An dieser Stelle zeigen wir Inhalte unserer Community an, die den Artikel ergänzen. Stimme zu, um die Kommentare zu lesen - oder auch selbst zu kommentieren. Du kannst Deine Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.
Frau Kienzl, während andere Ihrer geschätzten Kolumnen bereits zu diesem Zeitpunkt mit Kommentaren über- oder zumindest gefüllt wären, zögern Ihre Landsleute dieses Mal. Warum? Sie haben es schlicht und einfach gewagt, DAS Südtiroler Heiligtum schlechthin kritisch zu beleuchten. Das mag der Südtiroler gar nicht, da steht er wie das Kaninchen vor der Schlange. Messner kommt in Südtirol vor dem Papst, dem Durnwalder, sogar vor dem Speckbrettl. Auf einer Ebene mit dem altehrwürdigen Silvio, würd' ich sagen. Ein gefährliches Spiel, das Sie da treiben, Blasphemie pur. Messner weiß alles und darf alles, so ticken nun mal die Kirchtürme im Heiligen Land.
Hätten Sie geschrieben wie gierig die Medien auf Nachrichten von Herrn Messner sind, dann hätten Sie sicher gar einige applaudierende Kommentare bekommen.
das stimmt, aber da muss man ein bißchen Medienexperte sein, und man lehnt sich doch sehr aus dem Fenster... sehen Sie, und schon haben Sie ein bißchen recht.
Was kann man hier schon sagen: dass sich extrovertierte Alphatiere und Medien gegenseitig brauchen, befruchten, dass sich Alphatiere immer wieder in Stellung bringen (müssen) und die Medien oft nur darauf warten... wissend, dass dies Leser bringt...
Die Medien sollten doch objektiv und kritisch berichten... und dann zählen doch (auf der einen Seite) Leserzahlen und (auf der anderen) Honorare für exclusive Eigendarstellungen.?
Aber was solls, ich erzähle vom eigenen Erleben, welches (mich) gelehrt hat, vorsichtig zu sein, was gesagt, und was geschrieben - und nach- und abgeschrieben wird.
Eine Reise nach Patagonien stand (vor Jahren) bevor, und ich las ein Buch des Abenteurers Arved Fuchs (er paddelte dort), und weil mir dies sehr gefallen hatte, las ich auch noch das Buch von Arved Fuchs über seine Antarktisdurchquerung mit Reinhold Messner. Und da Arved Fuchs gegen Ende der Reise vorsichtig und zurückhaltend verschiedene Probleme mit Presse und anderem anspricht, denke ich mir, lese ich auch - neugierig geworden - das Buch von Reinhold Messner über dessen Durchquerung der Antarktis mit Arved Fuchs. Besonders die zweite Hälfte der Reise scheinen sie „nicht gemeinsam gemacht“ zu haben, und das Ende war Schweigen im Lande... woran die Presse auch ihren Anteil hatte. Nutzen, genutzt werden, und Gegennutzen... und dann muss da der „Held alleine wie Phönix aus der Asche“ kommen... will es die Presse so, will es der Held so? Wer befruchtet wen, wer konditioniert....
Noch neugieriger geworden las ich dann die Geschichte um den Nanga Parbat, wieder zuerst von Karl Herrligkoffer, einige Artikel, und dann Messners Buch (rote Rakete).
Und dann fragt man sich: wie beeinflussen sich ein Mensch und seine Darstellung in den Medien, wer zieht, wer schiebt? Muss ein Bild, ein Mythos entstehen, braucht es einfache klare Bilder, eindeutige Helden, wollen dies die Medien so, will dies der „Held“ so? Oder geschieht alles im Dienste des Lesers - und liegt es an diesem?
„Helden“ und „Medien“, dieses Gespann macht (mich) vorsichtig, daher auch meine Vorsicht bei einer neuen Heldin Greta.
Und was sich über Jahrzehnte eingespielt entwickelt hat zwischen Presse und Held, das übt sich weiter fort... es ist das Spiel des Lebens, aber ist es immer wahr, immer wichtig?
Oder: muss man es immer (so) wichtig nehmen, dass es einem stört? Ich finde nicht... so, nun des kleinen Mutes genug.
