salto Gespräch
Der Konfliktforscher Kurt Gritsch analysiert den äußerst komplexen Konflikt in Venezuela, warnt eindrücklich vor Schwarz-Weiß-Malerei – und zeigt mögliche Lösungen auf.

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F. T. So., 17.02.2019 - 11:43

Im Gegensatz zu Guaido, der sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, ist Maduro ein Verbrecher, dem jegliche Legitimation abgeht. Ein potentiell reiches Land und seine Einwohner in die bitterste Not zu stürzen, dass Millionen aus dem Land geflohen sind, täglich tausende sterben weil es keine Medikamente gibt, hungernde Kinder für einen Teller Reis or Nudel stundenlang Schlange sehen müssen, sind nichts anderes als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Da hilft auch nichts wenn man versucht mit Recht und Gesetz zu kommen, und ihn mit wischi waschi beschönigen will. Verbrecher bleibt Verbrecher. Dass er von totalitären Staaten unterstützt wird ist ja der beste Beweis.

So., 17.02.2019 - 11:43 Permalink
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Franz Hilpold Mo., 18.02.2019 - 16:13

Antwort auf von F. T.

Was F.T. schreibt ist absoluter Schmarrn. Venezuela wurde von den Anhängern Guiados ins Elend gestürzt. Guaido, ein Agent der CIA (er wurde während seines Studiums in den USA angeworben und ausgebildet), gehört einer extrem reichen Oberschicht an, die es nicht verträgt, dass die Güter des Landes auch der Unterschicht zukommen. Deshalb wird ständig die rechtmäßige Regierung sabotiert, u.a., mit bezahlten Demonstranten.

Mo., 18.02.2019 - 16:13 Permalink
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19 amet So., 17.02.2019 - 17:56

Es gibt ja auch Leute die an die Chemical trails glauben, und an das was Putin erzählt. Ich glaube aber an das was mir meine Freunde und Verwandten dort erzählen. Wenn Millionen Bürger aus dem Land in die Nachbarländer flüchten weil man für eine wertlose Währung nichts mehr kaufen kann, und die Apotheken geschlossen sind weil sie keine Medikamente mehr haben, dann kommen Nichtswisser und plodern von Propaganda. Sie haben Venezuela nicht einmal auf der Landkarte gesehen und schämen sich nicht die Leiden der Menchen in dem vom Verbrecher Maduro und seiner Räuberbande ruinierten Land als US Propaganda abzutun.

So., 17.02.2019 - 17:56 Permalink
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Franz Hilpold Mo., 18.02.2019 - 16:40

Antwort auf von 19 amet

Es gibt ja offensichtlich auch Leute, die der Verschwörungstheorie der US-Regierung anhängen und glauben, vier afghanische Höhlenbewohner seien in der Lage einen Jumbo in die Zwillingstürme zu lenken, wobei sie das Fliegen in ihren Höhlen auf einem handkurbelbetriebenen Computer mit Hilfe eines Flugsimulators erlernt haben. Und dass Stahl bei 800° C schmilzt.

Mo., 18.02.2019 - 16:40 Permalink
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Martin Daniel Mo., 18.02.2019 - 08:34

Gritsch versucht als Wissenschaftler eine möglichst ausgewogene, sachliche, ja „neutrale“ Analyse und verzichtet darauf, Gewichtungen oder politische Wertungen vorzunehmen. Muss Oliver beipflichten: das Land, ja das Volk, das damals Chavez mit weit größeren Mehrheiten als heute Erdogan akklamiert hat, trägt selbst den weitaus größten Anteil an der heutigen Lage. In Aussicht auf das Füllhorn hat es sich entmündigt und alles Chavez’Kaste delegiert. Genauso falsch wie Griechenlands Misere Goldman Sachs in die Schuhe zu schieben, die im Auftrag der Regierung geholfen haben, Staatsbilanzen zu fälschen, ist es hier, die Hauptverantwortung beim bösen Westen zu verorten. In seinem populistischen Verteilungswahn hat bereits Chavez begonnen, das Knowhow für die Erschließung und Gewinnung von Rohöl zu vernachlässigen, fähige Experten im Staatsbetrieb PDVSA wurden durch Günstlinge ersetzt. Schließlich war Venezuela vollkommen auf die Unterstützung westl. Unternehmen angewiesen, während es zugleich alles auf das Öl setzte und die anderen Wirtschaftszweige verkümmern ließ. Nicht einmal Nahrungsmittel vermochte das fruchtbare Land mehr ausreichend herstellen. Dass dann ausländ. Interessen präsent sind, ist ein Faktor, der den Werdegang dieser fatalen Entwicklung nicht verklären kann. Die ersten Sanktionen verhängten die USA vor 4 Jahren, da war schon Vieles intern ruiniert worden, von der Wirtschaft bis zur Demokratie. Leider ist Venezuela eines der diversen Beispiele, wie ein Land in Aufbruchstimmung und mit zunächst guten Vorsätzen abgewirtschaftet werden kann, weil hinter der Umverteilungsfassade Unvermögen, Dilettantismus und Machtkalkül stecken.

Mo., 18.02.2019 - 08:34 Permalink
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Frei Erfunden Mo., 18.02.2019 - 10:21

Aufschlussreicher Artikel, Schwarz-Weiss wäre praktischer und vielleicht für mancheinen Kommentator leichter zu verstehen. Schliesse mich Paul Schöpfers Kommentar an.

