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Frau Dr.Gertrud Zanon
Frau Dr.Gertrud Zanon Wahlmüller,sie haben mal ein Gelübde abgelegt,wenn sie das Doktorat abgeschlossen haben und zwar,dass sie sich für das WOHL und die Gesundheit der Pazienten einsetzten werden.?????
Man sollte Ihnen die Aprovation entziehen .Einfach nur zum SCHÄMEN!!!!!
Antwort auf Frau Dr.Gertrud Zanon von Günther Alois …
Lieber Günther Alois, ich
Lieber Günther Alois, ich finde Ihren Kommentar absolut abwegig und kontraproduktiv. Bitte zeigen Sie auf, welche Punkte im Beitrag von Frau Dr. Wahlmüller Zanon Sie aus Ihrer Sicht für kritikwürdig halten!
Antwort auf Frau Dr.Gertrud Zanon von Günther Alois …
lieber günther alois, ihr
lieber günther alois, ihr kommentar ist inhaltslos angreifend, man sieht die sachlichkeit und wahrscheinlich auch der sachverstand fehlen um in konstruktiver form zu dem thema beizutragen.
Sachlich, klug, richtig.
Sachlich, klug, richtig.
Vernünftig, sachlich, klug
Vernünftig, sachlich, klug und nachvollziehbar dargestellt. Ein wichtiger Beitrag zur Versachlichung der Debatte, die in unserem Land zu selten auf qualifizierte Weise erfolgt. Die jämmerliche und höchst primitive Reaktion von Günther Alois R... auf diesen Seiten ist ein Hinweis darauf, woran unsere Gesellschaft tatsächlich krankt. Abgesehen von der Rechtschreibkompetenz...
Zu den europäischen Standars
Zu den europäischen Standars gehören aber auch die NICE guidelines (https://www.nice.org.uk/guidance/cg190?unlid=287528985201621005121) die ganz klar hervorheben, dass Frauen mit geringem Risiko in einem hebammengeleiteten Kreissaal sicherer entbinden als in einem hochspezialisierten Zentrum. Denn in dieser jahrelangen Diskussion werden leider immer nur die Risikofaktoren einer schwierigen Geburt hervorgehoben, aber die Risikofaktiren einer zu hohen Medikalisierung (die genauso untersucht und bewiesen sind) von denen sprechen nur wenige. In den anderen europäischen Ländern gibt es auch andere Realitäten wie „nur“ die großen Geburtskliniken (siehe Gebursthaus, Hebammenkreissäle in Krankenhäusern, Hausgeburten usw.) Da hinken wir (Südtirol und Italien) noch sehr nach. Und darum geht es unter anderem auch in der gesamten Diskussion rund um die Schließung in Sterzing. Es ist nicht korrekt, Strukturen zu schließen, bevor gute Alternativen (auch in den bestehenden Krankenhäusern) geschaffen werden. Ausserdem verstehe ich im obigen Artikel nicht, weiso bei der Risikoberechnung aufgrund der Fallzahlen nur die Geburten aus dem Wipptal berechnet werden. Fast so, als ob die anderen Frauen aus Südtirol und Italien anders entbinden würden. Sterzing hat knapp 500 Geburten und damit soll gerechnet werden und nicht mit 153.
Antwort auf Zu den europäischen Standars von Astrid Di Bella
Danke!
Danke!
wenn man dieser Argumentation
wenn man dieser Argumentation folgt, müßte auch Schlanders geschlossen werden.
"Das Amt für Gesundheit kommt
"Das Amt für Gesundheit kommt darin zum Schluss, dass das Risiko von Totgeburten im Krankenhaus Sterzing im Vergleich zum Landesdurchschnitt um geschätzt 133 Prozent und jenes von Hirnschäden bei der Geburt um 110 Prozent höher ist."
Wenn ich die Antwort auf die Landtagsanfrage nicht falsch interpretiere, sind die Werte 33% und 10% über dem Landesdurchschnitt. Ich will ja nix beschönigen, aber zwischen 133 und 33 liegen Welten.
Antwort auf "Das Amt für Gesundheit kommt von pérvasion
Dass zwischen 133 und 33
Dass zwischen 133 und 33 Welten liegen, ist zutreffend. Ihre Zweifel sind berechtigt, Ihre Interpretation ist nicht richtig. Es handelt sich nicht um höhere Werte von 33% und 10% über dem Landesdurchschnitt. Laut Schlussfolgerung des Amtes für Gesundheit liegen die Werte des Risikos für das KH Sterzing über dem Landesdurchschnitt u.zw. bei den Totgeburten um das 2,66fache und bei den Hirnschäden um das 2,2fache.
Das Problem liegt
Das Problem liegt letztendlich doch nur in den finanziellen Ressourcen bzw. ob das Land zahlen will oder nicht. Die sinnlose Ausgabe für den Flugplatz konnten die Bürger mit ach und krach abwenden, ginge es nach ihnen würden Safety Park, BBT und die Wasserstoffbusse gleich folgen und wir hätten wahrscheinlich genug Geld um die Station zu erweitern statt sie zu schließen.
Im Oktober 2014 wurden in der
Im Oktober 2014 wurden in der Presse die Kosten einer Geburt im Krankenhaus in Südtirol veröffentlicht. Diese Zahlen überraschen, da sie sehr hoch sind. Sollte die Summe von 4354 bzw. 7766 Euro für eine normale Geburt wirklich stimmen, dann liegen wir weit über dem, was eine Geburt in Deutschland beispielsweise kostet.
Dort fallen folgende Kosten an, Personal, Infrastruktur, Labor, Medikamente etc. alles mit eingeschlossen:
* Normale unkomplizierte vaginale Geburt 1673,89 Euro, vergütet werden von den Krankenkassen lt. DRG 1846,71 Euro
* Normaler Kaiserschnitt 2384,88 Euro, vergütet werden von den Krankenkassen lt. DRG 3843,20 Euro
Es handelt sich bei diesen Zahlen um eine Doktorarbeit von Sandra Rummel für die LMU München aus dem Jahr 2007, in der erhoben wurde, ob die DRG, die von den Krankenkassen vergütet werden, auch die wahren Kosten einer Geburt decken. Analysiert wurde dafür die Uniklinik Grosshadern. Bei dieser Doktorarbeit (Link siehe unten) wurden alle Kostenbereiche berücksichtigt, die bei einer Geburt und dem darauffolgenden Krankenhausaufenthalt anfallen. In beiden Fällen macht das Krankenhaus sogar einen kleinen Gewinn.
Es wäre jetzt wirklich sehr interessant zu wissen, ob das Kostenniveau hier bei uns so viel höher ist als in Deutschland und falls ja, wo die Ursache dafür liegt.
Link abstract: http://edoc.ub.uni-muenchen.de/6632/
Trudi, Du hast die Sache auf
Trudi, Du hast die Sache auf den Punkt gebracht!