Medien könnten ohne die Gier des Publikums, ideologisch unabhängig, gar nicht existieren. Ebenso gäbe es keinen ‚guten‘ Journalismus ohne investigative Gier und einen gewissen Exihibitionismus. Es ist ja so, dass die Journalistensprache an sich ein eigener Stil ist, ein interessanter wie ich meine. Verstehe nicht, warum bei einer klaren wechselseitigen Beziehung und Dynamik so herumgedoktert wird. Ich persönlich finde den Messner nicht als Südtiroler Heiligtum, dafür ist er für mich seit Jahren eines der interessantesten ‚Aushängeschilder‘ Südtirols, nein Europas! Das Einteilen in lieben, hassen oder ignorieren trifft auf mich jedenfalls nicht zu, ist auch ein Schubladendenken. Wobei ich eher Menschen kennengelernt habe, die ihn hassen. Es stört mich nicht, wenn Messner überall seinen Senf abgibt - wir haben genug Politiker, die von ihrem Resort nichts verstehen. Messner ist ein Mensch mit weitem Horizont - das solitäre Pendant zur Südtiroler Kleinkariertheit mit Nabelschau - nie losgekommen von der Nabelschnur, dafür a bissl von Rom. So, das musste ich jetzt mal los werden.
naja... ich habe halt Schwierigkeiten damit, wenn diese „klare wechselseitige Beziehung“ dazu führt, dass manchmal Informant/Redner und Presse beide die FAKTEN (bewusst?) „vergessen“ und Bilder abseits der Wirlichkeit entwerfen - ist halt ein Defizit, welches ich in mir trage.
... und mir dann die unnötige, da wirkungslose Frage stelle: wie ist es nun dazu gekommen... gezogen oder geschoben?
Interessierter Akteur oder Presse - um auf den Sinn des Beitrages, wie ich diesen verstanden habe, zurückzukommen.
Genug „gedoktert“, mein Schnitzel wird kalt ;-)
Messner wird nicht diskutiert, er wird geliebt(von einigen), ignoriert(hoffentlich von vielen), oder gehasst(von einigen).
Wer ihn liebt, ignoriert ihren Beitrag, wer ihn ignoriert sowieso, und wer ihn hasst, ist lieber still. :-)
Die Frage ist letztlich doch, wird er um seine Meinung gefragt, oder drängt er diese auf? Wird er gefragt (besonders zu Themen bei denen eine besondere Kompetenz nicht augenscheinlich ist), müssen sich die befragenden Damen und Herren an der Nase fassen. Drängt er seine Meinung auf, müssen sich die befragenden... usw.
„Wieso man noch nicht draufgekommen ist, ihn nach der Lösung für den Nahostkonflikt zu fragen oder danach, was denn nun eigentlich mit dem Bernsteinzimmer passiert sei – ich verstehe es nicht.“ ROFL
Hatte ich schon erwähnt, dass Alexandra Kienzl die mit Abstand besten Kommentare auf salto.bz schreibt?
Personen anzugreifen, nur weil sie ihre Meinung zu welchem Thema auch immer öffentlich machen, ist aus meiner Sicht undemokratisch. Wer nicht hinhören will, kanns bleiben lassen.... Im übrigen finde ich die von Reinhold Messner erbrachten Bergsteiger-Leistungen, seine photographischen Darstellungen und seine Sprachgewandtheit als hervorragend.
Vielleicht sollte man ihn wirklich fragen, was er gegen die Klimakrise zu tun gedenkt. Möglicherweise existiert sie nicht für ihn (seine Meinung zum Flughafen Bozen), ist unabhängig von den Menschen oder eh schon alles zu spät.
Vielleicht sollte man ihn wirklich fragen, was er gegen die Klimakrise zu tun gedenkt. Möglicherweise existiert sie nicht für ihn (seine Meinung zum Flughafen Bozen), ist unabhängig von den Menschen oder eh schon alles zu spät.
Frau Kienzl,
ich stimme Ihnen voll zu. Ich verstehe nicht, warum die Medien zu jedem Thema den R.M. befragen müssen; aber es ist generell so, dass immer denen nachgelaufen wird, die den „Mund“ weit aufmachen.
Frau Kienzl, während andere
Frau Kienzl, während andere Ihrer geschätzten Kolumnen bereits zu diesem Zeitpunkt mit Kommentaren über- oder zumindest gefüllt wären, zögern Ihre Landsleute dieses Mal. Warum? Sie haben es schlicht und einfach gewagt, DAS Südtiroler Heiligtum schlechthin kritisch zu beleuchten. Das mag der Südtiroler gar nicht, da steht er wie das Kaninchen vor der Schlange. Messner kommt in Südtirol vor dem Papst, dem Durnwalder, sogar vor dem Speckbrettl. Auf einer Ebene mit dem altehrwürdigen Silvio, würd' ich sagen. Ein gefährliches Spiel, das Sie da treiben, Blasphemie pur. Messner weiß alles und darf alles, so ticken nun mal die Kirchtürme im Heiligen Land.
Antwort auf Frau Kienzl, während andere von Hans Hanser
Moooment, ich glaube alle
Moooment, ich glaube alle kommentatoren fragen bei ihren frauen gerade nach, ob sie über ihnen (& den kommentatoren) auch so denken....
