Gastkommentar
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Se i contendenti in lite si
Se i contendenti in lite si comportassero da persone serie, dovrebbero avere la decenza, qualora questa sera non succeda un miracolo, di non rimettersi in gioco, far posto, in caso di nuove elezioni, a giovani leve „non consumate“ e aspettare eventualmente il prossimo turno elettorale fra cinque anni. Tutto il resto è fuffa.
gentile sig. Bauer, apprezzo
gentile sig. Bauer, apprezzo la pacatezza con la quale argomenta il suo punto di vista, che condivido, e che certo non si allinea nei toni di chi ha scritto l’articolo. La politica continua, non si interrompe mai. Se qualcuno ha perso le elezioni e vede la possibilità di reagire, se ha spazi e modi, reagisce. Questa è politica. Se si ha forza contrattuale la si fa pesare, non dobbiamo sorprendercene.
Dass es eine sehr ehemalige
Dass es eine sehr ehemalige PD-Stadträtin mit guter Pension nötig hat, hier gar auf einen alttestamentarischen Topos zurückzugreifen,
um politische Mitbewerber zu diskreditieren, ist wohl eher Selbstoffenbarung und Warnung an potentielle politische Partner, als sachliche politische Analyse.
Der Sachverhalt ist doch:
Wenn der BM Rösch keine Mehrheit zustande bekommt, gibt es letztlich eben Neuwahlen. So einfach ist Demokratie. Der Rest ist politisches Narrativ, Kampf um Deutungshoheit, Selbstvermarktung ...
Denn während andere Bürgermeister
schon längst zurückgetreten sind, weil sich eben keine Mehrheit ausging, um möglichst bald Neuwahlen zu ermöglichen, bleibt Rösch bis zuletzt in seiner Realitätsverweigerung und Haltung, er brauche andere nur Deadlines ... und Ultimaten vorzugeben. Selbst bei fast doppelt so vielen Stimmen des Misstrauens gegen ihn im Gemeindeparlament. Die Liste Rösch aber pokert weiter.
Denn ob BM Rösch und seine Liste überhaupt je einen ernsthaften Verhandlungswillen hatten, ist mehr als fraglich, zumal er sich von Anfang an nicht an die getroffene Vereinbarung mit dem Partner (mediales Schweigeabkommen zu Verhandlungssdetails) hielt und anstatt mit den anderen zu sprechen, medial Ultimaten, Deadlines ... vorgab. Neuwahlen waren da strategisch wohl schon eingepreist. Wozu hat es Politik- und Kommunikationsberater, Spindoktoren, Influencer, bereitwillige Helfer in den sozialen Medien? Da lässt sich das politische Narrativ des guten armen Opfers Rösch und der Grünen erfolgreich fortschreiben und medial noch besser verkaufen. Das eigene, massive Glaubwürdigkeitsproblem darf weiterhin außen vor bleiben: https://www.salto.bz/de/article/05102020/die-welt-ist-mehr-als-ein
Erst mal aber darf die Liste Rösch wohl aussetzten. Dem Gesetz sei Dank! Auch ein Rösch-Festival hat mal Pause.
Rösch hat in einem
Die SVP ist hier nicht am Zugzwang, sondern sie ist jene Liste, die von Paul Rösch überzeugt werden muss, und wenn Rösch der SVP nicht mal zwei Stadträte anbietet, dann kann er nicht ernsthaft interessiert sein, Kompromisse zu schmieden. Umgekehrt würden die Grünen nämlich auf keinen Fall auf einen Stadtrat verzichten, um zum Steigbügelhalter eines SVP Bürgermeisters zu werden.
Zur Vertretung: Die Grünen vertreten keineswegs die Interessen der deutschsprachigen Südtiroler, sondern sie biedern sich eher an italienische Zentralisten an als konsequent Südtirols Autonomie in Form und Substanz zu verteidigen. Vor einigen Jahren hat es noch geheißen, Südtirol habe schon genug Kompetenzen, man solle sich nicht mal um neue bemühen. Die Grünen sind unfreiwillig dabei, die Italianisierung Südtirols voranzutreiben, wenn deutschsprachige durch italophile Gemischtsprachige ersetzt werden, wie im Aostatal oder im Elsass.