Mo., 18.02.2019 - 10:21 Permalink
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Profil für Benutzer 19 amet
19 amet Mo., 18.02.2019 - 10:56

Da wird herumgeklaubt wer nun mehr Legitimation hat, und nach langer Wortklauberei sieht es aus als wäre es Maduro.
Das wäre als ob man Hitler legitimieren würde, weil er von den dummen Deutschen gewählt wurde, und der Stauffenberg wäre der Verbrecher. Die ganzen verstaubten Paragraphen des Völkerrechts interessieren doch heute niemand mehr der nur irgend eine Macht hat. Ukraine, Syrien etc. beweisen es. Und mit salbungsvollen Wünschen auf eine friedliche Teilung der Macht mit einem Verbrecher gibt man doch nur zu in welchem Elfenbeinturm man lebt.

Mo., 18.02.2019 - 10:56 Permalink
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Franz Hilpold Mo., 18.02.2019 - 16:20

Es wäre höchste Zeit, den Verbrecher Guaido wegen Hochverrats festzunehmen und schwer zu bestrafen. Hier wird internationales Recht und Staatsrecht mit Füßen getreten. Die USA haben diese Krise hervorgerufen und einige willfährigen und unterwürfigen Regierungen in Europa sind sofort mit der Anerkennung eines faschistischen Putschisten gefolgt. Der Merkel, stets am Gängelband der USA, gelingt es immer auf der falschen Seite zu stehen.

Mo., 18.02.2019 - 16:20 Permalink
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Profil für Benutzer Peter Gasser
Peter Gasser Mo., 18.02.2019 - 17:57

Antwort auf von Franz Hilpold

Weder ist Guaido ein Verbrecher oder Hochverräter, noch haben die USA diese Krise hervorgerufen.
Faschistoid ist die Selbstbedienungs-Familientyrannei, welche bereits der Chavez-Clan aufgebaut hatte.
Venezuela ist systematisch an die Wand gefahren worden, höchste Mord- und höchste Korruptionsrate weltweit.
Und Schuld immer die anderen. Das ist ätzend.

Mo., 18.02.2019 - 17:57 Permalink
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Profil für Benutzer Franz Hilpold
Franz Hilpold Mo., 18.02.2019 - 16:25

Übrigens ein hervorragendes Interview, ein Kompliment für Herrn Gritsch und auch für die Interviewerin Lisa Maria Gasser. Nicht wie letzthin bei einem ZDF-Interview Marietta Slomka mit niveaulosen und dummen Fragen, geprägt von neoliberalen Propagandalügen, die erwartet dummen Antworten der von der Leyen unterstützt hat. Ein ZDF-Beitrag zum Kotzen.

Mo., 18.02.2019 - 16:25 Permalink
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19 amet Mo., 18.02.2019 - 17:13

Wie schön dass es Leute gibt die so in ihrer erfundenen Welt gefangen sind, dass sie jede Realität ablehnen können. Für die seit Jahren andauernde Hungersnot, Misswirtschaft und den Bankrott Venezuelas sind nicht die genialen Führer Chavez und Maduro verantwortlich, sondern der seit ein paar Monaten agierende US Agent Guaido. Auch die Flugzeuge von 9/11 waren nur im Fernsehen zu sehen, in New York selbst hat sie niemand gesehen.Die Türme wurden von unsichtbaren Agenten gesprengt. Der Armstrong war gar nie auf dem Mond, sondern nur in einem Fernsehstudio. Die perfiden Amerikaner wollen uns durch das berieseln mit Chemikalien aus den Flugzeugen verblöden damit wir ihrem Präsident ebenbürtig werden. Reichts Herr Hilpold ?
Aber sie haben sicherlich noch weitere Verschwörungstheorien auf Lager. Lassen Sie uns teilhaben. Lachen ist gesund.

Mo., 18.02.2019 - 17:13 Permalink
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Profil für Benutzer Klaus Griesser
Klaus Griesser Di., 26.02.2019 - 20:53

Antwort auf von Peter Gasser

Herr Gasser, lesen Sie bitte erst was im Artikel steht, bevor sie recherchieren, von welcher Seite er wohl kommt. Doch davor noch überprüfen Sie bitte lieber den Wahrheitsgehalt: haben die Experten des Bundestages die Einmischung ihrer Regierung als völkerrechtswidrig bezeichnet oder nicht?

Di., 26.02.2019 - 20:53 Permalink
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Profil für Benutzer 19 amet
19 amet Fr., 22.02.2019 - 18:16

Und wen interessiert die Meinung dieser Experten? Diktatoren die ihr Volk ausbluten lassen, stehlen und morden, kann man nicht mit dem vorgestrigen Völkerrecht beikommen. Das eignet sich für akademische Diskussionen fern vom Schützengraben.
Übrigens lache ich nur über die skurrilen Verschwörungstheorien des Hilpold.

Fr., 22.02.2019 - 18:16 Permalink
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Profil für Benutzer Franz Hilpold
Franz Hilpold Sa., 23.02.2019 - 15:54

Auf den alten, ewiggestrigen und und in dummen Kalten-Kriegs-Schemata denkenden 19 Amet gehe ich gar nicht mehr ein, der tut mir bestenfalls leid. Er soll seinen Lebensabend in verkrampftem Gelächter verbringen, vor den Amis kriechend, vor Scham versteckt hinter seinem Pseudnym.

Sa., 23.02.2019 - 15:54 Permalink
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Profil für Benutzer Peter Gasser
Peter Gasser Sa., 02.03.2019 - 09:14

Spiegel:
"Maduro hat das Militär eng in seinen Machtapparat eingebunden, zum Beispiel indem er die strategisch wichtigen Ministerien überwiegend mit Generälen besetzte: das Ministerium für die Erdölindustrie, das Energie-, das Landwirtschafts- und das Bergbauministerium, die Ressorts Ernährung und Wohnungsbau, das Innenministerium und die Ministerien für Grenzschutz und Verteidigung".
8 Generäle als Minister... die anderen Minister aus Familien- und Freundesclans.

Sa., 02.03.2019 - 09:14 Permalink

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