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Der Theologe und Seelsorger Rudi Sampt hat die Diözese herausgefordert. Dafür zahlt er einen hohen Preis. Nun kritisiert er offen ein System der “Angst und Macht”.

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gorgias Di., 05.11.2019 - 13:12

Man sollte die Demut besitzen, die Kirche als das zu sehen als das was sie ist, und nicht als das was man gerne hätte, dass sie sein sollte. Die Kirche ist eine feudale Institution und wer sie ändern möchte der wird sie zerstören. Eine Weltkirche kann es nur auf gemeinsame Glaubenswahrheiten, Riten und Strukturen geben. Warum sollte sie sich für einen ändern. Wem es nicht passt, der sollte diese verlassen.

Ich möchte mit den Worten Nicolás Gómez Dávila enden:
Früher griffen die Narren die Kirche an, heute reformieren sie sie.

Di., 05.11.2019 - 13:12 Permalink
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Peter Gasser Mi., 06.11.2019 - 06:28

"Ich habe immer schon mit mir gerungen. In so einem sicheren und wohl behüteten System genießt du großes Ansehen. Aber du übernimmst unreflektiert viele Denk- und Verhaltensmuster. Ich habe gemerkt, wie viel in der Kirche schief läuft, mit Angst gearbeitet und vertuscht wird. Es werden Abhängigkeiten geschaffen. Wer nicht mitspielt, ist weg vom Fenster."
Das ist nicht nur in der Kirche so...

Mi., 06.11.2019 - 06:28 Permalink
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Erwin Demichiel Sa., 09.11.2019 - 19:56

Ich kenne Rudi Sampt aus meiner Arbeit in der Notfallpsychologie als integeren Menschen, der sehr gut in der Lage ist, mit Krisensituationen kompetent umzugehen. Dies wird auch in diesem Bericht ersichtlich. Die Nachfrage nach dem Angebot eines freien Theologen/Seelsorgers und Beraters in verschiedenen Lebenssituationen und -übergängen ist absolut gegeben und wird wachsen. Ich wünsch ihm viel Erfolg in dieser Arbeit.

Sa., 09.11.2019 - 19:56 Permalink
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Elisabeth Garber So., 10.11.2019 - 11:34

Ja ist schon klar, aber mir ging die frömmige Aufforderung zu Demut vor einer grausamen Institution, nämlich der katholischen Kirche (siehe den Fall Rudi Sampt mit Visionen oder Priester, die eine Familie gegründet haben u.v.a. - es gibt genug Dokus dazu) außerordentlich gegen den Strich. Die Ideen und Ideale des Urchristentums hat die institutionelle Kirche aufgrund von Macht- und Kontrollgier verfälscht und pervertiert, das weiß Gorgias genau, trotzdem spielt er sich als Rechtsanwalt einer gewollt unantastbaren Institution auf. Was sind seine Beweggründe, das wäre interessant.

So., 10.11.2019 - 11:34 Permalink
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Barbara Pichler Rier Mo., 11.11.2019 - 10:55

Alle antworten hier mit ihrem richtigen Namen, so schaut es jedenfalls aus. War jetzt schon längere Zeit nicht mehr auf Salto und hatte eigentlich auch gemeint, dass es Salto nicht mehr notwendig hat, die immer schon sehr hetzerischen Kommentare eines Herrn Gorgias zu veröffentlichen. Wieso überhaupt, Kommentare unter einem anderen Namen?

Mo., 11.11.2019 - 10:55 Permalink
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Profil für Benutzer gorgias
gorgias Mo., 11.11.2019 - 11:37

@ Georg Lechner
so ist das mit den Narren nicht gemeint. Interpretieren Sie nicht das hinein was nicht gemeint ist.
Aber dass Jesus eine Freude mit Narren hatte, kann man schon verstehen. Ein halbwegs gebildeter Mensch (auch zu jenen Zeiten) sah dass das Christentum nicht wirklich etwas intelligentes ist. So hat auch Jesus gesagt, dass das Himmelsreich nahe ist und unter den Anwesenden manche dabei sind, die das Kommen erleben werden. Und es gibt bis heute noch anhänger.

Mo., 11.11.2019 - 11:37 Permalink
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gorgias Mo., 11.11.2019 - 23:32

In der DDR hatte die Kirche nur einen instrumentellen Wert als politische Oposition. Als Glaubensinstanz hatte sie schon dort kaum mehr Wirkung. Die Säkularisierung und den Glaubensabfall konnte sie nicht verhindern, die DDR ist eine der areligiösesten Regionen der Welt. Während in Polen die Kirche sich als moralische und Glaubensinstanz erhalten hat.
Die Reformation ist ein Irrweg der in die Substanzlosigkeit führt.
Die Narren möchten nun den selben Weg beschreiten und Glauben es würde nun etwas anderes herauskommen.

Mo., 11.11.2019 - 23:32 Permalink
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Salto User
Sepp.Bacher Di., 12.11.2019 - 09:44

Antwort auf von gorgias

Sachlich wird das schon stimmen, Gorgias.
Gut ist es aber nicht, wenn man bedenkt, welche Entwicklung Polen aufbauend auf und gefördert durch die Macht der Kirche nimmt. Ich finde gut, dass protestantischen Kirchen keinen so zentralistisch Machtapparat haben, der mit bestimmten Parteien zum gegenseitigen Machterhalt eine Allianz eingehen, wie es in Polen eben ist!

Di., 12.11.2019 - 09:44 Permalink

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