Antwort auf Frau Kienzl, während andere von Hans Hanser
Ich wundere mich auch grad
Ich wundere mich auch grad sehr...
Antwort auf Ich wundere mich auch grad von Alexandra Kienzl
Hätten Sie geschrieben wie
Hätten Sie geschrieben wie gierig die Medien auf Nachrichten von Herrn Messner sind, dann hätten Sie sicher gar einige applaudierende Kommentare bekommen.
Antwort auf Hätten Sie geschrieben wie von Paul Stubenruss
Hat sie doch (vorletzter
Hat sie doch (vorletzter Absatz) oder vielleicht den Artikel statt der Kommentare lesen.
Antwort auf Hätten Sie geschrieben wie von Paul Stubenruss
Mir geht's weniger um Applaus
Mir geht’s weniger um Applaus als um die Diskussion. Aber anscheinend besteht kein Bedarf.
Antwort auf Mir geht's weniger um Applaus von Alexandra Kienzl
Ein bisschen Geduld, es ist
Ein bisschen Geduld, es ist einfacher über eine Sache zu schreiben/diskutieren, als über eine Person...
Antwort auf Ein bisschen Geduld, es ist von Peter Gasser
Man muss ja nicht über ihn
Man muss ja nicht über ihn als Person schreiben, die Beziehung R.M. und Medien ist interessant...
Antwort auf Man muss ja nicht über ihn von Alexandra Kienzl
das stimmt, aber da muss man
das stimmt, aber da muss man ein bißchen Medienexperte sein, und man lehnt sich doch sehr aus dem Fenster... sehen Sie, und schon haben Sie ein bißchen recht.
Was kann man hier schon sagen: dass sich extrovertierte Alphatiere und Medien gegenseitig brauchen, befruchten, dass sich Alphatiere immer wieder in Stellung bringen (müssen) und die Medien oft nur darauf warten... wissend, dass dies Leser bringt...
Die Medien sollten doch objektiv und kritisch berichten... und dann zählen doch (auf der einen Seite) Leserzahlen und (auf der anderen) Honorare für exclusive Eigendarstellungen.?
Aber was solls, ich erzähle vom eigenen Erleben, welches (mich) gelehrt hat, vorsichtig zu sein, was gesagt, und was geschrieben - und nach- und abgeschrieben wird.
Eine Reise nach Patagonien stand (vor Jahren) bevor, und ich las ein Buch des Abenteurers Arved Fuchs (er paddelte dort), und weil mir dies sehr gefallen hatte, las ich auch noch das Buch von Arved Fuchs über seine Antarktisdurchquerung mit Reinhold Messner. Und da Arved Fuchs gegen Ende der Reise vorsichtig und zurückhaltend verschiedene Probleme mit Presse und anderem anspricht, denke ich mir, lese ich auch - neugierig geworden - das Buch von Reinhold Messner über dessen Durchquerung der Antarktis mit Arved Fuchs. Besonders die zweite Hälfte der Reise scheinen sie „nicht gemeinsam gemacht“ zu haben, und das Ende war Schweigen im Lande... woran die Presse auch ihren Anteil hatte. Nutzen, genutzt werden, und Gegennutzen... und dann muss da der „Held alleine wie Phönix aus der Asche“ kommen... will es die Presse so, will es der Held so? Wer befruchtet wen, wer konditioniert....
Noch neugieriger geworden las ich dann die Geschichte um den Nanga Parbat, wieder zuerst von Karl Herrligkoffer, einige Artikel, und dann Messners Buch (rote Rakete).
Und dann fragt man sich: wie beeinflussen sich ein Mensch und seine Darstellung in den Medien, wer zieht, wer schiebt? Muss ein Bild, ein Mythos entstehen, braucht es einfache klare Bilder, eindeutige Helden, wollen dies die Medien so, will dies der „Held“ so? Oder geschieht alles im Dienste des Lesers - und liegt es an diesem?
„Helden“ und „Medien“, dieses Gespann macht (mich) vorsichtig, daher auch meine Vorsicht bei einer neuen Heldin Greta.
Und was sich über Jahrzehnte eingespielt entwickelt hat zwischen Presse und Held, das übt sich weiter fort... es ist das Spiel des Lebens, aber ist es immer wahr, immer wichtig?
Oder: muss man es immer (so) wichtig nehmen, dass es einem stört? Ich finde nicht... so, nun des kleinen Mutes genug.
