EU-Spitzenpostenwahl
Mit einer dreisprachigen Rede vor dem Europaparlament versuchte Ursula von der Leyen heute eine Stimmenmehrheit für ihre Wahl zur Kommissionspräsidentin zu erwirken.

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gorgias Di., 16.07.2019 - 21:32

Antwort auf von Franz Hilpold

Was haben Sie gegen die NATO? Die NATO hat mit Ihrer reinen Existenz verhindert, dass der Eiserne Vorhang nicht nach Westen rutscht. Und wenn es die NATO nicht geben würde, würden die Russen anfangen an der EU-Außengrenze zu knabbern, so wie sie sich bei Georgien und der Ukraine getraut haben.

Di., 16.07.2019 - 21:32 Permalink
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Franz Hilpold Mi., 17.07.2019 - 09:35

Antwort auf von gorgias

Ich habe ganz massiv was gegen die Nato. In den letzten siebzig Jahren sind fast alle Kriege und Massaker fast ausschließlich von den Amis und von der NATO ausgegangen. Ganze Staaten sind zerstört worden und es ist ein Chaos hinterlassen worden. Weil Sie die Ukraine ansprechen: eine demokratisch gewählte Regierung ist mit Hilfe von faschistischen Schlägertruppen weggeputscht worden, finanziert von den USA und der NATO unter tätiger Mithilfe der dummen Deutschen. Von Russland sind keine Kriege ausgegangen, im Gegenteil: Russland hat die gewählte Regierung in Syrien vor den Verbrechern aus Übersee gerettet, hat die Bevölkerung der Krim auf deren ausdrücklichen und vollzähligen Wunsch hin vor den Faschisten gerettet und hat in der Ukraine die regierungstreue Bevölkerung unterstützt.

Mi., 17.07.2019 - 09:35 Permalink
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Benno Kusstatscher Mi., 17.07.2019 - 00:09

Antwort auf von Elisabeth Garber

Eine Frau wird erstmals EU-Kommissionsvorsitzende, der erste männliche Kommentar nennt sie sofort eine Tussi und der erste weibliche applaudiert dem Tussi-Schreiber. Wie gehabt. Ich finde das Wort Tussi völlig unangebracht, zolle Respekt und freue mich, dass es eine Frau geworden ist. Über alles andere können wir gerne reden...

Mi., 17.07.2019 - 00:09 Permalink
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Franz Hilpold Mi., 17.07.2019 - 09:48

Antwort auf von Benno Kusstatscher

Ich habe sie nicht Tussi genannt, weil sie Kommissionspräsidentin geworden ist oder weil sie eine Frau ist. Ich habe sie so genannt, weil sie keinen politischen Weitblick hat, Europa den Amerikanern zum Fraß hinwerfen will und weil sie die NATO in ihren aggressiven Aktionen gegen friedliche Staaten unterstützt.
Dass wir ohne NATO kein freies Europa mehr hätten, ist eine unbewiesene Annahme. Ohne NATO gäbe es aber viele Kriege weniger und es wären viele Menschen noch am Leben, die in den Massakern der Kriegsverbrecher aus Übersee hingemordet worden sind: Frauen und Kinder, Familienväter aus der Zivilbevölkerung. Denken Sie mal an den Irak!

Mi., 17.07.2019 - 09:48 Permalink
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Elisabeth Garber Mi., 17.07.2019 - 10:36

Für die, die’s stört: „Tussi“ wird von Frauen wie Männern für bestimmte Frauen benutzt. Von wegen Macho-Wort!
Ich finde die Bezeichnung für die neue EU- Kommissarin (im Gegensatz zu den gendergerechten Moralisten, die zu gefühlten 99,9% die Kommentatoren bei Salto.bz stellen...) angemessen.
Meine Favoritin war seit jeher Margarethe Vestager.

Mi., 17.07.2019 - 10:36 Permalink
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Manfred Gasser Mi., 17.07.2019 - 11:11

Ihnen wäre wohl ein „russischer“ Macho lieber.
Und jetzt, da ich Ihre Antworten gelesen habe, muss ich mich schon korrigieren.
Ihnen ist ein russischer Macho lieber, da dieser keine Kriege anzettelt, kein Menschenleben gefährdet(ausser vielleicht die paar Idioten, die einfach nicht verstehen wollen, dass er der „Best of the Best“ ist), und der die Meinung der Mehrheit so ernst nimmt, dass er dafür sogar gegen internationales Recht eine Halbinsel annektiert.
Ich habe verstanden!

