L'indagine
Il mensile il Salvagente fa un test sulle mele provenienti anche dall'Alto Adige e dal Trentino. I risultati combaciano con quelli del Ctcu. E le notizie non sono buone.

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Karl Maier Mo., 14.01.2019 - 23:45

Sehr geehrte Salto-Redaktion,
als regelmäßiger Leser von salto.bz erfreu ich mich immer der angenehmen Frische und Direktheit der salto-Artikel. Jedoch kann man bei der Qualität dieses journalistischen Beitrags nur den Kopf schütteln. Wie bereits in anderen Kommentaren angemerkt, erachte ich es als eine zentrale Aufgabe des Journalismus Informationen aufzuarbeiten und dem Leser verständlich näher zu bringen. Mit welch dilettantischem Verhalten man sich jedoch dem Thema der Pestizidrückstände nähert zeigt dieser Beitrag. Nach einer reißerischen Überschrift folgt ein mehr oder weniger inhaltsloser Artikel. Die gemessenen Rückstände werden nicht angegeben ebenso wie die Grenzwerte. Es wird nur auf die Anzahl der gefundenen Rückstände hingewiesen und nicht auf deren Quantität. Der Absatz bzw. die dahinter liegende Intention zu „Questione di classe“ ist des Weiteren nicht verständlich.
Wie bereits gesagt sollte man sich an der Wissenschaft orientieren sowie komplette Daten posten und nicht Versuchen durch mehrfach vorkommende Rückstände unbegründet Ängste zu schüren. Der Apfel ist eine mehrjährige Kulturpflanze und kann daher auch nicht mit Weizen oder ähnlichen einjährigen Gewächsen verglichen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Karl Maier

Mo., 14.01.2019 - 23:45 Permalink
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Klaus Griesser Mi., 16.01.2019 - 18:35

Antwort auf von Karl Maier

Ich kann Ihren Ärger nachvollziehen, Herr Maier, möchte Sie aber auf den mM.n. neuesten Informationsstand hinweisen. Die von der EU ausgegebenen Grenzwerte sind rein kommerziell und nicht wissenschaftlich begründet. Ab wann, bei wem und wie die jeweils vorhandene Menge reagiert ist nicht mit Mengenangaben festlegbar; noch chaotischer und schlimmer wird es mit Kombinationen der verschiedenen Gifte. Sie gehörten allesamt verboten, viele Wissenschaftler haben sich mißbrauchen lassen, Monsanto & CO. regieren fröhlich weiter und die Bauernbünde mit ihnen. Neuestes Beispiel gestern auf ARD: http://mediathek.daserste.de/FAKT/Die-Akte-Glyphosat/Video?bcastId=3108…

Mi., 16.01.2019 - 18:35 Permalink
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Profil für Benutzer Karl Maier
Karl Maier Do., 17.01.2019 - 18:41

Antwort auf von Klaus Griesser

Sehr geehrter Herr Griesser,
ich danke Ihnen für Ihren Beitrag. Ich möchte nur einige kurze Anmerkungen machen. Wenn Sie wirklich glauben, dass allen Grenzwerten eine wissenschaftliche Fundierung fehlt, so ist keine Diskussion möglich. Man kann doch nicht ernsthaft glauben, dass alle Studien gefälscht sind und alle WissenschaftlerInnen von der Wirtschaft gekauft. Demnach sind auch alle wissenschaftlichen Erkenntnisse im ökologischen Landbau das Ergebnis von Lug und Trug. Auch Impfen und Medikamente werden nur entwickelt um die Bevölkerung zu beherrschen. Ich möchte nicht in einer Welt voll mit solchen Verschwörungstheorien leben. Kritik ist wichtig und richtig. Jedoch darf die Form in der sie dargebracht wird nicht unterschätz werden ebensowenig die inhaltliche Klarheit und Präzision.

Mit freundlichen Grüßen
Karl Maier

Do., 17.01.2019 - 18:41 Permalink
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Profil für Benutzer Klaus Griesser
Klaus Griesser Sa., 19.01.2019 - 12:13

Antwort auf von Karl Maier

Ser geehrter Herr Maier,
das ist anders zu interpretieren: auf jedem technischen Beiblatt steht geschrieben, in welche Giftklasse das jeweilige Produkt einzuordnen ist. DAS ist die wissenschaftliche Grundlage: es sind GIFTE der verschiedenen Klassen und mit verschiedene Folgen, die verwendet werden und nicht verwendet werden dürften, weil jedes Gift ein Risiko ist. Aber die Monsantos/ Bayer und ihre Bauernbünde scheren sich nicht darum und sie haben in der EU freie Hand. So wurden die Grenzwerte z.B. bei Soja zwecks Anpassung an den hektischen „heiligen Markt“ in den letzten Jahren hundertfach (sic!) nach oben verschoben. Dahinter stecken unzählige Risiko-Freisprüche der Konzerne, die von sehr vielen EU-amtlichen- Risikobewertungsstellen bedenkenlos abgeschrieben werden und gelten. Und der „Integrierte Obstbau“ beruft sich permanent auf diese „amtlichen“Grenzwerte. Risikolos für die Giftverkäufer und -verbreiter, riskant für die menschlichen Konsumenten, tödlich für schädliche und nützliche Insekten (inzwischen zu 70% reduziert) und abträglich der Bodenfruchtbarkeit.
Im ökologischen Landbau wird diesbezüglich anders zu Werk gegangen, da haben Sie recht, mich darauf aufmerksam zu machen. Das wäre aber ein eigenes Kapitel.

