Impfungen sind eine der größten Errungenschaften der Medizin überhaupt. Mit diesem Beitrag versuche ich einige Fakten zum Thema Impfungen aufzubereiten. Gestern las ich einen Artikel über die Impfrate in Südtirol und stellte fest, dass in den Kommentaren sehr unsachlich diskutiert wurde. Aus diesem Grund versuche ich hier möglichst viel Information möglichst verständlich zur Verfügung zu stellen, sodass sich jeder selbst eine Meinung bilden kann. Ich vermute, dass sich auf salto.bz der ein oder andere Impfgegner tummelt und bin gespannt wie diese meinen Artikel -sodenn sie ihn lesen- beurteilen.
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Als erstes möchte ich dir zu diesem Artikel gratulieren. Er ist sehr informativ und ich habe eine Menge neues erfrahren.
Was den Impfkritikern angeht, so ist das eine Frage der Abwegung der Risiken, ob eine bestimmte Impfung sinnvoll ist und oder nicht. Sind die Chancen für gravierende Folgen aber 1 zu 2.000.000 so würde ich aus gesundheitspolitischen Erwägungen Impfzwang vorsehen und bei zuwiederhandeln mehr als eine einmalige Verwaltungsstrafe vorsehen.
Es gibt aber neben Impfkritiern, die zurecht nicht jede Impfung in allen Fällen für sinnvoll halten, auch fanatische Impfgegner, die da eine Verschwörung der Pharmaindustrie wittern und Imfungen kategorisch ablehnen. Bei dieser Gruppe von Personen befürchte ich dass sie beratungsresistent ist.
Oliver, Kompliment zum Artikel!
Kannst du mir sagen was an den Behauptungen dran ist, dass den Impfstoffen auch Quecksilber u.ä. beigemengt wird?
Ich glaube gerade bei dem Grippeimpfstoffen soll das der Fall gewesen sein.
Ich bin grundsätzlich fürs Impfen, die Vorteile sind unbestreitbar. Nur diese Zusatzstoffe beunruhigen mich (und viele andere).
Wütend machen mich diese fanatischen Impfgegner, die ihre Kinder absichtlich nicht impfen und dadurch vor allem die Gesundheit der Kinder anderer Familien gefährden.
Oliver recherchiert gut, wie üblich. Von einer Verschwörungstheorie seitens der Impfgegner zu sprechen, halte ich allerdings wieder einmal für eine „den Yeti gibts doch“-Überlegung. Denn schon allein der Wahnsinn der Schweinegrippenimpfung sollte einen eines Besseren belehren. Die Pharmakonzerne beeinflussen Ärzte, Politik, Wissenschaft, Bildung ecc., das kann man nicht mit dem Hinweis auf die „Verschwörungstheorie“ abtun. Die Skrupellosigkeit der Vorgehensweise macht skeptisch, in allen Bereichen inzwischen und verunsichert.
Jetzt aber: Seit Tagen laufe ich der Lektüre dieses Beitrages hinterher, jetzt habe ich’s endlich geschafft. Ich gehörte nie zu den militanten Impfgegnern, gegen Masern, Röteln, Mumps habe ich meine Tochter aber seinerzeit nicht impfen lassen („hatten wir ja alle auch“). Die Risiken einer Ansteckung samt Folgen schienen mir überschaubar. Jedenfalls wurde meine Tochter letztes Jahr und 18jährig von den Masern befallen (man wird da übrigens ziemlich allein gelassen), und ich habe mich erst da einigermaßen intensiv mit der Krankheit auseinander gesetzt inkl. Komplikationen und Langzeitfolgen... da bleibt nur noch ein Häufchen Elend und Angst übrig von dir: Die Selbstvorwürfe, die ich mir machte, reichen für die nächsten 300 Jahre, und noch heute schüttelt’s mich beim Gedanken, auch an die beiden Krankheits-Höhepunkt-Tage-und-Nächte, als meine Tochter wegen des Fiebers mehr weg gesunken als präsent war, ich hätte mich gegeißelt und gesteinigt gleichzeitig, wenn’s gegangen wäre, und wünschte nichts sehnlicher, als dass ich sie hätte impfen lassen. Wir haben’s gut überstanden, und ich hoffe, dass wir von Langzeitfolgen wie der von dir erwähnten slow virus infection verschont bleiben, allerdings weiß ich immer noch und trotz allem nicht, ob die Impfung der bessere Weg gewesen wäre, auch oder vielleicht hauptsächlich, weil man nie genau weiß, ob man jetzt manipuliert oder informiert wird.
