Landtagswahlen 2013
Rifondazione Comunista kandidiert bei diesen Landtagswahlen zum ersten Mal wieder alleine seit 1998. Lieber wäre man mit anderen Parteien geschlossen angetreten, sagt David Augscheller im salto-Interview, doch reiten auch die Linken jeder sein eigenes Ross.

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Monika Mallojer-2251 Mi., 23.10.2013 - 18:14

Es ist leider so, dass die Linke scheinbar nicht wirklich was aus der Geschichte gelernt hat. Ich finde es sehr schade, dass man sich nicht wichtige Themen einigen kann, um als Opposition gestärkt zu werden.
Es gehen der linken und grünen Bewegung auf diese Weise wertvolle Stimmen verloren. Die Mehrheitspartei kann sich freuen.

Mi., 23.10.2013 - 18:14 Permalink
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gorgias Mi., 23.10.2013 - 21:45

Antwort auf von gorgias

Nur der Witz ist, dass der Kommunismus an sich schon eine Gesellschaftsform ohne Staat sein sollte. So ist im Grunde der libertäre Kommunismus nichts weiter als eine Tautologie und für mich ist sie - um es vornehmer zu Formulieren - die Kopfgeburt des Tages, weil sie so schön den Titel eines salto-Artikels ziert.

Mi., 23.10.2013 - 21:45 Permalink
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gorgias Mi., 23.10.2013 - 22:52

Antwort auf von gorgias

um es kurz zu halten: Die Gesellschaft macht eine historische Entwicklung durch bei der sie mehrere Stufen durchgeht. Die Theorie des historischen Materialismus ( http://de.wikipedia.org/wiki/Historischer_Materialismus ), dass eine Gesellschaft hauptsächlich durch ihre Produktionsweise geprägt ist. Also das die Psyche durch die Ökonomie geprägt wird oder wie Marx es sagte: Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Marx ging dabei von einer historischen Entwicklung aus bei der folgende Schritte durchlaufen werden:
Naturzustand -> Sklavenhaltergesellschaften -> Feudalismus -> Kapitalismus -> Sozialismus -> Kommunismus
In der Phase des Sozialismus sollen Produktionsfaktoren kollektiviert werden (was im Sovietkommunismus zu einer zentralen Planwirtschaft ausartete) und im Kommunismus soll dann endlich der Staat überwunden werden.
Leider blieben die Staaten die den Kommunismus haben wollten im Sozialismus stecken :-). China ist dann draufgekommen dass sie die Entwicklungsstufe des Kapitalismus übersprungen hatten und vom Feudalismus zum Sozialismus übertreten wollten und es desshalb nicht richtig funktionierte. Laut Marx schneidet der Kapitalismus auch nicht so schlecht, ab weil er eine notwendige Entwicklungsstufe ist.
Jetzt ist Marx nicht der einzige kommunistische Denker sondern es gab nach seinem Tod genug Marxisten die seine Theorien „weiterentwickelten“. (http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus) So gibt es den Leninismus, Trotzismus und Stalinismus. Der letztere floriert im Moment in Nordkorea. Die Gemeinwohlökonomie könnte man als eine Form von „Krypto-Anarcho-Kommunismus“ bezeichen :-) , schauen wir mal was daraus wird. ;-)

Um einen Einblick in die Ideengeschichte des Marxismus zu haben, könnte das Buch „Der Wiedergänger: Die vier Leben des Karl Marx“ interessant sein.

Mi., 23.10.2013 - 22:52 Permalink
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no name Do., 24.10.2013 - 09:54

Antwort auf von gorgias

Der Staat - verstanden als zentralistischer, repressiver Apparat - sollte „absterben“, so die Sicht der KommunistInnen. Marx etwa im K. Manifest:
"Die socialistischen und kommunistischen Schriften bestehen aber auch aus kritischen Elementen. ... Ihre positiven Sätze über die zukünftige Gesellschaft, z. B., Aufhebung des Gegensatzes von Stadt und Land, der Familie, des Privaterwerbs, der Lohnarbeit, die Verkündung der gesellschaftlichen Harmonie, die Verwandlung des Staats in eine bloße Verwaltung der Produktion."
Über den Weg dorthin schieden sich die Geister und spaltete sich 1872 die Erste Internationale, also die AnarchistInnen von den SozialdemokratInnen/KommunistInnen (diese wiederum trennten sich erst nach der Oktoberrevolution 1917). Während der Anarchismus die Errichtung einer egalitären Gesellschaft jenseits des Staates anstrebt, wollten die KommunistInnen die „Staatsmacht“ erobern um den Weg für den Kommunismus zu bereiten. Selbst Lenin strebte dies an, vgl. aus Staat und Revolution. Dass diese Versuche tragisch gescheitert sind, steht außer Frage. Gerade deshalb auch die Strömung der libertären KommunistInnen, welche die Organisation in einer zentralistischen Partei ect. ablehnen und vor allem mit dem Mai '68 in Verbindung gebracht werden können. Soviel meines Wissens nach zu diesem Thema...

Do., 24.10.2013 - 09:54 Permalink

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