Sa., 19.01.2019 - 12:13 Permalink
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Profil für Benutzer giorgio santoriello
giorgio santoriello Di., 15.01.2019 - 08:40

ma l’azienda sanitaria di Bolzano, unitamente a quella ambientale, pubblicano annualmente un report sui controlli alimentari??? L’ufficio di medicina ambientale ha qualcosa da dire?

Di., 15.01.2019 - 08:40 Permalink
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Profil für Benutzer rotaderga
rotaderga Di., 15.01.2019 - 09:10

Vielleicht bin ich unwissend oder zu wenig geschult , aber wo- zur Hölle- werden in diesem Artikel (Der Apfel ist eine mehrjährige Kulturpflanze und kann daher auch nicht mit Weizen oder ähnlichen einjährigen Gewächsen verglichen werden. ) Bezüge zu ein- oder mehrjährigen Kulturpflanzen oder Weizen hergestellt?

Herr Karl Maier scheint fundierteres Wissen zu haben, warum klärt er Salto und uns Leser nicht darüber auf?
Nach einer reißerischen Präambel kommt für mich als Leser wenig Brauchbares nach.

Vielleicht wäre es leichter über die Rückstände zu befinden wenn die Zahl, Mengen und Mittel der PSM Einsätze auf der Produktbeschreibung als Beipackzettel mitgeliefert würden.

Könnte uns Herr Maier auch über die Konsequenzen von PSM Cocktails bei unterschiedlichsten Pflanzen und Tierarten in bestimmten Wachstum Phasen erleuchten?

Herr Maier, wollten nicht Sie Dokumente über Insekten und Bienensterben, glaube Apitox, veröffentlichen?

Einen schönen Tag wünsche ich.

Di., 15.01.2019 - 09:10 Permalink
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Profil für Benutzer Karl Maier
Karl Maier Do., 17.01.2019 - 18:30

Antwort auf von rotaderga

Sehr geehrter Herr rotaderga,
ich danke für ihre Fragen und bitte die verspätete Antwort zu entschuldigen. Nun kurz zu den Feststellungen inhaltlicher Natur, die sie getroffen haben. Natürlich haben sie vollkommen recht, dass im Artikel kein Bezug zu Weizen genommen wird. Jedoch wird immer darauf herumgeritten, dass es zu verschiedenen Rückständen im Apfel kommt. Dies ist nicht aufgrund einer Böswilligkeit der „Bauernlobby“ oder der „Pestizidwirtschaft“. Man muss einfach anerkennen, dass die qualitativ hochwertige Produktion in Dauerkulturen sehr viel anspruchsvoller ist als beispielsweise in Ackerkulturen. Ich danke Ihnen für die nette Unterstellung „Karl Maier scheint fundierteres Wissen zu haben“, ich muss Sie jedoch leider enttäuschen. Ich sehe mich nicht in der Lage aufgrund meines geringen Wissensstandes irgendwelche Aussagen zu treffen. Zudem sehe ich es auch nicht als meine Pflicht darüber zu informieren. Die Pflicht des Aufklärens und differenzierten Darstellens liegt bei den Medien bzw. den Journalisten die, wie man an diesem Beispiel erkennen kann, kläglich versagen.
Ich finde Ihre Idee bezüglich des Beipackzettels sehr gut. Nur geht sie meiner Ansicht nach viel zu wenig weit. Erst in dem Moment wo an jedem Lebensmittel, jeder Hose, jedem T-shirt, jeder Medizin und jedem elektronischem Gerät so ein Zettel hängt, in dem die Umweltzerstörung und der Einsatz von Giften zur Produktion dieses gutes festgehalten wird, erst dann wird der Konsument die wahre Zerstörung erkennen. Diese liegt sicherlich nicht in der Südtiroler Obstproduktion.

Mit freundlichen Grüßen
Karl Maier

Do., 17.01.2019 - 18:30 Permalink
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Profil für Benutzer Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdi… Mi., 16.01.2019 - 10:18

1000 trifft es nicht ganz, machen sie 10.000.000 draus, dann stimmt das Verhältnis. Wenn Sie wüssten wie viele Keime, Bakterien, Schwermetalle und sonstige giftige Substanzen Sie durch die Chips beim Veneziano in der Bar, das Benutzen von Küchenutensilien und Besteck, das Anziehen von frisch gewaschenen Kleidern und das einfache Atmen aufnehmen, und zwar in weit höheren ppm-Bereich als beim Verzehr eines Apfels, dann könnten Sie Nachts wahrscheinlich nicht mehr schlafen.

Mi., 16.01.2019 - 10:18 Permalink

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