Die Erlebnishaus-Gruppe um Georg Oberrauch war angetreten, um Bozen vor dem „Ausverkauf“ zu retten. Der Traum platzte am Ende aber an der eigenen Brieftasche.
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es hat ja auch schon damit angefangen, dass die erlebnishaus-gruppe, die auf südtiroler authentizität (!) setzen wollte, ihr projekt einsprachig auf italienisch eingereicht hat und der „ausländische oligarch“ - wie der gesamttiroler oberrauch mit sportshop in der innsbrucker maria-theresien-straße seinen nordtiroler konkurrenten nannte - jede information fein säuberlich in den beiden großen landessprachen für die bürgerinnen und bürger zur verfügung stellte.
Es wäre interessant die Fortpflanzung der Pfeffersäcke und die Evolution
der alteingesessenen Bozner Handelsbürger in zeitgemäße Immobilien-und Kaufhaushaie zu beschreiben. Das Haus der Erlebnisse in der Stadtentwicklung mit einem neuen interethnischen System der Freunderlwirtschaft verbinden, könnte der 2. Teil der Abhandlung von Ch. F. sein.
Richtig so, man kann doch die Entwicklung der Stadt Bozen nicht einfach durch ein paar Pfeffersäcke stoppen. Zumindest hier hat der Volkswille siegen können.
Man sollte den Virgl jetzt endlich den Pfeffersäcken zusprechen. Mit Kletterwand von Bozen aus. Dann können sie wieder auf alle restlichen Bozner herabblicken. Das ist das Mindeste.
Pfeffersäcke?
Die Annahme, dass hier Pfeffersäcke gegen Zuckerhüte kämpfen, ist nur die banale Oberfläche einer Inszenierung, der anscheinend auch tüchtige Journalisten auf den Leim gehen. Zum Schluss werden beide ihr Glück finden, denn einem guten Geschäftsmann bedeuten Prinzipien viel weniger als Interessen. In Bozen geht es um ganz was anderes. Es geht um die Privatisierung öffentlichen Gutes (Die Stadt als Beute). Selbst René Benko’s Architekt David Chipperfield hat eingestehen müssen, dass die Stadtverwaltungen dem zunehmenden Druck der Investoren nicht gewachsen sind, und sich den Gestaltungsfaden aus der Hand nehmen lassen. Dieses sogenannte Kaufhaus ist durchgesetzt worden durch eine politisch sehr mächtige Seilschaft, bestehend aus Pfeffer- Zucker- und Kohlensäcken, die sich nur oberflächlich und „pro-forma“ Feind sind.
Eine wesentliche Frage wäre nebenbei: welche Rolle der Journalismus hier spielt, denn so naiv wie er sich gibt, dürfte er tatsächlich nicht sein!
es hat ja auch schon damit
es hat ja auch schon damit angefangen, dass die erlebnishaus-gruppe, die auf südtiroler authentizität (!) setzen wollte, ihr projekt einsprachig auf italienisch eingereicht hat und der „ausländische oligarch“ - wie der gesamttiroler oberrauch mit sportshop in der innsbrucker maria-theresien-straße seinen nordtiroler konkurrenten nannte - jede information fein säuberlich in den beiden großen landessprachen für die bürgerinnen und bürger zur verfügung stellte.
Antwort auf es hat ja auch schon damit von Harald Knoflach
Ojeoje....
Ojeoje....
Es wäre interessant die
Es wäre interessant die Fortpflanzung der Pfeffersäcke und die Evolution
der alteingesessenen Bozner Handelsbürger in zeitgemäße Immobilien-und Kaufhaushaie zu beschreiben. Das Haus der Erlebnisse in der Stadtentwicklung mit einem neuen interethnischen System der Freunderlwirtschaft verbinden, könnte der 2. Teil der Abhandlung von Ch. F. sein.
Richtig so, man kann doch die
Richtig so, man kann doch die Entwicklung der Stadt Bozen nicht einfach durch ein paar Pfeffersäcke stoppen. Zumindest hier hat der Volkswille siegen können.
Man sollte den Virgl jetzt
Man sollte den Virgl jetzt endlich den Pfeffersäcken zusprechen. Mit Kletterwand von Bozen aus. Dann können sie wieder auf alle restlichen Bozner herabblicken. Das ist das Mindeste.
Pfeffersäcke?
Pfeffersäcke?
Die Annahme, dass hier Pfeffersäcke gegen Zuckerhüte kämpfen, ist nur die banale Oberfläche einer Inszenierung, der anscheinend auch tüchtige Journalisten auf den Leim gehen. Zum Schluss werden beide ihr Glück finden, denn einem guten Geschäftsmann bedeuten Prinzipien viel weniger als Interessen. In Bozen geht es um ganz was anderes. Es geht um die Privatisierung öffentlichen Gutes (Die Stadt als Beute). Selbst René Benko’s Architekt David Chipperfield hat eingestehen müssen, dass die Stadtverwaltungen dem zunehmenden Druck der Investoren nicht gewachsen sind, und sich den Gestaltungsfaden aus der Hand nehmen lassen. Dieses sogenannte Kaufhaus ist durchgesetzt worden durch eine politisch sehr mächtige Seilschaft, bestehend aus Pfeffer- Zucker- und Kohlensäcken, die sich nur oberflächlich und „pro-forma“ Feind sind.
Eine wesentliche Frage wäre nebenbei: welche Rolle der Journalismus hier spielt, denn so naiv wie er sich gibt, dürfte er tatsächlich nicht sein!