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Danke für diesen Beitrag! Ich teile viele Hoffnungen des Verfassers, gehe aber derzeit davon aus, dass die Apologeten des „freien“ Marktes auch im Falle einer sehr verheerenden Krise alles daran setzen werden, die EntscheidungsträgerInnen das Heil in noch stärkeren Sozialkürzungen und noch viel enthemmteren Privatisierungen suchen zu lassen. Immerhin ist der wirtschaftswissenschaftliche Diskurs noch extrem neoliberal geprägt.
Die Experten, von denen die Wirtschaftspolitik seit Langem abhängt (eigenständige ideologische Impulse gibt es nur bei realpolitisch unbedeutenden Parteien), haben die liberalen Dogmen immer verteidigt, obwohl ihre Idiotie, ihr Zynismus offenbar sind. Davon abgesehen dürfte klar sein, welche Interessen von den Regierungen der EU (und von der Union selbst) seit Jahren vorrangig bedient werden. Erschwerend kommt hinzu, dass auch „Progressive“ den globalisierten Raubtier-Kapitalismus gutheißen, da er eben international ist, sodass sämtliche Gegenansichten als „nationalistisch“ diffamiert werden; Globalisierungskritik wird im Zusammenhang mit rechtspopulistischen Abschottungsphantasien gesehen.
Ich finde, mir wird da reiner Wein eingeschenkt. Die halbe Welt diskutiert darüber, dass Maßnahmen noch länger notwendig sein werden und im selben Atemzug, welche es wohl sein könnten. Wie kommen Sie zu Ihrem Schlusssatz?
Es wird nicht Jahre dauern, da das Virus den Durchseuchungsgrad von 60 - 70 % ziemlich schnell erreichen wird. Es wird aber Monate dauern, da die Gesellschaft die Geschwindigkeit der Durchseuchung mittels „Stotterbremse“ verlangsamt, damit die Sanitätsstrukturen nicht überlastet und Menschen, die heilbar sind, nicht sterben müssen.
Allerdings gibt eine Testquote von nicht einmal 2% der Bevölkerung kein klares oder verlässliches oder interpretierbares Bild der tatsächlichen Situation.
Danke für diesen Beitrag! Ich
Danke für diesen Beitrag! Ich teile viele Hoffnungen des Verfassers, gehe aber derzeit davon aus, dass die Apologeten des „freien“ Marktes auch im Falle einer sehr verheerenden Krise alles daran setzen werden, die EntscheidungsträgerInnen das Heil in noch stärkeren Sozialkürzungen und noch viel enthemmteren Privatisierungen suchen zu lassen. Immerhin ist der wirtschaftswissenschaftliche Diskurs noch extrem neoliberal geprägt.
Die Experten, von denen die Wirtschaftspolitik seit Langem abhängt (eigenständige ideologische Impulse gibt es nur bei realpolitisch unbedeutenden Parteien), haben die liberalen Dogmen immer verteidigt, obwohl ihre Idiotie, ihr Zynismus offenbar sind. Davon abgesehen dürfte klar sein, welche Interessen von den Regierungen der EU (und von der Union selbst) seit Jahren vorrangig bedient werden. Erschwerend kommt hinzu, dass auch „Progressive“ den globalisierten Raubtier-Kapitalismus gutheißen, da er eben international ist, sodass sämtliche Gegenansichten als „nationalistisch“ diffamiert werden; Globalisierungskritik wird im Zusammenhang mit rechtspopulistischen Abschottungsphantasien gesehen.
Ich finde, mir wird da reiner
Ich finde, mir wird da reiner Wein eingeschenkt. Die halbe Welt diskutiert darüber, dass Maßnahmen noch länger notwendig sein werden und im selben Atemzug, welche es wohl sein könnten. Wie kommen Sie zu Ihrem Schlusssatz?
Es wird nicht Jahre dauern,
Es wird nicht Jahre dauern, da das Virus den Durchseuchungsgrad von 60 - 70 % ziemlich schnell erreichen wird. Es wird aber Monate dauern, da die Gesellschaft die Geschwindigkeit der Durchseuchung mittels „Stotterbremse“ verlangsamt, damit die Sanitätsstrukturen nicht überlastet und Menschen, die heilbar sind, nicht sterben müssen.
Allerdings gibt eine Testquote von nicht einmal 2% der Bevölkerung kein klares oder verlässliches oder interpretierbares Bild der tatsächlichen Situation.