Mi., 17.07.2019 - 11:11 Permalink
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Sepp.Bacher Mi., 17.07.2019 - 11:34

Antwort auf von Manfred Gasser

@ servus leute ; @ manfred gasser
Eigenartig, wie man nur so denken kann? Als gäbe es nur schwarz oder weiß; dabei ist die Welt so bunt und vielfarbig! Aber alle diese Nuancen werden nicht als möglich gehalten; weil farbenblind?
Warum muss jemand der die USA und bestimmte Entscheidungen der Nato kritisiert, gleich Putin- oder Russland freundlich sein? Ich würden jedenfalls - wenn nötig - auch beide (den einen oder den anderen) - kritisieren!

Mi., 17.07.2019 - 11:34 Permalink
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Manfred Gasser Mi., 17.07.2019 - 11:47

Antwort auf von Sepp.Bacher

Ich denke nicht „nur so“, ich mache auch nicht auf Schwarz-Weiss.
Ich reagiere nur auf folgende Aussagen:
"Weil Sie die Ukraine ansprechen: eine demokratisch gewählte Regierung ist mit Hilfe von faschistischen Schlägertruppen weggeputscht worden, finanziert von den USA und der NATO unter tätiger Mithilfe der dummen Deutschen. Von Russland sind keine Kriege ausgegangen, im Gegenteil: Russland hat die gewählte Regierung in Syrien vor den Verbrechern aus Übersee gerettet, hat die Bevölkerung der Krim auf deren ausdrücklichen und vollzähligen Wunsch hin vor den Faschisten gerettet und hat in der Ukraine die regierungstreue Bevölkerung unterstützt."

Da gibts für mich keine Nuancen, sondern nur Schwarz-Weiss, und nichts mehr zu diskutieren.
Natürlich kann man bestimmte Entscheidungen kritisieren, aber dann bitte nicht so einseitig. Danke.

Mi., 17.07.2019 - 11:47 Permalink
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Karl Trojer Mi., 17.07.2019 - 11:38

Ich freue mich sehr über die Wahl der Frau Ursula von der Leyen zur EU-Kommissions-Präsidentin. Entgegen allen Unkenrufen hat diese Frau Charakter, Weitsicht, Dialogvermögen, umfassende Bildung und sie ist vertrauenswürdig. Die JammererInnen werden sich noch wundern....

Mi., 17.07.2019 - 11:38 Permalink
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Franz Hilpold Mi., 17.07.2019 - 12:51

Ich kopiere nicht Putins Propaganda, die ich nicht kenne, sondern beobachte, was in der Welt geschieht. Und da haben die Amis, die Sie so verteidigen, nicht gerade die Samthandschuhe angehabt! Denken Sie an Falludscha, z.B.
Natürlich gibt es auch Verantwortlichkeiten auf russischer Seite, aber ich bin es leid, dass alles was in der Welt Schlimmes passiert, den Russen zugeschoben wird und einseitig die Amis heiliggesprochen werden. Ich bin die massive Springer-Propaganda leid, die auch hier von den BILD-Verherrlichern nachgebetet wird.
Selbstverständlich ist mir eine Frau als Kommissionspräsidentin recht, zum Beispiel die Vestager, die vielleicht auch den amerikanischen Monopolkonzernen Paroli hätte bieten können und sicherlich hätte es auch andere fähige Frauen gegeben, aber doch nicht diese!

Mi., 17.07.2019 - 12:51 Permalink
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Pseudo Nym Mi., 17.07.2019 - 16:48

Die in manchen Kommentaren geübte Kritik an Ursula „Flintenuschi“ von der Leyen ist verständlich.
Von der Leyens Einsetzung als Kommissionspräsidentin ist Ausdruck all dessen, was in der EU schief läuft und noch dazu eine Verhöhnung aller Wähler. Die Einsetzung von der Leyens steht für genau jene Hinterzimmerpolitik, die zu Recht angeprangert wird.

Die Einzigen, die sich wirklich über diese Wahl freuen können sind die diversen Lobby-Gruppen sowie die Rechtspopulisten.

