Die Strategie "Energie Südtirol 2050" ist schon fast vergessen
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St. Gallen
ist ein gutes Beispiel wie erfolgreich eine solche Strategie umgesetzt werden kann, wenn der politische Wille tatkräftig mit breiter Bürgermitbestimmung und intensiver Einbindung der Wirtschaft umgestzt wird. Dies schlägt sich auch in den konkreten Zahlen des Umweltbericht nieder, die zum erstenmal rückläufig sind: http://www.stadt.sg.ch/home/raum-umwelt/umwelt-nachhaltigkeit.html
CO2
Wenn wir die Temperatur beeinflussen könnten, was ich für absolut unrealistisch halte, dann würden sich in dieser Frage ganz schnell kapitalistische Grundprinzipen durchsetzen. Temperaturbedingte Verknappung von Lebensraum und Lebensmittel und daraus resultierender grenzenloser Reichtum für wenige. Business as usual
Hände weg
Wir können die Erdtemperatur über die CO2 Emmissionen beeinflußen, nur wissen wir bisher nicht gesichert in welchem Ausmaß und mit welchen Folgen etc. Ob sich Sibirien über das Auftauen der Permafrostschicht wirklich freuen würde, bezweifle ich. Das Problem zu früheren Klimaveränderungen ist, erstens dass die Erde damals entweder nicht oder nicht so dicht besiedelt war und zweitens die Geschwindigkeit eine geringere war. D.h. die Anpassung für Flora und Fauna war leichter möglich und es standen für alle noch genug „Ausweichmöglichkeiten“ zur Verfügung. Gegen Klimaflüchtlingsströme sind die derzeitigen Wirtschaftsmigrationsbewegungen eine schwacher Vorgeschmack. Da nicht einmal innerhalb einer Gemeinde oder Region sich Einigkeit über ein ideales Wetter (für Bauern? für Tourismuswirtschaft?) herstellen liesse, brauchen wir uns nicht die Frage nach einem globalen Entscheidungsgremium stellen.
kostengünstiger
es gibt durchaus differenziertere und seriösere abschätzung über die kapazität der landwirtschaft (die allerdings sehr stark von der ernährungsweise, d.h. fleischkonsum abhängt) bzw. der kapazitäten der CO2 - senken (wälder bzw. algen in den meeren). fein, dass du (wie ich) viel mit dem fahhrad fährst, wenn du die vollen kosten (treibstoff, reifen, reparaturen, wertverlust) mitrechnest und südtirolpass und vorteilscard nutzt kommt dich das auto auf ca. 85 € und der zug auf 25 €. und da sind die kosten der umweltbelastung durch ein bj 97 auto noch gar nicht eingerechnet.
PR Gag
Lieber Thomas, treffend und punktgenau analysiert. Genau die gleichen Gedanken hatte ich auch, als ich mich schon vor Monaten mit diesem Dokument auseinander setzte. Und noch einen mehr: Wie kann es sein, dass wieder mal verdammt viel Geld in die Arbeit an einer Studie gesteckt wurde, welches dann anschließend links liegen gelassen wird? Es ist eine Frechheit sondergleichen hier Ziele/Wege/Möglichkeiten wissenschaftlich fundiert zu sammeln und sie dann nicht aktiv in die politische Arbeit einzubauen!
So, und jetzt Wahlkampf: Genau das ist der Stil der Mehrheitspartei. Geld ist ja genug da; machen wir ein paar Studien, zeigen wir, dass wir was tun und dann, wenn sich niemand mehr daran erinnert, versandet der Quatsch dann schon wieder. Und genau dieser politische Fehler steckt im System, nicht (nur) in den Köpfen und Personen.
P.S.: Ich habe mir übrigens auch einen Claim zum System ausgedacht. Nachdem die Freiheitlichen mit ihrem „System brechen“ wieder mal die Aggressionskeule rausholen, dachte ich mir ich halte dagegen mit „System befreien“;-)
Antwort auf PR Gag von Klaus Egger
Befreiung tut not
Lieber Klaus,
nur zu, Frischluft tut gut !!!
außerdem „stibitzt“ Du damit den Freiheitlichen en Freiheitsthema ;-)
kostenwahrheit
ok, wenn du zu viert fährst stimmt deine rechnung und schonst auch die umwelt. trotz mineralölsteuer deckt der benzinpreis nicht einmal die infrastrukturerhaltungskosten (strassen, autobahnen), die kerosinpreise sind überhaupt steuerbefreit. details findest u.a. bei den studien des vcö: z.b. http://www.vcoe.at/de/presse/aussendungen-archiv/details/print/true/ite…