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Mit Verlaub: es brennt nicht unter den Fingern (das wäre ja die Hand!) sondern unter den Fingernägeln. Das macht das ganze noch schmerzvoller und erst dann gewinnt der Spruch seinen Sinn.
Sehr interessant und gut formuliert. Ja.
In dieser Hinsicht möchte ich noch hinzufügen, dass kollektive Veranstaltungen und Narrationen, wie der Südtiroler Massentest durchaus eine gesellschaftliche Medizin sein könnte.
Kompliment für den klaren Beitrag. Es ist für uns schwer, widersprechende Situationen unvoreingenommen zu betrachten, bzw. sie auch auszuhalten. Individuum und Kollektiv stehen sich, wie schon öfters in der Geschichte der Menschheit gegen-über. Nur über die Entfaltung des Individuums kann das Kollektiv sich weiterentwickeln. Das Kollektiv wiederum schützt die Gemeinschaft. Beide gehören zusammen und sind aufeinander angewiesen. Will sich die Menschheit gesund entwickeln kommen wir nicht drum herum, uns selbst durch die Mäander der Gegensätze eine für alle sinnvolle Haltung zu suchen, ohne sich eine Meinung und/oder Handlung aufzwingen zu lassen. Ohne den freien Willen kann schwerlich ein liebevolles Miteinander entstehen....
Genau, sie sprechen mir aus dem Herzen und ich bin ihnen dankbar für ihre Überlegungen. Es ist genau dies: unser Umgang mit Gesundheit bzw. Krankheit. Uns ist die Kontrolle entglitten und die Wahrheit ist, dass die Kontrolle eine Illusion ist. Ich pendle schon seit Tagen zwischen Mitgefühl (die Bilder zeigen uns Herren, die eher durch den Wind zu sein scheinen, leicht hysterisch und gebeutelt) und dem Wunsch, sie a bissl zu schütteln (aufwachen Buabm, so geht’s nicht). Tja, die Eindeutigkeit, die einfachen Lösungen, schwarz und weiß, das ist Vergangenheit. Statt die Komplexität anzunehmen, die Widersprüche und letztendlich auch die Freiheit des Menschen, wird Blut und Boden Sprache verwendet, gezwungen und moralisiert ... schwarze Pädagogik aus dem Lehrbuch. Statt die ursprünglichen Fragen zur Diskussion zu stellen: unseren Umgang mit der Natur, den Tierfabriken, das Leid das die Nord-Südschere auf der Welt verursacht und und und ... treten Politiker und Virologen vor und versprechen Lösungen, wenn wir nur brav sind und folgen. Mir stellt’s die Gänsehaut auf ...
Mich betrübt schon seit Langem auf welche Weise Diskurse geführt werden. Jetzt in dieser Krise, kommt dies noch einmal deutlicher zum Vorschein. Ich finde, jeder Mensch kann und soll für eine funktionierende Demokratie ein Recht haben in den Diskurs einzusteigen auch wenn er kein „Experte“ ist. Damit soll aber nicht gemeint sein, pseudowissenschaftlich vorzugehen und ständig irgendwelche Studien zu zitieren. Dann geht es nur um Rechthaberei. Wir sollten wieder politisch werden und jenseits von Gewissheiten argumentieren. Wo wollen wir hin als Gesellschaft?
Mein Anliegen war mit diesem Beitrag, den Diskurs auf eine andere Ebene zu heben um dieses Thema wieder diskursfähig zu machen.
Mit Verlaub: es brennt nicht
Mit Verlaub: es brennt nicht unter den Fingern (das wäre ja die Hand!) sondern unter den Fingernägeln. Das macht das ganze noch schmerzvoller und erst dann gewinnt der Spruch seinen Sinn.
Antwort auf Mit Verlaub: es brennt nicht von Franz Kripp
Wenn man auf heißen Kohlen
Wenn man auf heißen Kohlen sitzt, dann brennt es nicht nur unter den Fingern, sondern unter dem A...