Antwort auf das stimmt, aber da muss man von Peter Gasser
Medien könnten ohne die Gier
Medien könnten ohne die Gier des Publikums, ideologisch unabhängig, gar nicht existieren. Ebenso gäbe es keinen ‚guten‘ Journalismus ohne investigative Gier und einen gewissen Exihibitionismus. Es ist ja so, dass die Journalistensprache an sich ein eigener Stil ist, ein interessanter wie ich meine. Verstehe nicht, warum bei einer klaren wechselseitigen Beziehung und Dynamik so herumgedoktert wird. Ich persönlich finde den Messner nicht als Südtiroler Heiligtum, dafür ist er für mich seit Jahren eines der interessantesten ‚Aushängeschilder‘ Südtirols, nein Europas! Das Einteilen in lieben, hassen oder ignorieren trifft auf mich jedenfalls nicht zu, ist auch ein Schubladendenken. Wobei ich eher Menschen kennengelernt habe, die ihn hassen. Es stört mich nicht, wenn Messner überall seinen Senf abgibt - wir haben genug Politiker, die von ihrem Resort nichts verstehen. Messner ist ein Mensch mit weitem Horizont - das solitäre Pendant zur Südtiroler Kleinkariertheit mit Nabelschau - nie losgekommen von der Nabelschnur, dafür a bissl von Rom. So, das musste ich jetzt mal los werden.
Antwort auf Medien könnten ohne die Gier von Elisabeth Garber
naja... ich habe halt
naja... ich habe halt Schwierigkeiten damit, wenn diese „klare wechselseitige Beziehung“ dazu führt, dass manchmal Informant/Redner und Presse beide die FAKTEN (bewusst?) „vergessen“ und Bilder abseits der Wirlichkeit entwerfen - ist halt ein Defizit, welches ich in mir trage.
... und mir dann die unnötige, da wirkungslose Frage stelle: wie ist es nun dazu gekommen... gezogen oder geschoben?
Interessierter Akteur oder Presse - um auf den Sinn des Beitrages, wie ich diesen verstanden habe, zurückzukommen.
Genug „gedoktert“, mein Schnitzel wird kalt ;-)
Antwort auf Mir geht's weniger um Applaus von Alexandra Kienzl
Messner wird nicht diskutiert
Messner wird nicht diskutiert, er wird geliebt(von einigen), ignoriert(hoffentlich von vielen), oder gehasst(von einigen).
Wer ihn liebt, ignoriert ihren Beitrag, wer ihn ignoriert sowieso, und wer ihn hasst, ist lieber still. :-)
Die Frage ist letztlich doch,
Die Frage ist letztlich doch, wird er um seine Meinung gefragt, oder drängt er diese auf? Wird er gefragt (besonders zu Themen bei denen eine besondere Kompetenz nicht augenscheinlich ist), müssen sich die befragenden Damen und Herren an der Nase fassen. Drängt er seine Meinung auf, müssen sich die befragenden... usw.
Antwort auf Die Frage ist letztlich doch, von Manfred Klotz
Sehe ich auch so.
Sehe ich auch so.
"Wieso man noch nicht
„Wieso man noch nicht draufgekommen ist, ihn nach der Lösung für den Nahostkonflikt zu fragen oder danach, was denn nun eigentlich mit dem Bernsteinzimmer passiert sei – ich verstehe es nicht.“ ROFL
Hatte ich schon erwähnt, dass Alexandra Kienzl die mit Abstand besten Kommentare auf salto.bz schreibt?
Antwort auf "Wieso man noch nicht von Harald Knoflach
Personen anzugreifen, nur
Personen anzugreifen, nur weil sie ihre Meinung zu welchem Thema auch immer öffentlich machen, ist aus meiner Sicht undemokratisch. Wer nicht hinhören will, kanns bleiben lassen.... Im übrigen finde ich die von Reinhold Messner erbrachten Bergsteiger-Leistungen, seine photographischen Darstellungen und seine Sprachgewandtheit als hervorragend.
Antwort auf Personen anzugreifen, nur von Karl Trojer
wer sagt, dass messner seine
wer sagt, dass messner seine meinung nicht öffentlich kundtun darf und wer stellt seine leistungen auf seinen spezialgebieten in frage?
Vielleicht sollte man ihn
Vielleicht sollte man ihn wirklich fragen, was er gegen die Klimakrise zu tun gedenkt. Möglicherweise existiert sie nicht für ihn (seine Meinung zum Flughafen Bozen), ist unabhängig von den Menschen oder eh schon alles zu spät.
Vielleicht sollte man ihn
Vielleicht sollte man ihn wirklich fragen, was er gegen die Klimakrise zu tun gedenkt. Möglicherweise existiert sie nicht für ihn (seine Meinung zum Flughafen Bozen), ist unabhängig von den Menschen oder eh schon alles zu spät.
Frau Kienzl,
Frau Kienzl,
ich stimme Ihnen voll zu. Ich verstehe nicht, warum die Medien zu jedem Thema den R.M. befragen müssen; aber es ist generell so, dass immer denen nachgelaufen wird, die den „Mund“ weit aufmachen.