Pestizide
Das jüngste Urteil zu Mals macht die Gegner der Pestizid-Verordnung froh. Doch auch Bürgermeister Ulrich Veith gibt sich gelassen wie immer.

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Hans P. Mi., 25.05.2016 - 17:22

Bravo Herr Veith !! Immer weiter machen und nicht entmutigen lassen. Irgend wann wird das Volk auch im restlichen Südtirol diese Miss-Politik und Miss-Wirtschaft nicht mehr hinnehmen. Hoffe das heute jede Menge Kündigungen von Biobauern an diese einseitige Interessensvertretung, genannt „Bauernbund“, versendet werden...?

Mi., 25.05.2016 - 17:22 Permalink
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Karl Trojer Mi., 25.05.2016 - 17:33

Die Courage der Malser, insbesondere die des Bürgermeisters Ulrich Veith ist großartig ! Der Raum Südtirol bietet dem biologischen Anbau beste Voraussetzungen und dieser wird jenen Bauern das Überleben gegen globalisierte, chemieunterstützte Massenproduktionen sichern, die auf Bio-Landwirtschaft umstellen. Es liegt im Interesse der südtiroler Bauernschaft, sich rechtzeitig umzustellen, auch wenn´s mühsam sein mag.
Karl Trojer, Terlan

Mi., 25.05.2016 - 17:33 Permalink
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Klemens Kössler Mi., 25.05.2016 - 18:52

Da geht es nicht um Bio oder anders, es geht auch nicht ob Bauernbund einseitig ist, Querköpfe kommen nirgends zurecht, ob Biobauer oder anders das hat damit nichts zu tun. Der zu Sozialdienst verknackte Bürgermeister ( weil er sich unzulässig an der Gemeindekasse bediente) ist zufrieden weil er weiter auf seinen Sessel und sein einkommen wieder hat. Ein Nachbarstreit der bis auf höchste ebene getrieben wird, alles auf dem Rücken von Landwirtschaft und verunsicherten Konsumenten welche bei jedem Lebensmittel Gift vermuten.

Mi., 25.05.2016 - 18:52 Permalink
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alfred frei Do., 26.05.2016 - 09:18

An Herrn Kössler, es geht um eine gesunde, nachhaltige, zukunftweisende Landwirtschaft. Mit einem „Hau den Lukas“ Verfahren gegen den Bürgermeister Ulrich Veith wäre niemand gedient.

Do., 26.05.2016 - 09:18 Permalink
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Klemens Kössler Do., 26.05.2016 - 09:38

Antwort auf von alfred frei

Mir geht es ganz besonders und schon seit Jahrzehnten um eine gesunde, zukunftsweisende Landwirtschaft, besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit. Meiner Meinung hat Veith nur Nachhaltigkeit für sein Bürgermeisteramt im Sinn und sonst gar nichts, vielleicht will er noch ein bisschen Berühmtheit erlangen wenn auch nur eine fragwürdige. auch die „Hau den Lukas“ Methode ist die von Veith. Der Missbrauch von direkter Demokratie ist gewaltig, als Bürger darüber zu entscheiden ob Wasser Nass bleiben soll oder trocken sein soll ist nämlich das selbe. die Wissenschaft muss es feststellen und dann sind die Dinge wie sie sind, der Bürger ist überfordert er kann dass auch nach bestem Gewissen nicht machen. Wenn Forscher hauptberuflich sich um diese Themen kümmern und nach Jahren zu einem Urteil kommen wie soll es der einfache Bürger machen der sein Leben, seinen Beruf, seine Freunde und Familie um sich hat und Jahre für eine Volksabstimmung bräuchte weil er erst Studium und Erörterung zu jeweiligen Einzelheiten machen müsste. Populisten haben sich schon immer gern als Opfer dargestellt, man siehe die dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, auch damals haben sich die Populisten nach ihren angaben gewehrt und ein neues Zeitalter eingeführt.

Do., 26.05.2016 - 09:38 Permalink
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alfred frei Do., 26.05.2016 - 14:50

Abgestimmt haben die Bürgerinnen und Bürger von Mals im guten Glauben, daß sie damit „den Schutz der Gesundheit und das Vorsorgeprinzip in den Vordergrund stellen können“. Von Missbrauch der direkten Demokratie und überforderten Bürgerinnen würde ich nicht reden, sonst wäre eine absolute Schweigeverordnung für Otto Normalbürger* angebracht. Die Bauchsprache der Populisten, Herr Kössler, erschöpft sich meistens in einem einfachen Ja oder Nein bei Schicksalwahlen; in Mals waren wir weit davon enfernt.
*hat selten Gelegenheit, hinter die Kulissen der Biologischen Anstalt auf Helgoland oder von Rosenbaumschulen- und Elmshorner Pferde-Zuchtbetrieben zu blicken.

Do., 26.05.2016 - 14:50 Permalink
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Klemens Kössler Sa., 28.05.2016 - 22:49

Antwort auf von alfred frei

Noch einmal es geht nicht ob Bio oder nicht Bio. es geht darum dass auf niedrigster Art das Volk mit Stimmungsmache in eine Richtung gelenkt wurde um Landschaftsansichten und Nachbarschaftskonflikte zu lösen. Dass dabei das unbescholtene Volk verängstigt wurde, und die Landwirtschaft verleugnet wurde war und ist den Promotoren egal, hemmungslos haben diese das Volk in eine Richtung geführt zu ihrem Nutzen. Bio und Nicht-Bio können in Südtirol sehr gut miteinander, Nachbarschaftsstreitereien gibt es zwischen Nicht-Bio und Nicht-Bio genauso wie zwischen Bio und Bio. Der Bauernbund vertritt alle Bauern so gut er kann und es wird immer Bauern geben welche mit ihrem verband nicht zufrieden sind egal ob Bio oder nicht Bio.

Sa., 28.05.2016 - 22:49 Permalink
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alfred frei So., 29.05.2016 - 10:03

Nach dem Pestizid- SMS vom Giro d’italia sollten „wir wohl einmal mehr nachdenken und in uns gehen“,(Peppi Stecher 28.05.2016) bevor das Volk mit Stimmungsmache in eine Richtung gelenkt wird um Landschaftsansichten und Nachbarschaftskonflikte zu lösen,(Klemens Kössler 28.05.2016) die auch die Trentiner Bauern miteinbeziehen könnten. Oder wäre es nicht besser, ohne zuviel Bauernbundschläue, auf Landesebene eine Diskussion über die Menschen- und Umweltverträglichkeit unserer Landwirtschaft ins Leben zu rufen ?

So., 29.05.2016 - 10:03 Permalink
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Hans Bibera So., 29.05.2016 - 17:34

Bei allem Für und Wider, was mir die größte Sorge macht, dass in der ganzen Pestizid-Diskussion viel Gehässigkeit zum Einsatz kommt.
Hass ist immer noch das tödlichste Gift auf der Welt.
Jeder weiß: In Mals ging/geht es primär nicht um Gesundheit. Gesundheit ist nur ein probates Mittel das „Volk“ zu mobilisieren.
Es geht im Grunde um „Ausgrenzung“, so jetzt durch „Eingrenzung“ verordnet.
Hier wären die Politologen und Soziologen gefordert, Volksentscheide solcher Art zu analysieren. Zu analysieren, wie sie zustande kamen. Es würde mich nicht wundern, wenn sie zum Schluss kämen, es sei Mobbing im Ursprung des Begriffes.

So., 29.05.2016 - 17:34 Permalink

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