Mi., 17.07.2019 - 16:48 Permalink
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Salto User
Manfred Gasser Mi., 17.07.2019 - 19:07

Natürlich kann man die US-Kriegstreiberei so sehen wie Sie und Herr Hilpold.
Aber Herr Hilpold sollte nicht im gleichen Post schreiben, dass von Russland/UDSSR im gleichen Zeitraum keine Kriegshandlungen ausgegangen sind. Das ist einfach nicht wahr, und wirft ein schlechtes Licht auf den Schreiber.

Mi., 17.07.2019 - 19:07 Permalink
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Karl Trojer Do., 18.07.2019 - 10:31

Die Wahl zum europäischen Parlament ist doch in erster Linie eine Wahl von Parteien und nicht eine Wahl von Spitzenkandidaten, oder ? Demgemäß ist es durchaus demokratisch, wenn Parteien entscheiden (und die Regierungschefs der 28 EU-Staaten sind deren demokratische Vertretung) wen sie dem EU-Parlament als Präsidentschafts-Kandidatin/Kandidaten für die EU-Regierung vorschlagen. Dabei steht nirgends geschrieben, dass diese/dieser gewähltes Mitglied des Parlamentes sein muss. So gesehen, ist die Wahl von Ursula von der Leyen durchaus eine demokratische Wahl, zumal sie von der Mehrheit des gewählten EU-Parlamentes bestätigt wurde. Die Alternative wäre wohl ein monatelanges, für die EU sehr schädliches, Tauziehen gewesen. Ich beglückwünsche die EU zu dieser Wahl: eine Frau, die die Kommission erstmals paritätisch besetzen wird, den Klimaschutz und die Solidarität als vorrangig einstuft und ein gutes Maß an Dialogfähigkeit mitbringt.

Do., 18.07.2019 - 10:31 Permalink
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Klaus Griesser Do., 18.07.2019 - 17:38

Die Wahl der Ursula von der Layen ist eine Meisterleistung ihres PR- Stabs, auf die ausschlaggebend der M5S reingefallen ist, aber nicht nur der! Die ehemalige Verteidigungsministerin hat erst vor kurzem die Bundeswehr in die Ostukraine schicken wollen, am Gängelband der US-NATO, und redet jetzt vom friedlichen Europa. Außerdem: als Spitzenkandidatin stand sie nicht auf der Kandidatenliste der Wähler, sondern sie wurde von Macron und Merkel (d.s. zwei von 28 europäischen Regierungschefs) dazu auserkoren und dem gewählten EU- Parlament vorgesetzt. Ich hätte mir gewünscht, dass das Parlament dagegen rebelliert. In der Tat hat sie nur mit 9 Stimmen Vorsprung gewonnen. Das ist der übliche Parlamentarismus, nicht Demokratie, das ist Betrug am Wahlvolk. Ein schwarzer Tag für die Demokratie, ein Sieg des Neoliberalismus.

Do., 18.07.2019 - 17:38 Permalink
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Klaus Griesser Do., 18.07.2019 - 23:48

Antwort auf von Peter Gasser

Ich erlebte es so: die Eu-Gegner gewannen erfreulicherweise weniger Stimmen als gedacht, die Volksparteien, die fest mit einer gmahnten Wiesn gerechnet hatten haben sich auch getäuscht, Timmermanns bekam mehr als erwartet. Das war eine verwirrende Situation und es begann eine undurchschaubare Hinterzimmerdiplomatie. In deren Ergebnis schlugen zwei der 28 Regierungschefs - und zwar die mächtigsten: Macron & Merkel- die nicht zur Wahl gestandene „Flinten-Uschi“ als Kandidatin für das Amt des Präsidenten dem EU-Parlament vor. Die Dame ist nicht neutral gegenüber USA und Russland, sondern pro USA bzw. kriegerisch zu Russland und neoliberal gesinnt. Das Parlament hat zu meinem Leidwesen nicht widersprochen, obwohl auch einem Dorfmann der ganze Vorgang nicht ganz koscher war, ja selbst die auserkorene Spitzenkandidatin gelobte in ihrer Einschmeichelrede (verfasst von einem PR-Stab) Besserung in Demokratie für die Zukunft. Das Wahlvolk wird über die wahren = kriegerischen Absichten getäuscht! Demokratie ist das nicht, es ist Demokratieabbau. Und Bedrohung des Friedens.

Do., 18.07.2019 - 23:48 Permalink

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