Dogmantische Impfgegener
Als erstes möchte ich dir zu diesem Artikel gratulieren. Er ist sehr informativ und ich habe eine Menge neues erfrahren.
Was den Impfkritikern angeht, so ist das eine Frage der Abwegung der Risiken, ob eine bestimmte Impfung sinnvoll ist und oder nicht. Sind die Chancen für gravierende Folgen aber 1 zu 2.000.000 so würde ich aus gesundheitspolitischen Erwägungen Impfzwang vorsehen und bei zuwiederhandeln mehr als eine einmalige Verwaltungsstrafe vorsehen.
Es gibt aber neben Impfkritiern, die zurecht nicht jede Impfung in allen Fällen für sinnvoll halten, auch fanatische Impfgegner, die da eine Verschwörung der Pharmaindustrie wittern und Imfungen kategorisch ablehnen. Bei dieser Gruppe von Personen befürchte ich dass sie beratungsresistent ist.
Quecksilber in Impfstoffen?
Oliver, Kompliment zum Artikel!
Kannst du mir sagen was an den Behauptungen dran ist, dass den Impfstoffen auch Quecksilber u.ä. beigemengt wird?
Ich glaube gerade bei dem Grippeimpfstoffen soll das der Fall gewesen sein.
Ich bin grundsätzlich fürs Impfen, die Vorteile sind unbestreitbar. Nur diese Zusatzstoffe beunruhigen mich (und viele andere).
Wütend machen mich diese fanatischen Impfgegner, die ihre Kinder absichtlich nicht impfen und dadurch vor allem die Gesundheit der Kinder anderer Familien gefährden.
Oliver recherchiert gut, wie
Oliver recherchiert gut, wie üblich. Von einer Verschwörungstheorie seitens der Impfgegner zu sprechen, halte ich allerdings wieder einmal für eine „den Yeti gibts doch“-Überlegung. Denn schon allein der Wahnsinn der Schweinegrippenimpfung sollte einen eines Besseren belehren. Die Pharmakonzerne beeinflussen Ärzte, Politik, Wissenschaft, Bildung ecc., das kann man nicht mit dem Hinweis auf die „Verschwörungstheorie“ abtun. Die Skrupellosigkeit der Vorgehensweise macht skeptisch, in allen Bereichen inzwischen und verunsichert.
Antwort auf Oliver recherchiert gut, wie von no name-689
Verunsicherung
vor allem, und die gründet wohl in dem Wissen um die (skrupellose) Beeinflussung. Man weiß einfach nicht mehr, wem man was glauben kann.
Masern mit 18
Jetzt aber: Seit Tagen laufe ich der Lektüre dieses Beitrages hinterher, jetzt habe ich’s endlich geschafft. Ich gehörte nie zu den militanten Impfgegnern, gegen Masern, Röteln, Mumps habe ich meine Tochter aber seinerzeit nicht impfen lassen („hatten wir ja alle auch“). Die Risiken einer Ansteckung samt Folgen schienen mir überschaubar. Jedenfalls wurde meine Tochter letztes Jahr und 18jährig von den Masern befallen (man wird da übrigens ziemlich allein gelassen), und ich habe mich erst da einigermaßen intensiv mit der Krankheit auseinander gesetzt inkl. Komplikationen und Langzeitfolgen... da bleibt nur noch ein Häufchen Elend und Angst übrig von dir: Die Selbstvorwürfe, die ich mir machte, reichen für die nächsten 300 Jahre, und noch heute schüttelt’s mich beim Gedanken, auch an die beiden Krankheits-Höhepunkt-Tage-und-Nächte, als meine Tochter wegen des Fiebers mehr weg gesunken als präsent war, ich hätte mich gegeißelt und gesteinigt gleichzeitig, wenn’s gegangen wäre, und wünschte nichts sehnlicher, als dass ich sie hätte impfen lassen. Wir haben’s gut überstanden, und ich hoffe, dass wir von Langzeitfolgen wie der von dir erwähnten slow virus infection verschont bleiben, allerdings weiß ich immer noch und trotz allem nicht, ob die Impfung der bessere Weg gewesen wäre, auch oder vielleicht hauptsächlich, weil man nie genau weiß, ob man jetzt manipuliert oder informiert wird.