Antwort auf Mit Verlaub: es brennt nicht von Franz Kripp
Ebenso falsch : Es brennt
Ebenso falsch : Es brennt etwas „auf den Nägeln“, muß es heißen. Später auch in „unter den Nägeln“ abgewandelt. - https://de.wikipedia.org/wiki/Auf_den_Nägeln_brennen.
Antwort auf Mit Verlaub: es brennt nicht von Franz Kripp
Ja da muss ich Ihnen recht
Ja da muss ich Ihnen recht geben. „Es brennt einem unter den Nägeln“!!
Sehr interessant und gut
Sehr interessant und gut formuliert. Ja.
In dieser Hinsicht möchte ich noch hinzufügen, dass kollektive Veranstaltungen und Narrationen, wie der Südtiroler Massentest durchaus eine gesellschaftliche Medizin sein könnte.
Kompliment für den klaren
Kompliment für den klaren Beitrag. Es ist für uns schwer, widersprechende Situationen unvoreingenommen zu betrachten, bzw. sie auch auszuhalten. Individuum und Kollektiv stehen sich, wie schon öfters in der Geschichte der Menschheit gegen-über. Nur über die Entfaltung des Individuums kann das Kollektiv sich weiterentwickeln. Das Kollektiv wiederum schützt die Gemeinschaft. Beide gehören zusammen und sind aufeinander angewiesen. Will sich die Menschheit gesund entwickeln kommen wir nicht drum herum, uns selbst durch die Mäander der Gegensätze eine für alle sinnvolle Haltung zu suchen, ohne sich eine Meinung und/oder Handlung aufzwingen zu lassen. Ohne den freien Willen kann schwerlich ein liebevolles Miteinander entstehen....
Genau, sie sprechen mir aus
Genau, sie sprechen mir aus dem Herzen und ich bin ihnen dankbar für ihre Überlegungen. Es ist genau dies: unser Umgang mit Gesundheit bzw. Krankheit. Uns ist die Kontrolle entglitten und die Wahrheit ist, dass die Kontrolle eine Illusion ist. Ich pendle schon seit Tagen zwischen Mitgefühl (die Bilder zeigen uns Herren, die eher durch den Wind zu sein scheinen, leicht hysterisch und gebeutelt) und dem Wunsch, sie a bissl zu schütteln (aufwachen Buabm, so geht’s nicht). Tja, die Eindeutigkeit, die einfachen Lösungen, schwarz und weiß, das ist Vergangenheit. Statt die Komplexität anzunehmen, die Widersprüche und letztendlich auch die Freiheit des Menschen, wird Blut und Boden Sprache verwendet, gezwungen und moralisiert ... schwarze Pädagogik aus dem Lehrbuch. Statt die ursprünglichen Fragen zur Diskussion zu stellen: unseren Umgang mit der Natur, den Tierfabriken, das Leid das die Nord-Südschere auf der Welt verursacht und und und ... treten Politiker und Virologen vor und versprechen Lösungen, wenn wir nur brav sind und folgen. Mir stellt’s die Gänsehaut auf ...
Mich betrübt schon seit
Mich betrübt schon seit Langem auf welche Weise Diskurse geführt werden. Jetzt in dieser Krise, kommt dies noch einmal deutlicher zum Vorschein. Ich finde, jeder Mensch kann und soll für eine funktionierende Demokratie ein Recht haben in den Diskurs einzusteigen auch wenn er kein „Experte“ ist. Damit soll aber nicht gemeint sein, pseudowissenschaftlich vorzugehen und ständig irgendwelche Studien zu zitieren. Dann geht es nur um Rechthaberei. Wir sollten wieder politisch werden und jenseits von Gewissheiten argumentieren. Wo wollen wir hin als Gesellschaft?
Mein Anliegen war mit diesem Beitrag, den Diskurs auf eine andere Ebene zu heben um dieses Thema wieder diskursfähig zu machen.