuellen Infrastruktur bis zu 15 min und mehr.