INTERVIEW
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>Bereits vor der Krise haben
>Bereits vor der Krise haben sich Bewegungen zu „Slow Travel“ angedeutet. Die Pandemie hat zur Beschleunigung der Entschleunigung beigetragen. Die Menschen werden sich mehr Zeit nehmen um bewusst mit Natur, Kultur, Menschen vor Ort in Kontakt zu treten und Erfahrungen zu sammeln.<
Ob da die Südtiroler Bauwut nicht ein bischen kontraproduktiv sein könnte?
Die Aussagen dieses Zukunft
Die Aussagen dieses Zukunft-Profis erscheinen mal banal, zum x-ten bereits Gehörtes repetierend, mal schlichtweg falsch („Die Pandemie hat zur Beschleunigung der Entschleunigung beigetragen“ - wohl nur jener in den Gedanken einiger Idealisten, alle Passagier- und Nächtigungszahlen sowie Investitionen belegen das Gegenteil, nämlich jährlich neue Rekorde), mal haaresträubend (angesichts des größten Wirtschaftseinbruchs seit einem Jh. mit noch unabsehbaren Folgen von „etwas Verzicht“ zu sprechen, als ob jetzt das Hauptproblem unsere Bedürfnisbefriedigung wäre), mal von mangelndem Verständnis für dynamische Entwicklungen geprägt (die Anerkennung der derzeit wichtigen Berufsgruppen könnte in der ausnahmsweisen Beibehaltung ihres realen Gehaltsniveaus bei allgemein sinkenden Reallöhnen bestehen), mal spekulativ („Nach der Krise werden wir so überdigitalisiert sein, dass es diese ewige “Smartphone-Rumhängerei„ beim Treffen mit Freunden nicht mehr geben wird“ - wetten, 12 Monate nach Normalisierung ist alles wieder beim Alten?).
Antwort auf Die Aussagen dieses Zukunft von Martin Daniel
Denken Sie wirklich, dass es
Denken Sie wirklich, dass es 12 Monate dauert? Ich nicht.
Antwort auf Denken Sie wirklich, dass es von Manfred Gasser
nein, habe nur einen
nein, habe nur einen „Sicherheitsabstand“ gewählt, im Entwurf stand noch ‚6 Monate‘...
Antwort auf Die Aussagen dieses Zukunft von Martin Daniel
Stimme Herrn Daniel zu. Zumal
Stimme Herrn Daniel zu. Zumal hier ganze Volkswirtschaften heruntergefahren wurden, von einer „Beschleunigung der Entschleunigung“ zu sprechen erscheint mir angesichts der wirtschaftlichen Katastrophe doch etwas abwegig. Auch kann ich den „etwas Verzicht“ hier nicht erkennen, angesichts der Tatsache dass die Maßnahmen mit Grundrechtseinschränkungen einhergehen. Die Thesen des Zukunft-Profis erscheinen mir daher nicht schlüssig.
Antwort auf Stimme Herrn Daniel zu. Zumal von G. M.
Es ist aber schon begreifbar,
Es ist aber schon begreifbar, dass ohne „Herunterfahren“ die wirtschaftliche Katastrophe noch wesentlich größer ausgefallen wäre, und die „Grundrechtseinschränkugen“ (wie Sie die zeitweiligen Schutzmaßnahmen nennen) ebenso wesentlich massiver gewesen wären, bis in manchen Gegenden gar hin zu Hunger und Durst?
Antwort auf Es ist aber schon begreifbar, von Peter Gasser
Sicherlich! Dies wollte ich
Sicherlich! Dies wollte ich auch nicht in Abrede stellen.
Davide Brocchi, Dipl.
Davide Brocchi, Dipl.-Sozialwissenschaftler und Publizist, freiberuflich tätig, sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim hat sich ebenfalls mit dem Thema „ Corona als Chance“ beschäftigt, er meint „Dieses Mal sollten die Milliarden ins Gemeinwesen fließen, denn vor allem das macht unsere Gesellschaft krisenresistenter – und dient allen Menschen gleichermaßen“
Er hat uns freundlicherweise einen Text zur Verfügung gestellt, den wir als lab:bz_Stadtlabor Bozen hier gerne zur Diskussion anbieten möchten:
http://www.labbz.it/2020/04/17/ursachen-nicht-als-losung-verpacken/
Mich hat die Krise gelehrt
Mich hat die Krise gelehrt das die Zukunftsforscher nur Gegenwartsinterpreten sein können.
"Zukunftsforschung"......
„Zukunftsforschung“......
bitte hören wir mit diesem Schwachsinn auf.
Zukunft kann nicht „erforscht“ werden, die Vielzahl von möglichen Variablen machen dies schlicht unmöglich.
Wenn nicht einmal seriöse Wissenschaftler wie Virologen imstande waren die Entwicklung des Virus korrekt vorherzusehen, wie kann man sich dann anmaßen die Zukunft „erforschen“ zu können?
Die Zukunft mit dem Begriff „Forschung“ in Verbindung zu bringen ist schlichtweg lächerlich.
Dagegen sind sogar Wirtschaftswissenschaften, Psychologie usw. „seriöse“ Wissenschaften